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Wissenswertes für die Pilzsuche

Im Spätsommer beginnt die Pilzsaison? Also ab in den Wald und los geht’s! Vorher solltest du aber noch einen Blick auf deine Checkliste werfen: Hast du die richtige Ausrüstung eingepackt? Und kannst du deine Lieblingspilze überhaupt erkennen? Hier findest du Wissenswertes über die bekanntesten Pilzsorten.

Zur Basis-Ausrüstung einer Pilztour gehört neben festem Schuhwerk vor allem lange Kleidung, um sich vor Zecken und Mücken zu schützen. Unbedingt ratsam ist es, einen zweiten Sammler an der Seite zu haben. Es kann immer sein, dass man stürzt oder sich vertritt, da kann eine helfende Hand Gold wert sein. Ein Handy hat im Zweifel kein Netz im Wald und ist damit nutzlos.

Ein kleines scharfes Küchenmesser dient dazu, die Pilze dicht über dem Waldboden abzuschneiden. Alternativ kannst du die Ernte auch sanft herausdrehen. Wichtig ist es, niemals den kompletten Pilzwuchs abzuernten, damit sich die Pilze weiter vermehren können. Ein weiterer Bestandteil der Ausrüstung: eine Pilzbürste oder alternativ Küchenkrepp. Damit befreist du die Pilze am besten schon vor Ort von grobem Schmutz und Erde. Die Pilze lagerst du am besten in einem Korb, keinesfalls in Plastiktüten, dort können sie schnell faulen. Zu Hause fühlen sich Pilze locker gestapelt im Kühlschrank wohl.

Pilze suchen ist genau das Richtige für Ungeduldige!

Warte nicht zu lange mit der Zubereitung. Auch bei null Grad halten sich Pilze nur maximal drei Tage. Es ist unbedingt ratsam, ein Pilzbuch auf der Tour durch den Wald dabeizuhaben. Achte darauf, dass es sich um aktuelle Literatur handelt, denn es kommt durchaus vor, dass früher als essbar geltende Pilze mittlerweile als giftig eingestuft werden. Ein weiterer Vorteil eines Fachbuchs: Vor Ort kannst du giftige und ungenießbare Doppelgänger erkennen. Sammel nur Sorten, die du sicher identifizieren kannst, denn in Deutschland wachsen immerhin zehn hochgiftige Pilzarten. Übrigens: Pilze sammeln darf man nur für den Eigenbedarf. Die festgelegte Menge fällt allerdings nicht gerade klein aus, erlaubt ist bis zu 1 Kilo am Tag. Und was das perfekte Wetter für eine Pilztour angeht: Besonders viele Pilze findest du nach ein paar warmen Regentagen. Sie brauchen den feucht-warmen Boden und mögen keine extremen Temperaturen.

Für Pilzbestimmer

Wir haben ein paar beliebte Speisepilze für dich zusammengestellt und erklären, an welchen Merkmalen man sie erkennen kann. Nimm trotzdem immer ein Pilzbuch zu Hilfe, die Fotos und Zeichnungen helfen beim Bestimmen, denn jeder Pilz kann individuelle Ausprägungen haben. Solltest du trotz allem unsicher sein, kannst du deine Pilze von geprüften Pilzsachverständigen der
Deutschen Gesellschaft für Mykologie auf Essbarkeit checken lassen. Dazu bietet die DGfM eine Liste, welche du nach Postleitzahl filtern kannst. Mehr Infos findest du unter www.dgfm-ev.de

REZEPTE AUS DER FRISCH & GUT

Leckeres für Pilz-Fans!