











Hast du gefunden, wonach du gesucht hast?
Du möchtest Übersichtlichkeit und Ordnung in deiner Küche? Dann sind aufgerissene Tüten und Verpackungen sicher nicht dein Ding. Vorrats- und Aufbewahrungsdosen schaffen nicht nur Ordnung, sondern schützen deine Lebensmittel. Wir sagen dir, was die Vorteile von Vorratsdosen sind und was du bei der Wahl der richtigen Dose beachten solltest.
Welche Arten von Vorratsdosen gibt es?
Was ist der Unterschied zwischen Vorrats- und Frischhaltedosen?
Welche Vorteile haben Vorratsgläser und Vorratsdosen?
Welches Material eignet sich für Vorratsdosen?
Wie reinige ich meine Vorratsdosen am besten?
Es gibt eine Vielzahl von Dosen und Behältern in verschiedenen Formen und Farben. Du bekommst sie oft als praktisches Set aus vier oder fünf Aufbewahrungsdosen in unterschiedlichen Größen. Häufig sind sie rechteckig und damit besonders gut übereinanderzustapeln. Es gibt aber auch runde Gefäße oder solche, die direkt zum Ausschütten gedacht sind – etwa für Haferflocken, Müsli, Reis oder Zucker.
Flache Aufbewahrungs- und Frischhaltedosen eignen sich prima für Wurst oder Käse und passen gut in den Kühlschrank. Manchmal haben sie sogar verschiedene Einsätze für zwei oder drei Sorten. Die Frischhaltedosen bewahren auch geschnittenes Obst und Gemüse vor dem Verderben. Außerdem passen sie gut in jede Tasche oder Rucksack und werden deshalb gerne für kleine Mahlzeiten verwendet, ob für ein Butterbrot oder das kleine Essen zwischendurch.
Hohe und runde Gefäße sind die beste Möglichkeit, Nudeln trocken und sicher aufzubewahren – hier kannst du sogar Spaghetti unterbringen.
Besondere Aufbewahrungsbehälter sind Butterdosen oder Brotkästen. Ihre Form ist der Größe des Inhalts angepasst. Eine Butterdose hat immer einen abnehmbaren Deckel, der die Butter vor Geruch schützt und sie frisch und streichfähig hält. Brotkästen sollen Brot lange frisch halten sowie vor Feuchtigkeit und Schimmel schützen. Es gibt sie aus Holz oder Metall meist mit einem Klapp- oder Rolldeckel. Ein Klassiker ist der „Brottopf“ aus Keramik.
In Vorratsbehälter gibst du alles, was du in größeren Mengen einkaufst und immer wieder zum Verzehr, zum Kochen und zum Backen benötigst, zum Beispiel Trockenvorräte wie:
Die Vorratsdosen bewahren größere Mengen Lebensmittel luftdicht und trocken auf.
In Frischhalte- oder Aufbewahrungsdosen kommen:
Diese Dosen eignen sich für den Kühlschrank und viele von ihnen auch zum Einfrieren deiner Lebensmittel.
Theoretisch kannst du die meisten Lebensmittel auch in ihrer Originalverpackung lagern. Jedoch bieten dir Vorratsdosen und -gläser einige Vorteile:
Vorteile:
Nachteile:
Alles im Blick und im Griff – das ist der große Vorteil von Vorratsdosen. Einmal aus der Tüte oder Verpackung in eine Dose oder ein Glas umgefüllt, hört das lästige Suchen auf. Viele Dosen sind zudem gut stapelbar. Das spart Platz im Küchenschrank. Fest und luftdicht in der Dose verschlossen bleiben Kaffee oder Tee länger aromatisch und trockene Nahrungsmittel wie Mehl, Nudeln oder Grieß sind vor Feuchtigkeit geschützt.
Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, denn jedes Material hat seine Vorzüge. Es kommt darauf an, was du aufbewahren möchtest:
Vorteile:
Nachteile:
Gläserne oder keramische Gefäße werden meist verwendet, um Trockenvorräte aufzubewahren, zum Beispiel Nudeln, Mehl, Reis oder Zucker. Sie werden nicht ständig transportiert, daher ist ihr Gewicht weniger wichtig. Weckgläser sind nur bedingt für solche Lebensmittel geeignet, da ihr Dichtungsring leicht verrutscht.
