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Hand aufs Herz: Lässt du deinen Zähnen die Pflege zukommen, die sie verdienen? Mit elektrischen Zahnbürsten geht das tägliche Zähneputzen leichter und gründlicher von der Hand. Was du bei der Anschaffung beachten solltest, erfährst du hier.
Wie funktionieren elektrische Zahnbürsten?
Welche Arten von elektrischen Zahnbürsten gibt es?
Worauf sollte ich beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste achten?
Tipps für die perfekte Zahnpflege
Putzen plus: Ergänzende Zahnpflegeprodukte zu einer elektrischen Zahnbürste
FAQ – Fragen rund um elektrische Zahnbürsten
Elektrische Zahnbürsten bestehen aus einem Handgriff mit Akku und einem beweglichen Bürstenkopf, der auf das Handteil aufgesteckt wird. Die Modellvielfalt der Elektrozahnbürsten ist dabei groß.
Das Herzstück stellt die Aufsteckbürste dar. Diese gibt es in unterschiedlichen Härtegraden, von hart bis ganz weich. Zudem sind Bürsten für besondere Bedürfnisse erhältlich, etwa zum Aufhellen der Zähne oder für empfindliche Zähne. Außerdem solltest du auf die Größe der Aufsteckbürste achten, damit du auch die Backenzähne mühelos schrubben kannst.
Die Technik spielt eine nicht minder entscheidende Rolle: Die meisten elektrischen Zahnbürsten verwenden eine oszillierend-rotierende Putztechnik. Daneben sind elektrische Zahnbürsten mit Schall oder Ultraschall auf dem Markt. Elektrische Zahnbürsten sorgen mit den hochfrequenten Bewegungen für eine effektivere und schnellere Entfernung des Zahnbelags, als das mit der reinen Handarbeit der Fall ist. Außerdem arbeiten elektrische Zahnbürsten fehlerverzeihender als manuelle Modelle.
Grundsätzlich haben elektrische Zahnbürsten den Ruf, das Zähneputzen zu vereinfachen und besser für die Zahngesundheit zu sein. Entdecke hier die Vor- und Nachteile.
Vorteile elektrischer Zahnbürsten:
Nachteile elektrischer Zahnbürsten:
Erhältlich sind im Wesentlichen drei unterschiedliche Arten elektrischer Zahnbürsten.
Rotierende Zahnbürsten führen eine kreisende Bewegung durch, oszillierende schwingen auf und ab. Bei den rotierenden Modellen führt die runde Bürste 4.000 bis 8.800 Bewegungen durch. Es gibt zudem Zahnbürsten, die beide Bewegungen miteinander kombinieren.
Vorteile:
Nachteile:
Der Name Schallzahnbürste ist etwas irreführend. Denn diese Zahnbürsten reinigen nicht mit Schall, sondern wandeln mit dem Schallwandler akustische Signale in elektrische Signale um. Die Reinigungswirkung liegt in den so erzeugten vibrierenden Schwingungen, die bei 62.000 Vibrationen beziehungsweise 31.000 Schwingungen pro Minute liegen. Der Bürstenkopf von Schallzahnbürsten ist länglich.
Vorteile:
Nachteile:
Ultraschallbürsten arbeiten mit einer ähnlichen Technik wie Schallzahnbürsten, nur sind diese Geräte erheblich schneller. Bis zu 2,4 Millionen Schwingungen pro Minute sind mit einer Ultraschallzahnbürste zu erreichen. Mit einer Ultraschallzahnbürste musst du jede Fläche einzeln für circa zehn Sekunden „beschallen“.
Vorteile:
Nachteile:
Eine elektrische Zahnbürste ist ein kleines Wunderwerk der Technik. Die folgenden Punkte verdienen eine nähere Betrachtung.
