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Ysop – Infos & Wissenswertes

ysop

Das intensive Würzkraut verfeinert Salate und Gemüse und findet auch als Heilpflanze Verwendung. Erfahre hier mehr über Ysop.

Was ist Ysop?

Ysop (Hyssopus officinalis), auch als Eisenkraut, Bienenkraut und Josefskraut bekannt, ist eine Gewürz- und Heilpflanze, die zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört.

Woher kommt Ysop?

Ursprünglich kommt die Pflanze aus Vorderasien und Nordafrika.

Gut zu wissen: Der Name Ysop leitet sich vom hebräischen Wort ēzōb ab, was so viel wie „heiliges Kraut“ bedeutet. 

Wo wächst Ysop?

Der mehrjährige Halbstrauch, der bis zu 60 cm hoch wird, bevorzugt kalkhaltige Böden und sonnige Standorte. Man findet Ysop in Europa, Vorderasien und Nordafrika. Das Kraut mit den hübschen violetten Blüten wächst auch gut im Kräuterbeet im Garten oder auf dem Balkon.

Wann kann man Ysop ernten?

Die Blüten der Pflanze ähneln jenen von Bohnenkraut und Thymian. Es sind rosafarbene, violette oder blaue Blüten, die zwischen Juni und September blühen. Ysop erkennt man an dem charakteristischen, äußerst aromatischen Duft.

Ernten kann man das Kraut zwischen Juni und August. Es können sowohl die Blüten als auch die jungen Triebe und Blätter geerntet werden.

Die Triebe und Blätter der Pflanze können auch getrocknet oder eingelegt werden. Zum Trocknen die Triebe einfach kopfüber aufhängen und im Schatten trocknen lassen. 

Beim Einlegen werden die Triebe in Essig oder Öl gelegt. Damit sich kein Schimmel bilden kann, sollten die Triebe vollständig mit Flüssigkeit bedeckt werden.

Wie sollte man Ysop aufbewahren?

Frisch schmeckt das Gewürzkraut am besten. Die frischen Triebe sollte man in ein Glas mit etwas Wasser stellen, dann halten sie sich einige Tage.  

Getrockneter Ysop hält sich luftdicht und dunkel gelagert ungefähr ein halbes Jahr.  

Die einzelnen Blätter können auch portionsweise eingefroren werden, dann schmecken sie fast wie frisch geerntet.

Wie schmeckt Ysop?

Ysop hat einen würzigen, leicht bitteren Geschmack, der an Rosmarin und Salbei erinnert. Frischer Ysop schmeckt übrigens deutlich aromatischer als getrockneter.

Wofür kann man Ysop verwenden?

In der Küche eignen sich sowohl die frischen als auch die getrockneten Blätter der Pflanze zum Würzen und Verfeinern von Speisen. Als Gewürz ist Ysop vielseitig einsetzbar und passt mit seinem würzig-herben Geschmack gut zu: 

  • Salaten 
  • Soßen 
  • Suppen 
  • Fleisch 
  • Fisch  
  • Gemüse 
  • Kartoffelgerichten
  • Kräuterbutter und Kräuterquark  

Gut zu wissen: Beim Würzen lieber erstmal etwas zurückhalten sein und Ysop sparsam dosieren, da der Geschmack sehr intensiv ist. Um das feine Aroma und die ätherischen Öle zu erhalten, empfiehlt es sich, das Kraut am besten immer erst am Ende der Kochzeit zuzufügen.

Wie gesund ist Ysop?

Bereits im Mittelalter wurde Ysop (Hyssopus officinalis) als Heilkraut in Klostergärten angebaut. 

Ysop soll verdauungsfördernd, appetitanregend und schleimlösend wirken, weshalb es zum Beispiel bei Magen- und Darmproblemen und Erkältungen angewendet wird. Ein zubereiteter Tee aus getrocknetem Ysop ist ein beliebtes Hausmittel bei Husten und Heiserkeit.

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