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Bertram – Infos & Wissenswertes

Bertram

Neben Galgant und Quendel zählt dieses alte Gewürz zu den wichtigsten Gewürzen der Hildegard-Küche. Erfahre hier mehr über die Bertramwurzel.

Was ist Bertram?

Bertram (Anacyclus), auch Ringkörbchen, ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Das Wildkraut ist eine sehr alte Heil- und Gewürzpflanze, der Hildegard von Bingen viele positive Eigenschaften zuschrieb. Von Bertram wird ausschließlich die Wurzel, getrocknet oder gemahlen, verwendet.

Wo wächst Bertram?

Die krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 2 und 5 cm und wächst in Spanien, der Maghreb Region und im Kaukasus. Von Mai bis August trägt die Pflanze weiße bis lila Blüten.

Gut zu wissen: Bertram sieht Pflanzen wie Kamille oder Gänseblümchen sehr ähnlich.

Wie schmeckt Bertram?

Der Geschmack der Bertramwurzel ist zunächst eher etwas fade. Allmählich breitet sich dann allerdings eine milde Schärfe im Mund aus. Bertram schmeckt leicht erdig und ist etwas bitter im Abgang.

Wie sollte Bertram aufbewahrt werden?

Die Gewürz- und Heilpflanze wird im Herbst geerntet und anschließend getrocknet. Sie sollte geschützt und trocken gelagert werden.

Wofür kann man Bertram verwenden?

In der Küche kann das Bertram Gewürz gemahlen fast allen Speisen zugefügt oder auch nach dem Kochen über Speisen gestreut werden.  

Das Pulver eignet sich zum Würzen von: 

  • Fisch- und Fleischgerichten 
  • Suppen 
  • Soßen 
  • Gemüse 
  • Likörgewürz 

Bertram als Heilpflanze

Dem Kraut wird eine Vielzahl von positiven Eigenschaften nachgesagt, vor allem Hildegard von Bingen erwähnte die Bertramwurzel im Zusammenhang mit vielen Krankheiten. Dem Heilkraut werden sogar so viele Heilkräfte nachgesagt, dass es auch oft als Allzweckmittel bezeichnet wird.

Nach Hildegard von Bingen soll Bertram angeblich für eine gute Verdauung sorgen, die Gehirnleistung anregen, sich positiv bei Diabetes auswirken und Blut vermehren.

Zudem berichtete Hildegard von Bingen, dass die Wurzel bei Lungenproblemen und Herzkrankheiten helfen soll. Auch eine stark aphrodisierende Wirkung wird der Pflanze nachgesagt.

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