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REWE setzt sich für mehr Tierwohl ein.

Die Kritik von NGOs soll uns fordern – die Unterzeichnung der Kriterien des European Chicken Commitment käme aber derzeit und auch auf Sicht einer nicht einlösbaren und damit wirkungslosen Absichtserklärung gleich, die keinerlei Handlungsleitung entfalten kann. Die Vorwürfe der Albert Schweitzer Stiftung und der Open Wing Alliance weisen wir daher zurück.

Eine Unterzeichnung in Kenntnis der Nicht-Umsetzbarkeit diverser Punkte ist sicherlich weder im Sinne eines seriösen Tierschutzes, noch entspricht es einer transparenten Nachhaltigkeitsstrategie, wie die REWE Group sie seit über einem Jahrzehnt verfolgt. Aus den genannten Gründen haben wir uns gegen die Unterzeichnung entschieden. Dennoch möchten wir betonen, dass wir die Europäische Masthuhn Initiative ausdrücklich in ihrem Bemühen unterstützen, kontinuierliche Verbesserungen der Tierwohlstandards im Geflügelbereich nach verbindlichen Kriterien zu erzielen.

Die REWE Group setzt sich seit Jahren für die Einhaltung und Verbesserung von Tierschutzstandards in der Nutztierhaltung ein und setzt diesen Anspruch im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie konsequent um. Für mehr Tierwohl, Tiergesundheit und Tierschutz entwickeln wir in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern Maßnahmen, die auf die jeweilige Tierart zugeschnitten sind und die Rahmenbedingungen der verschiedenen Wertschöpfungsketten berücksichtigen.

Als Vorreiter in der Branche hat die REWE Group mit ihrem PRO PLANET Geflügel-Programm schon 2012 sämtliche Hähnchen- und Putenfleisch-Lieferanten zu einer Reduzierung der Besatzdichte, dem Einsatz von natürlichem Beschäftigungsmaterial sowie einer rein Gentechnik-freien Fütterung verpflichtet.


In Deutschland haben wir bei REWE zudem bereits 2018 eine vierstufige Haltungskennzeichnung für das gesamte Frischfleisch-Eigenmarkensortiment eingeführt – 2019 ist diese in die heutige Branchen-Kennzeichnung der „Haltungsform“ übergegangen, in Europa ist diese so einzigartig. Die „Haltungsform“ ordnet bestehende Qualitätssicherungs-, Tierwohl- und Bioprogramme für Schweine, Rinder, Hähnchen, Puten und Enten nach einem einheitlichen und unternehmensübergreifend gültigen Anforderungskatalog in ein vierstufiges System ein, weitere Tierarten werden folgen. Kunden können dadurch auf einen Blick erkennen, wie das Tierwohl-Niveau der Tierhaltung ist, aus der das konkrete Produkt stammt. 

Mit Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes haben wir uns nun dazu verpflichtet, den nächsten Schritt für erkennbare und nachweisbare Verbesserungen für Millionen von Tieren zu gehen: Bis Ende des Jahres 2023 werden wir den Anteil der Eigenmarken-Geflügelprodukte mit Haltungsstufe 3 und 4 in den REWE Märkten verdoppeln und bis Ende 2026 mindestens 20 Prozent unseres Eigenmarken-Geflügelsortiments in Stufe 3 und 4 der Haltungsform anbieten. Die gemeinsame Presseerklärung können Sie hier auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbundes nachlesen: https://www.tierschutzbund.de/news-storage/landwirtschaft/080321-leh-und-deutscher-tierschutzbund-staerkung-einer-tiergerechteren-gefluegelfleischerzeugung/

Wir bekennen uns damit klar zu unserer Verantwortung, die Mindeststandards zur Haltung von Geflügel kontinuierlich und nachhaltig zu erhöhen – denn die Kriterien der Haltungsform Stufe 3 und 4 liegen über den Anforderungen der Europäischen Masthuhn Initiative. Bei REWE ist darüber hinaus das Geflügelfleisch-Sortiment bereits bundesweit komplett auf die Stufe 2 der Haltungsform umgestellt. Innerhalb der Initiative Tierwohl arbeiten wir bereits intensiv an einer Weiterentwicklung der Tierwohlkriterien der Haltungsform Stufe 2. Hierüber sind wir unter anderem auch mit der Albert Schweitzer Stiftung im Austausch.

In Deutschland setzt sich innerhalb der Initiative Tierwohl (ITW) ein - europäisch einzigartiger - Zusammenschluss aus Vertretern der Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und des Lebensmittelhandels seit Jahren für die Verbesserung branchenweiter Tierwohlstandards und eine tiergerechtere Fleischerzeugung ein; die REWE Group ist als Gründungsmitglied von Beginn an dabei. Das Tierwohl-Konzept der ITW ist darauf ausgelegt, dass möglichst viele Schweine, Hähnchen und Puten von den Tierwohlmaßnahmen profitieren und damit eine marktweite und branchenübergreifende Wirkung erzielt wird. Für eine nachhaltige Etablierung höherer Standards braucht es größtmögliche Transparenz und Einheitlichkeit innerhalb der gesamten Branche.

Kein anderes Programm ist derzeit so wirksam, praxistauglich und marktfähig, wie die ITW. 70 Prozent des in Deutschland gehaltenen Nutztierbestandes an Hähnchen und Puten sowie 25 Prozent der Mastschweine werden nach den ITW-Vorgaben gehalten. Diese schreiben beispielsweise ein höheres Platzangebot oder die Bereitstellung zusätzlichen Beschäftigungsmaterials vor. Das dafür benötigte Geld haben die innerhalb der ITW organisierten Lebensmittelhandelsunternehmen bezahlt. In den zurückliegenden sechs Jahren waren das insgesamt 645 Millionen Euro.

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