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Die Wochen Challenge

Ich mache etwas anders!

Es muss nicht immer die große Umstellung sein, manchmal reicht es, kleine Dinge im Alltag zu verändern und besser zu machen. Unsere vier Redakteurinnen haben sich eine Woche lang einer persönlichen Challenge gestellt – und dabei viel gekocht und ausprobiert.

Challenge CO₂ einsparen

Portrait Anja Corvin

„Ich möchte CO₂ einsparen“

- Anja Corvin, Food Editor bei REWE

Mein CO₂ Verbrauch

Fünf Tonnen CO₂ habe ich in nur 18 Tagen in die Atmosphäre gejagt. Das ist viel mehr, als eine Person jährlich durch Autofahren verursacht. Dabei habe ich nicht mal ein Auto. Ich bin nur einmal nach Japan geflogen. Um das wiedergutzumachen, beschließe ich etwas zu ändern.

Weniger zu fliegen ist natürlich sinnvoll. Doch ein Drittel der schädlichen Emissionen verursachen wir dadurch, was und wie wir essen. Laut Greenpeace erspart jeder, der weniger Fleisch isst, dem Klima rund 400 kg CO₂ im Jahr. Da Schnitzel und Schinken sowieso selten auf meinem Teller landen, verzichte ich ab jetzt komplett darauf. Paprika, Salat & Co versuche ich aus der Region zu kaufen. Das spart unnötige Transportwege. Und ich plane, was und wieviel ich kaufe. Denn das, was wir an Essen wegschmeißen, verbraucht bei der Produktion unnötig wertvolle Ressourcen.

Meine Wochen Challenge: CO₂ sparen beim Essen.

Ich fühle mich wie eine Weltretterin, als ich statt Salami Gouda auf mein Brötchen lege. Bis ich später lese, dass Käse bei der Klimabilanz nicht viel besser abschneidet als Fleisch. Bringt es also nichts Vegetarier zu sein? Ein Leben ohne Bergkäse und Butter kann ich mir noch nicht vorstellen. CO₂-Sparen beim Gemüse wird einfacher, denke ich. Dann stehe ich in der Gemüseabteilung und mir wird wieder bewusst, dass im Winter außer Feldsalat, Pastinaken und Kohl in Deutschland nur wenig wächst. Für etwas mehr Abwechslung hätte ich also im Sommer schon vorsorgen und Gemüse einfrieren müssen …?

Glücklicherweise kann man auch Feldsalat & Co. Abwechslungsreich auf den Tisch bringen. Zum Beispiel in Kombination mit Ziegenkäse. Der ist zwar auch nicht CO₂-neutral, aber es ist ein guter Anfang. Zusammen mit roten Linsen mache ich daraus einen köstlichen Wintersalat. Und während ich ihn genüsslich kaue, wird mir klar: Klimafreundlich zu essen ist nicht immer einfach. Ich könnte noch viel mehr tun, etwa ganz auf tierische Produkte verzichten. Doch dann erzählt mir meine Schwester, dass sie – von mir inspiriert – ebenfalls weniger Fleisch essen möchte …

RDK Mit Linsen Und Ziegenk

Feldsalat mit Linsen und Ziegenkäse

Regionale Zutaten mit kurzem Transportweg sorgen bei diesem Rezept für einen kleineren CO₂-Fußabdruck.

Mein Fazit:

Ich muss gar nicht selbst alles richtig machen. Es reicht schon, eine Kleinigkeit zu verändern und damit dann andere zu motivieren.

Challenge intuitive Ernährung

D Rthe Meyer PERSONEN Rthe Meyer Portr Treihe Portr Treihe

„Ich ernähre mich nur noch intuitiv“

Dörthe Meyer, Food Editor bei REWE

Es klinkt verlockend:

Ich darf alles essen, was ich will und muss nur auf meinen Körper hören - Challenge accepted! Beim intuitiven Essen geht es darum, nur mit Hunger zu essen. Frustessen ist also tabu. Und dafür ist jedes Lebensmittel erlaubt, bis man satt ist. Im stressigen Alltag esse ich zu festen Zeiten und möchte jetzt herausfinden, wann ich wirklich hungrig bin und was mir mein Bauch rät. Esse ich nur noch Chips und Fastfood? Oder verlangt mein Körper nach etwas Gesundem?

Meine Wochen Challenge: Ich ernähre mich nur noch intuitiv.