Die meisten Hersteller geben ein Mindestalter von zehn bis zwölf Jahren für die Benutzung von elektrischen Zahnbürsten an. Spezielle Kinderzahnbürsten können wegen der geringeren Größe und des kleineren Gewichts unter elterlicher Aufsicht bereits ab vier Jahren verwendet werden. Experten sind der Meinung, dass Kinder ab frühestens acht Jahren selbstständig genug sind, um sich gründlich die Zähne zu putzen.
Vorteile elektrischer Kinderzahnbürsten:
Nachteile elektrischer Kinderzahnbürsten:
Die Zahnreinigung mit elektrischen Zahnbürsten ist keine automatische Garantie für gesunde Zähne. Auch mit der elektrischen Unterstützung kommt es auf die richtige Technik, eine ausreichende Zahnputzdauer und das korrekte Reinigungsintervall an.
Je nachdem, ob du dich für eine rotierende oder eine schallgetriebene Zahnbürste entscheidest, weicht die Technik voneinander ab. Die Hersteller empfehlen für ihre Bürsten spezielle Reinigungsvorgänge, mit denen du das beste Ergebnis erzielst. Auf den Herstellerseiten findest du teilweise sehr ausführliche Videos, die den Umgang mit der Zahnbürste detailliert demonstrieren.
Tipp: Wenn du unsicher bist, bitte deinen Zahnarzt oder zahnmedizinische Fachangestellte, dir die richtige Methode zu erklären und vorzuführen.
Die Reinigungszeit von zwei Minuten ist in der Regel ausreichend. Neigst du zu Plaquebildung, kannst du die Putzzeit entsprechend verlängern, etwa verdoppeln oder vervierfachen. Nach dem Putzen solltest du ein glattes Gefühl verspüren, wenn du mit der Zunge über die Zähne gleitest.
Nach jeder Mahlzeit die Zähne zu reinigen, entspräche dem Optimum. Unser Alltag lässt das oft nicht zu. Zwei- bis dreimal täglich solltest du dir jedoch die Zeit zum Zähneputzen nehmen.
Für die meisten elektrischen Zahnbürsten brauchst du keine spezielleZahnpasta, jedes handelsübliche Produkt ist geeignet. Ausnahme stellen Ultraschallzahnbürsten dar, die für ein optimales Reinigungsergebnis spezielle Zahnpasta benötigen.
Neben dem regelmäßigen Zähneputzen solltest du deinen Zähnen und dem Mundraum zusätzliche Aufmerksamkeit schenken. Für einen rundum gesunden Mund empfehlen Experten weitere Produkte.
Einsteigermodelle sind ab 15 Euro zu haben. Gute Standardgeräte liegen zwischen 40 und 50 Euro. Schallzahnbürsten sind deutlich teurer und kosten ab 60 Euro. Zusatzfunktionen schlagen sich im Preis nieder. Für Spitzenmodelle unter den Schallzahnbürsten kannst du rund 200 Euro veranschlagen.
Da die Borsten verschleißen, solltest du die Bürsten ungefähr alle drei Monate austauschen. Die Reinigungswirkung von verbrauchten Borsten ist deutlich herabgesetzt. Die Lebensdauer deiner Bürsten kannst du mit entsprechender Pflege und regelmäßiger Reinigung verlängern.
Ölziehen ist eine ganzheitliche Heilmethode, die aus der ayurvedischen Lehre stammt. Dort wird das Ölziehen bei vielen Beschwerden eingesetzt, etwa bei Kopfschmerzen und Migräne oder Diabetes, Hormonstörungen und Asthma. In der Zahnheilkunde hat das Ölziehen in den letzten Jahren an Popularität gewonnen, um Zähne und Zahnfleisch zu stärken. Für das Ölziehen nimmst du morgens auf nüchternen Magen einen Esslöffel Bio-Sesamöl, Bio-Kokosöl oder Bio-Sonnenblumenöl in den Mund. Das Öl sollte 20 Minuten im Mundraum bleiben, um seine volle Wirkung zu entfalten.