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Massagegeräte-Ratgeber

Massagegeräte

Massagegeräte – die Helfer für dein Wohlgefühl

Massagegeräte lösen Verspannungen und sind eine Wohltat für Körper und Geist. Erfahren Sie, wie Sie mit den praktischen Helfern für schnelle Entspannung zu Hause sorgen!

1. Warum ein Massagegerät kaufen?

Der Arbeitstag war stressig, die Bildschirmzeit lang. Blieb wenig Zeit für Bewegung, kann es schnell zu Verspannungen im Nacken, an den Schultern und im Rücken kommen. Wer ein Massagegerät sein Eigen nennt, verschafft sich Abhilfe. Die handlichen Wohlfühlhelfer lassen sich einfach anwenden und sind für viele verschiedene Körperregionen verfügbar.

Wichtig: Wer unter unklaren Beschwerden leidet, Probleme mit der Bandscheibe oder andere Vorerkrankungen hat, sollte vor der Verwendung eines Massagegeräts Rücksprache mit dem Arzt halten.

2. Welche Massagegeräte gibt es?

Von Kopf bis Fuß entspannen – das funktioniert mit den zahlreichen Massagegeräten, die der Handel bereithält. Einige lindern Verspannungen, andere sind für die Tiefenentspannung der Muskulatur zuständig, wieder andere helfen dabei, besser einzuschlafen. Du hast die Wahl zwischen den folgenden Ausführungen:

  • Nackenmassagegeräte lösen kleinere Verspannungen der Nackenmuskulatur. Dabei stehen dir verschiedene Bauarten zur Verfügung. Die Geräte übernehmen praktisch die Aufgaben eines Profis, indem sie mit Techniken wie Klopfen, Vibration und/oder Wellenbewegungen arbeiten.
  • Geräte für die Rückenmassage stimulieren die gesamte Rückenmuskulatur. Es handelt sich hierbei meist um Matten, Sitzauflagen oder Gürtel. Bei vielen lässt sich eine Wärmestufe hinzuschalten.
  • Fußmassagegeräte gibt es in Form von Fußsprudelbädern mit Noppen oder -rollen oder als Auflagen für die Fußreflexzonenmassage. Bälle und Rollen sind ebenfalls verfügbar.
  • Für die Ganzkörperbehandlung findest du zahlreiche Helfer, insbesondere Matten und Rollen. Erstere werden elektrisch betrieben, Rollen sind mit Noppen oder Vertiefungen ausgestattet, um auch tiefer in der Muskulatur sitzende Verspannungen zu lösen.

Verschiedene Bauarten im Überblick

Massagegeräte dienen meist der Selbstanwendung. Sie sind daher so gestaltet, dass du mühelos und ohne fremde Hilfe die jeweiligen Körperregionen erreichst, beispielsweise Nacken und Rücken. Das gelingt dank cleverer Designs. Welche gibt es und welche Vor- und Nachteile zeichnen sie jeweils aus?

Massagestäbe/Handmassagegeräte

Massagestäbe/Handmassagegeräte sind ideal, um bestimmte Körperregionen wie Beine, Arme oder den Nacken gezielt zu stimulieren. Dank ergonomischer Formen liegen sie gut in der Hand und lassen sich einfach per Knopfdruck steuern. Viele sind kabellos und arbeiten mit einer aufladbaren Batterie.

Vorteile Massagestäbe:Nachteile Massagestäbe:
platzsparendnicht alle Körperregionen selbstständig erreichbar (ggf. nur mit Hilfsmitteln)
einfach zu bedienenrelativ laut
vergleichsweise preisgünstig
flexibel und mobil


Kissen

Für die Nacken- und Schultermassage sind Kissen praktisch. Du platzierst sie auf dem Sofa, Sessel oder Bett und machst es dir bequem. Die Steuerung erfolgt direkt am Kissen oder über eine Fernbedienung.

Vorteile Massagekissen:Nachteile Massagekissen:
einfach anzuwendennur für die Nackenpartie
komfortable Körperhaltung möglichin der Regel nicht für die Tiefenstimulation geeignet
oftmals mit Wärmefunktion


Matten

Für die Rücken- und Ganzkörpermassage sind Matten ideal. Du legst sie auf den Boden, das Bett oder die Couch. Die meisten sind so geformt, dass du sie auch als Sitzauflage verwenden kannst.