Tag 1: Ich warte gespannt, wann sich mein Magen sein Müsli wünscht. Erst mal - gar nicht. Und dann kam es, wie es kommen musste: Mitten im Meeting knurrt er lautstark und alle schauen mich an. Was nun? Sofort was essen? Wohl kaum. Also halte ich bis zur Mittagspause durch und verschlinge mein scharfes Curry. Das war nicht der Plan, denn auf mein Sättigungsgefühl habe ich nicht gehört! Am Abend habe ich Lust auf eine Gemüsequiche und genieße sie, bis ich satt bin. Diese Nacht schlafe ich ruhig und stelle fest, dass es mir guttut, abends weniger zu essen.

Tag 2-6: Die nächsten Tage läuft alles super, und ich bin selbst überrascht. Doch beim Abendessen am Tag 5 werde ich schwach: Es gibt Kartoffelgratin - eines meiner Lieblingsgerichte. Obwohl ich definitiv keinen Hunger mehr habe, kann ich dem Duft des Gratins nicht widerstehen, nehme also noch einen Nachschlag - und wälze mich die ganze Nacht hin und her ...

Tag 7: Den Sonntagabend hatte ich die ganze Woche gefürchtet. Für mich gehört es dazu, bei einem Film etwas Leckeres zu knabbern. Auf Abendessen hatte ich bisher keinen Hunger, aber jetzt auf der Couch grummelt mein Magen. Schmiere ich mir nun ein Brot? Oder gönne ich mir einen leckeren Snack? Es gibt schließlich keine Verbote - und wenn man Hunger hat, ist alles erlaubt. Also entscheide ich mich statt Abendbrot für Wasabi Nüsse und genieße den Abend in vollen Zügen.

Scharfes Kartoffelcurry

Scharfes Kartoffelcurry

Curry kann an jeden Geschmack angepasst werden - diejenigen die es nicht ganz so scharf mögen fügen einfach etwas Joghurt zum Rezept hinzu.

Mein Fazit:

Schon nach einer Woche habe ich gemerkt, wie gut es mir geht, wenn ich auf mein Bauchgefühl höre. Allerdings ist es im Alltag ziemlich schwer, immer nach den eigenen Bedürfnissen zu essen. Wer macht im Büro schon gerne alleine Pause? Trotzdem hat mir das Experiment geholfen, meine Gewohnheiten zu hinterfragen und viel bewusster zu essen. Und das Beste ist: Ich kann jetzt ganz ohne schlechtes Gewissen auch mal Knabbereien genießen!

Challenge selber kochen

Jana Maiworm PERSONEN Jana Maiworm Portr Treihe Portr Treihe

„Ich mache alles selber“

Jana Maiworm, Food Editor bei REWE

Meine Aufgabe:

7 Tage auf all das verzichten, was auf der Zutatenliste einer Verpackung steht. Stattdessen gehe ich selbst ans Werk - oder eben an den Herd.

Was ich für das Wissen um gute Zutaten, weniger Abfall und einen schmalen Taler in den Ring werfe, ist Zeit. Ich recherchiere Rezepte und schreibe akribisch meine Einkaufsliste, statt wie sonst eher spontan in den Supermarkt zu gehen.

Meine Wochen Challenge: alles selber machen.

10 zu 3 – Die Challenge um die kürzere Zutatenliste hat mein Lieblings-Haferdrink aus dem Supermarkt verloren. Haferflocken, Wasser und ein Schuss Agavendicksaft: Mehr brauche ich nicht, um die Milchalternative im Mixer selber zu machen. Zufrieden gieße ich das Resultat in meine Müslischale. Und einen weiteren Schluck in die Kaffeetasse. Na gut… die feinen Flöckchen, die sich auf der Oberfläche meines Espressos tummeln, trüben die Anfangseuphorie meines ersten DIY-Projekts (Do-it-youself Projekt) ein wenig. Die Kombination schmeckt außerdem sehr – sagen wir – natürlich.

Sieben Tage werden Herd, Mixer, Backofen und Co. zu meinen engsten Verbündeten: Ich möchte alles selber machen – nichts wird fertig gekauft.

Logisch, dass auch die Zubereitung länger dauert, als binnen Sekunden eine Packung aufzureißen. Dafür macht sie echt Spaß! In mein selbstgemachtes Schoko-Granola streue ich noch ein paar gehackte, gesalzene Erdnüsse und freu mich über meine neu entdeckte Lieblingskombi.

Nach knappen drei Stunden sind sämtliche Dosen und Gläschen gefüllt, in meiner Küche herrscht Chaos ... Doch ich bin mir sicher: Die Challenge packe ich locker.

