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Rund 7,8 Millionen Menschen ernähren sich nach Angaben des Vegetarierbunds in Deutschland vegetarisch. Das sind etwa
10 % der Bevölkerung – Tendenz steigend. Welche Vorteile die fleischlose Ernährung für die Gesundheit, die Umwelt und das Tierwohl hat, lesen Sie hier.

Vegetarisch lebt es sich gesünder

vegetarische Pizza in Herzform

Nach heutigem Stand der Wissenschaft scheint sich eine ausgewogene vegetarische Ernährung positiv auf die Gesundheit auszuwirken: Durch den Verzicht auf Fleisch und Wurstwaren nimmt der Körper weniger gesättigte Fettsäuren und weniger Cholesterin auf. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Vegetarier seltener an Krankheiten wie Bluthochdruck, Herz- und Gefäßerkrankungen, Übergewicht sowie Magen- und Darmerkrankungen leiden. Allerdings bleibt offen, ob das reduzierte Risiko, an bestimmten Krankheiten zu leiden, wirklich in der vegetarischen Ernährung begründet ist oder in einer allgemein gesünderen Lebensweise. Wird Fleisch durch gesunde und vollwertige Lebensmittel - wie Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte - ersetzt, ist die vegetarische Ernährung oft gesünder als eine Ernährung mit Fleisch.

Vegetarier sind immer schlank?

Natürlich hängt das individuelle Gewicht von vielen Faktoren ab, aber ein Mensch, der sich vegetarisch ernährt, hat durchschnitllich weniger Hüftgold vorzuweisen als sein fleischessendes Pendant. 

Obwohl die vegetarische Ernährungsweise keinesfalls als Diät anzusehen ist, hat sie doch positive Auswirkungen auf den BMI, denn Vegetarier leiden seltener an Übergewicht. Das mag an dem hohen Anteil der gesunden Lebensmittel liegen, die sie täglich zu sich nehmen. Eine Rolle spielt dabei sicherlich auch, dass viele Vegetarier generell bewusster und gesünder leben: Mehr Bewegung im Alltag, viel Sport und häufig auch der Verzicht auf Tabak und Alkohol sorgen für einen gesunden Körper.

Welche ethischen Beweggründe haben Vegetarier?

Frau mit Kuh auf Weide

Viele Menschen entscheiden sich aus ethischen Gründen für eine vegetarische Ernährung. Wer fleischlos lebt, entzieht einer ganzen Sparte der Nahrungsmittelindustrie seine Unterstützung: der Massentierhaltung. Dabei machen Vegetarier auf nicht artgerechte Haltung und schlechte Produktionsbedingungen aufmerksam. Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen industrieller und Bio-Zucht.

Der Großteil der weltweiten Getreideproduktion landet nicht auf dem Teller, sondern im Futtertrog von Rindern, Schweinen und Geflügel. Würde die Nachfrage nach Fleisch weltweit sinken, könnten mehr Menschen mit Getreide versorgt werden – ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Hunger. Während jedoch der Anteil an Vegetariern und Veganern an der Bevölkerung in den Industrieländern immer größer wird, steigt in den Schwellen- und Entwicklungsländern die Nachfrage nach Fleisch stetig.

 

Vegetarische Ernährung schont unsere Umwelt & die natürlichen Ressourcen

Immer mehr in den Vordergrund für Vegetarier rücken globale Umweltaspekte: Eine vegetarische Ernährung schont die natürlichen Ressourcen der Natur. Die Massentierhaltung fördert die Abholzung der Wälder, da immer mehr Ackerflächen für die Erzeugung von Tierkraftfutter benötigt werden. Die bei der Massentierhaltung entstehenden Verdauungsprodukte, wie Methan und Mist, tragen zur globalen Erwärmung bei.

Durch die Zerstörung riesiger Waldflächen finden viele Tiere außerdem keinen Lebensraum mehr: Pflanzen sterben aus. Die biologische Vielfalt des Planeten Erde wird dadurch zerstört. Vegetarier leben aus diesen Gründen oft gesünder und nachhaltiger als Menschen, die Fleisch verzehren.