Vorteile Massagematten:Nachteile Massagematten:
vielseitig einsetzbargroß und schwer, daher wenig mobil
meist mit Wärmezuschaltungin der Regel Stromverbindung notwendig
verschiedene Massagearten einstellbarvergleichsweise kostspielig


Massagerollen

Massagerollen gibt es in zwei Ausführungen: Als kompakte, leicht flexible Gummibälle inklusive Noppen, die sich für eine schnelle Fuß- oder Handmassage eignen, und als Faszienrollen, auch als Blackrolls bekannt. Sie lösen Verklebungen der Muskulatur und des Bindegewebes und sind für die Anwendung am ganzen Körper geeignet. Dafür stehen verschiedene Größen und Formen zur Verfügung – klassische oder kompakte Rollen, Bälle oder Duo-Bälle.

Wichtig: Die Anwendung einer Blackroll kann vor allem bei den ersten Einheiten schmerzhaft sein, doch sie hat einen starken Effekt. Sie kann zum Beispiel dabei helfen, dass Muskelkater nach einem Work-out weniger heftig ausfällt, und das Bindegewebe stärken.

Vorteile Massagerollen:Nachteile Massagerollen:
leicht und platzsparendAnwendung kann schmerzhaft sein
mobil nutzbarSollten nur unter Anleitung oder nach entsprechender Einführung verwendet werden
Können auch tiefer liegende Verspannungen lösen
für die Massage zwischendurch geeignet


Massagegürtel

Massagegürtel stimulieren Bauch- und Rückenmuskulatur zugleich. Zu dieser Produktgruppe gehören ebenfalls Massagewesten, die größere Bereiche ansprechen.

Vorteile Massagegürtel:Nachteile Massagegürtel:
einfache Anwendungmodellabhängig vergleichsweise schwer
Stimulieren mehrere Körperareale gleichzeitigweniger für unterwegs und zwischendurch geeignet
Können ggf. beim Bauchmuskeltraining unterstützen (je nach Bau- und Massageart)


Massageräte mit Kabel oder Akku: Was ist besser?

Massagestäbe, einige Westen und Nackenkissen, mitunter auch Matten sind vielfach mit Akkubetrieb erhältlich. Ist das vorteilhaft – oder schneiden Modelle mit Kabelbetrieb besser ab?

AkkubetriebKabelbetrieb
Vorteile:Nachteile:
mobile Nutzung möglichallzeit bereit bei vorhandener Steckdose
keine Abhängigkeit von einer Stromquellein vielen Fällen stärkere Wirkung als bei Akkugeräten
kein Kabelsalat
Nachteile:Nachteile:
regelmäßiges Aufladen notwendigweniger mobil und flexibel
Betriebsdauer abhängig von der AkkukapazitätKabel ggf. störend
mitunter weniger leistungsstark als kabelbetriebene ModelleGefahr von Kabelsalat oder -bruch


Wie lange der Akku durchhält, bestimmen die Kapazität, gemessen in Milliamperstunden (mAh), sowie die Leistungsstärke. Ein Akku mit 2.000 bis 3.000 mAh bietet eine hohe Ausdauer und betreibt zum Beispiel einen 60 Watt starken Massagestab rund acht Stunden lang.

3. Verschiedene Massagearten – von Klopfen bis Kneten

Die meisten Massagegeräte erlauben vielfältige Knet-, Klopf- und Vibrationsbewegungen. Sie sprechen jeweils unterschiedliche Körperbereiche an und variieren in der Wirkung.

  • Die Shiatsu-Massage hat ihre Ursprünge in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und gelangte von dort aus nach Japan, wo die Methode perfektioniert wurde. Der Begriff Shiatsu leitet sich von den japanischen Wörtern „shi“ für „Finger“ und „atsu“ für „Druck“ her. Entsprechende Massagegeräte simulieren diese Fingerdruckmassage, indem sie mit meist vier bis acht entgegengesetzt laufenden Rollen arbeiten. Das soll die Gesundheit fördern: Der Energiefluss im Körper soll in Einklang gebracht, die Durchblutung gefördert und die Muskulatur gedehnt werden. Für alle Körperteile geeignet.
  • Vibrationen versetzen die Muskulatur mit unzähligen kleinen Bewegungen in feine Schwingungen und lockern sie so. Je nach Stärke und Art des Massagegeräts können so auch tief liegende Areale bis hin zu den Organen erreicht werden. Geeignet für den ganzen Körper, auch für Füße, Hände und Arme.
  • Klopfmassagen lösen kurze, sanfte „Stupsbewegungen“ aus, die das Gewebe kurzfristig erschüttern. Das kann auflockern und die Durchblutung anregen. Klopfmassagen werden in vielen Geräten mit der Shiatsu-Massage kombiniert. Besonders gut geeignet für den Schulterbereich und die Füße.
  • Knet- und Wellenbewegungen zählen zu den klassischen Massageformen. Sie können leichte bis starke Verspannungen lösen, abhängig von der Intensität. Gut geeignet für insbesondere am Rücken sowie im Schulter- und Nackenbereich.