Zwei Tage später sitze ich im Zug und beiße mies gelaunt in ein plastikverpacktes Supermarkt-Sandwich mit welken Salatblättern. Im Stress hatte ich meinen vorbereiteten Couscous-Salat zu Hause vergessen...

Mein Fazit:

Ob mein Selbstversuch jetzt schon gescheitert ist? Ich finde nicht. Dank guter Vorbereitung konnte ich beim Einkaufen sogar meinem Lieblings-Granola zum Angebotspreis widerstehen. Ich habe mal wieder neue Rezepte ausprobiert und einen eigenen Tomaten-Rucola-Aufstrich kreiert. Und das Werkeln am Herd war tatsächlich ziemlich entspannend, fast schon meditativ. Dadurch konnte mich die Tatsache, dass letztendlich nicht immer alles nach Plan läuft, vielleicht ein bisschen weniger aus dem Konzept bringen.

Tomaten-Rucola-Aufstrich

Tomaten-Rucola-Aufstrich

Der Tomaten-Rucola-Aufstrich kann vielseitig eingesetzt werden - auf dem Brot als Aufstrich oder mit Gemüse als Dip.

Challenge jeden Tag etwas Neues

Diane Buckstegge Portr Treihe Portr Treihe

„Ich koche jeden Tag etwas Neues und Anderes“

Diane Buckstegge, Food Editor bei REWE

Was soll ich kochen?

Diese Frage stelle ich mir täglich. Bei der Arbeit entwickel ich für euch ständig tolle, neue Rezepte und dann koche ich zu Hause für meine Familie mein Standard-Repertoire, weil’s schneller geht. Das nervt mich und schmeckt echt langweilig!

Meine Wochen Challenge:

Ich teste eine Woche lang jeden Tag ein neues Rezept. Mit Zutaten, die ich noch nie verwendet habe, nicht so gern mag oder mal anders als sonst zubereite.

Rezepte heraussuchen, Einkaufslisten schreiben: das stimmt mich positiv auf meine Woche voller neuer Geschmackserlebnisse ein. Der Montag klappt prima, aber ich merke: Es dauert viel länger als sonst. Dabei habe ich extra einfache, schnelle Rezepte rausgesucht. Aber im Alltag mit Job, Kind und Haushalt sorgen schon kleine Mehraufwände für ein mittleres Küchen-Chaos. Richtig gut klappt es dann immer am Wochenende, wenn ich mehr Zeit zum Kochen habe.

Tag 1 Buchweizen-Gemüse-Auflauf: Mit Buchweizen habe ich bisher noch nicht gekocht. Fazit: Die Körner sind eine tolle Alternative für Reis.

Tag 2 Hirse-Taler: Hirse ist so vielseitig, ich wollte mal was Neues testen. Fazit: Die Taler schmecken warm und kalt klasse.

Tag 3 Gefüllte Avocado: Avocado gab‘s bei mir bislang nur als Guacamole oder im Salat. Fazit: Gefüllt sind sie in dieser Woche mein Favorit.

Tag 4 Steckrüben-Wedges: Steckrüben habe ich noch nie selber zubereitet. Fazit: Das Wintergemüse kommt ab jetzt öfter auf den Tisch!

Tag 5 Zucchinisalat: Zucchini gibt’s bei mir sonst nur warm. Fazit: Auch kalt schmecken Zucchini gut.

Tag 6 Kartoffelgratin mit Pastinaken: Pastinaken habe ich bislang nur im Babybrei gekocht. Fazit: Im Auflauf sind die ok, aber sie gehören nicht zu meinem Lieblingsgemüse.

Tag 7 Ofengemüse: Rote Bete habe ich bislang nur vakuumverpackt zubereitet. Fazit: Ich bleibe bei der vakuumverpackten Variante, alles andere ist zu viel Arbeit.

Mein Fazit:

Die Woche war anstrengend, aber die Rezepte haben nicht nur mir sondern auch meiner Tochter geschmeckt. Jeden Tag etwas Neues ausprobieren – das war sehr ambitioniert. Ab jetzt werde ich jedes Wochenende ein neues Rezept testen. Und schon sonntags einen Speiseplan für die nächste Woche festlegen. Die leidige Koch-Frage gehört damit hoffentlich der Vergangenheit an!

Goldhirsetaler

Saftige Goldhirsetaler

Hirse kommt in vielen verschiedenen Farben auf den Teller. Diese Eigenschaft verrät viel über die Inhaltsstoffe, die in der jeweiligen Sorte stecken. Bei der Goldhirse lässt die gelbliche Farbe auf einen hohen Carotin Gehalt schließen.

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