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Löffelkraut – Infos & Wissenswertes

Löffelkraut

Früher fand man das Löffelkraut in vielen Kräutergärten, heutzutage ist es etwas in Vergessenheit geraten. Erfahre hier mehr über die Verwendung des Küchenkrautes.

Was ist Löffelkraut?

Das Echte Löffelkraut (Cochlearia officinalis), auch Löffelkresse und Skorbutkraut genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Die Pflanze kann als Gewürz- und Heilkraut verwendet werden. Den Namen verdankt das Löffelkraut seinen löffelförmigen, grünen Blättern.

Woher kommt Löffelkraut?

Ursprünglich stammt Löffelkraut aus Skandinavien. Angeblich verzehrten vor allem Seefahrer das Kraut, um Skorbut vorzubeugen. Löffelkraut enthält nämlich unter anderem Vitamin C. 

Wo wächst Löffelkraut?

Löffelkraut ist eine winterharte, zweijährige Pflanze, die zwischen 20 und 50 cm groß wird. Die Pflanze ist sehr robust und anspruchslos, Frost und Schnee machen ihr nichts aus. Heute wächst Löffelkraut in Skandinavien, Deutschland, Belgien und Frankreich.

Wann kann man Löffelkraut ernten?

Löffelkraut kann man das ganze Jahr über ernten. Es ist eines der wenigen Kräuter, die man tatsächlich auch im Winter ernten kann. Die Blätter sollten frisch verzehrt werden.

Eine alte Methode, um die Blätter haltbar zu machen, ist das Einlegen in Salz. Als Heilkraut werden die Blätter des Löffelkrautes teilweise auch getrocknet, um daraus einen Tee zu machen.

Wie schmeckt Löffelkraut?

Der Geschmack von Löffelkraut ist scharf, ein wenig bitter und erinnert an Kresse, mit der Löffelkraut auch verwandt ist.

Wofür kann man Löffelkraut verwenden?

In der Küche werden nur die frischen Blätter der Pflanze verwendet, früher nutzte man auch die Stiele. Löffelkraut passt zu:

  • Salaten
  • Suppen
  • Eierspeisen
  • Kartoffeln
  • Kräuterbutter und Kräuterquarks
  • Smoothies

Gut zu wissen: Auch auf einem Butterbrot schmeckt das würzige Löffelkraut hervorragend.

Wie gesund ist Löffelkraut?

In Löffelkraut stecken eine Menge Vitamin C, Mineral- und Bitterstoffe sowie Gerbstoffe und ätherische Öle. Der vitaminreichen Pflanze wurde nachgesagt, dass es bei Müdigkeit und Erschöpfung helfen soll. Ein Tee aus den getrockneten Blättern sollte sich demnach ebenso positiv auf die Gesundheit auswirken.

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