Vorteile:
Nachteile:
Kunststoffdosen haben viele Liebhaber, weil sie so robust sind. Auch Kinder können damit prima umgehen, ohne dass etwas zu Bruch geht. Aber nicht alle Dosen sind spülmaschinenfest. Außerdem können farbintensive Dinge wie Rote Bete, Currysauce oder Blaubeeren zu Verfärbungen führen. Achtung: Das Material sollte unbedingt frei von Bisphenol A sein, einem Weichmacher, der manchmal in Kunststoffen verwendet wird.
Vorteile:
Nachteile:
Aufbewahrungsdosen aus Edelstahl sind „unkaputtbar“ und geeignet für alle trockenen Nahrungsmittel. Leider lässt sich von außen der Füllstand nicht erkennen – es sei denn, ein spezielles Glasfenster gewährt Einblicke.
Die schönste Dose und das beste Material für Vorratsdosen und Frischhaltedosen nützen nicht viel, wenn der Deckel nicht gut schließt. Bei den Frischhaltedosen aus Kunststoff gibt es meist die klassischen Klickverschlüsse, die dafür sorgen, dass keine Luft an den Inhalt kommt. Bei Vorratsdosen aus Glas, Keramik oder Edelstahl gibt es Deckel aus Metall, Holz, Bambus oder Kork, die lose aufliegen, Schraubdeckel mit Gewinde oder Bügelverschlüsse mit Klammern und Gummi. Holz und Kork sind optische Hingucker, nehmen aber auch leicht Gerüche und Feuchtigkeit auf.
Mehl, Zucker, Nüsse, Kaffee oder Müsli werden in Gramm und Kilogramm angegeben, das Fassungsvermögen von Gefäßen aber in Litern. Da sich die Maßeinheiten nicht eins zu eins entsprechen, fragen sich viele: Wie rechne ich Kilogramm in Liter um? Ausschlaggebend ist die Schüttdichte: Ein Kilo Zucker passt in eine Dose mit etwas mehr als einem Liter, während ein Kilogramm Mehl in einer Dose à zwei Litern Platz findet. Da bleibt nur, mit Augenmaß abzumessen und im Zweifel die nächstgrößere Dose zum Umfüllen zu wählen.
Hier einige Beispiele für gängige Größen von Vorratsdosen:
Ob stapelbar und eckig, ob rund und hoch, aus Glas oder Kunststoff – Vorratsdosen müssen hygienisch sauber sein. Du kannst sie immer von Hand mit Spülmittel und heißem Wasser spülen. Ob sie den Beanspruchungen durch eine Spülmaschine standhalten, hängt vom Material und der entsprechenden Kennzeichnung des Herstellers ab.
Bei eher weichen Oberflächen wie Kunststoff solltest du auf harte Reinigungsgegenstände verzichten und eine Spülbürste verwenden, damit die Dosen kratzerfrei bleiben. Um Verfärbungen aus Kunststoffdosen zu entfernen, kannst du auf Hausmittel wie Backpulver und Essig zurückgreifen.
Die sogenannten Mehlmotten oder Lebensmittelmotten sind oft ungebetene Gäste in Mehl und Getreide, Nüssen, Müsli oder anderen Trockenvorräten. Sie kommen mit der ungeöffneten Packung ins Haus und vermehren sich in der Küche rasant. Auch wenn du Mehl oder Grieß in ein Glas umgefüllt hast, können sie sich vermehren, wenn darin schon Larven enthalten sind. Am besten, du schaust einige Tage später noch einmal in das Gefäß.
Um die lästigen Tiere wirklich fernzuhalten, sind unabhängig vom Material Dosen oder Gläser zu empfehlen, deren Deckel du fest verschließen kannst.
Vorratsdosen, die sich sowohl für die Spülmaschine als auch den Gefrierschrank und die Mikrowelle eignen, sind richtige Alleskönner. An welchem Ort die Nutzung der Dosen sicher möglich ist, erfährst du durch die Hinweise der Hersteller auf der Verpackung oder der Vorratsdose selbst.