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Wer nach jedem Milchgenuss ein unangenehmes Bauchdrücken verspürt, könnte unter Laktoseintoleranz leiden. Dann fehlt dem Körper das nötige Enzym Laktase, das für die Verdauung von Milchzucker verantwortlich ist. Typische Symptome für eine Laktoseintoleranz sind Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfall. Mit ein paar einfachen Fragen finden Sie heraus, ob Sie möglicherweise unter der verbreiteten Lebensmittelunverträglichkeit leiden und ob ein Besuch beim Arzt angesagt ist.
Aber: Dieser Selbsttest ist nur ein Anhaltspunkt und sollte durch eine fundierte medizinische Untersuchung gestützt werden.

Beantworten Sie folgende Fragen, wenn möglich, mit einem eindeutigen Ja oder Nein



1. Wenn Sie ein Glas normale Milch auf leeren Magen trinken, spüren Sie nach kurzer Zeit Bauchschmerzen oder Unwohlsein?

2. Haben Sie nach einer Mahlzeit häufig Durchfall oder einen Blähbauch – egal, was Sie essen?

3. Leiden Sie öfter unter unspezifischen Symptomen, wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, für die Sie in Ihrem Lebensumfeld keine eindeutigen Ursachen finden?

4. Gibt es in Ihrer Familie nachgewiesene Fälle von Laktoseintoleranz?

5. Haben Sie Verdauungsbeschwerden, wenn Sie fertige Lebensmittel zu sich nehmen?

6. Geht es Ihnen besser, wenn Sie konsequent auf Milch und Milchprodukte verzichten?

7. Spüren Sie Symptome bei Milchprodukten in jeglicher Verarbeitungsform?

8. Liegen andere Darmerkrankungen wie Reizdarm oder ein Darminfekt bei Ihnen nicht vor?

9. Nehmen Sie zur raschen Linderung Medikamente ein?

10. Halten die Symptome meist für eine längere Zeit an?

Auswertung:

Milch mit Strohhalm: So funktioniert der Laktoseintoleranz-Test

Je mehr dieser Fragen Sie mit Ja beantwortet haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unter einer Laktoseintoleranz leiden. Um sich nicht unnötig zu beunruhigen, sollten Sie zunächst einige Wochen auf Milchprodukte verzichten und dann den Milchtest ganz bewusst durchführen. Treten dabei kurz nach Genuss typische Verdauungsbeschwerden auf, ist der Gang zum Arzt anzuraten. Denn bei Verdauungsbeschwerden kann es sich nicht nur um eine Unverträglichkeit handeln, sie sind mitunter auch ein Anzeichen für eine Erkrankung des Verdauungsapparates.

Der Arzt kann mit dem H2-Atemtest herausfinden, welche Intoleranz bei Ihnen tatsächlich besteht. Hierbei trinken Sie unter kontrollierten Bedingungen Milch und der Arzt misst in Abständen von etwa einer halben Stunde die Konzentration von Wasserstoff im Atem. Daraus kann er ablesen, ob der Magen mit Blähungen, also Gasbildung, auf die Laktose reagiert. Je nach Diagnose wird er Sie dann beraten, wie Sie Ihr Leben genussvoll und ohne Symptome gestalten können. Und keine Sorge: Laktosefreie Produkte gibt es inzwischen zuhauf.

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