4. Funktionen und Extras von Massagegeräten

Massagegeräte ersetzen den Profi mit einer Vielzahl an Funktionen. So genießt du mit einem der Wohlfühlhelfer zahlreiche Annehmlichkeiten.

  • Variable Intensitätsstufen erlauben es, die Intensität an deine Bedürfnisse anzupassen. So stimulierst du nach Wahl tiefer liegende Bereiche oder bleibst an der Oberfläche.
  • Die Zuschaltung von Wärme maximiert den Entspannungseffekt. Sie spricht nicht nur die Hautoberfläche an, sondern dringt in tiefere Schichten ein, wo sie die Blutgefäße erweitert und so die Durchblutung verbessern kann. Das wiederum entkrampft die Muskeln.
  • Rotierende Massageköpfe kommen vor allem bei Shiatsu-Massagegeräten zum Einsatz. Auch sie regen die Durchblutung an und das besonders effektiv.
  • Bei Kissen und Auflagen sind abnehmbare Bezüge ein Pluspunkt für die Hygiene. Im Idealfall lässt sich die Hülle bei mindestens 60 Grad in der Maschine reinigen.
  • Ein extralanger oder aufsteckbarer Griff auf einem Massagestab macht es möglich, schwer erreichbare Körperpartien alleine zu massieren.

Welche Aufsätze liegen Massagegeräten bei?

Massagestäbe sind in der Regel als Set erhältlich, bei Fußmassagegeräten und -sprudelbädern kannst du oftmals die Rollen und Noppen wechseln. So dient ein Massagegerät als multifunktionaler Entspannungshelfer.

  • Noppen intensivieren die Wirkung und fördern die Durchblutung.
  • Rundaufsätze sind ideal, um große Muskelgruppen anzusprechen.
  • Zylinderaufsätze eignen sich besonders gut für die Behandlung gezielter Partien.
  • U-förmige Aufsätze sind für die Nackenpartie gedacht.

Mit einem Gabelaufsatz erreichst du Hals und Wirbelsäule mühelos.

Auf welche technischen Daten sollte ich achten?

Elektrische Massagegeräte sind praktisch und sicher. Damit die Handhabung zum Kinderspiel wird und du dich voll und ganz entspannen kannst, sollten sie einige Anforderungen erfüllen.

  • Die Wattleistung bestimmt die Intensität, aber auch die Akkulaufzeit. Der optimale Wert variiert je nach Bauform. Nackenmassagegeräte in Form von Kissen und Massagestäbe arbeiten mit circa 15 bis 25, Matten mit 10 bis 15, Stäbe mit 15 bis 30 Watt.
  • Verfügt das Massagegerät über eine Wärmezuschaltung, ist ein Überhitzungsschutz wichtig. Er deaktiviert die Hitzeentwicklung oder das ganze Gerät automatisch, wenn eine bestimmte Temperatur erreicht wurde.
  • In diesem Zusammenhang sollte eine automatische Abschaltung integriert sein. Nach einiger Zeit der Inaktivität wechselt das Massagegerät in den Ruhemodus.
  • Bei Akkugeräten spielen die Kapazität und die Ladedauer wichtige Rollen. Eine Akkuleistung von mindestens 2.000 mAh ist ideal.
  • Bei Kabel-Massagegeräten solltest du einen Blick auf die Kabellänge Je länger es ist, desto flexibler bist du in der Wahl des Entspannungsortes. Ein drehbares Kabelgelenk verhindert Kabelsalat und Verheddern. Alternativ ist ein Spiralkabel praktisch, denn das kann sich nicht verknoten.
  • Die Nutzungsmöglichkeiten von Sitzauflagen lassen sich mit einem Kfz-Adapter maximieren. So entspannst du auch während langer Autofahrten.

5. FAQ – Fragen und Antworten zu Massagegeräten

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