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Stabmixer oder Pürierstäbe sind handliche, kompakte Küchenhelfer, die im Alltag unverzichtbar sind. Mit ihnen kannst du viele Zutaten mischen, mixen, schlagen und pürieren. Mit den kraftvollen Alleskönnern und verschiedenen Aufsätzen lässt sich fast eine Küchenmaschine ersetzen.
Welcher Stabmixer ist der richtige für mich?
Was kann man mit einem Stabmixer alles machen?
Der Unterschied zwischen Stabmixer und Pürierstab
Was solltest du beim Kauf eines Stabmixers beachten?
Welches Zubehör gibt es für Stabmixer?
Stabmixer sind kompakt und nehmen nicht viel Platz weg. Ihr großer Vorteil ist, dass sie so vielfältig in der Küche einsetzbar sind und dass sie in großer Auswahl von namhaften Herstellern zu bekommen sind. Stabmixer werden unter anderem von Braun, Bosch, KitchenAid, Russell Hobbs oder WMF angeboten. Welcher Stabmixer der richtige für dich ist, hängt davon ab, welche Ansprüche du hast: Bist du ein ambitionierter Koch oder eher ein Gelegenheitsnutzer? Im Folgenden erfährst du mehr.
Natürlich, jeder kann ins Regal greifen und Suppen, Soßen, Cremes oder Smoothies fertig kaufen. Wenn du aber gerne kochst, auch mal experimentierst oder bestimmte Zutaten frisch verarbeiten möchtest, dann sind die „Zauberstäbe“ eine große Hilfe in der Küche. Denn mit ihnen kannst du vieles tun, wofür sonst eine Küchenmaschine nötig wäre. Du kannst:
Eigentlich gibt es keinen. Manchmal wird die eine, manchmal die andere Bezeichnung verwendet. Vielleicht hast du auch schon den Begriff „Zauberstab“ gehört? Immer ist ein Gerät in Stabform gemeint, das zum Mixen, Schlagen, Pürieren und Zerkleinern gedacht ist. Der Antrieb befindet sich im Handgriff und setzt über eine Antriebswelle die Edelstahlklingen des Mixfußes in Gang. Die meisten Stabmixer oder Pürierstäbe werden mit einem Kabel an den Strom angeschlossen. Es gibt aber auch Modelle, die im Griff einen Akku haben.
Stabmixer kannst du mit einer Hand bedienen. Die meisten der Pürierstäbe haben ergonomisch geformte Griffe, damit das Gerät beim Arbeiten gut in der Hand liegt und die Finger nicht abrutschen – auch bei minutenlangem Einsatz. Viele Modelle bieten mehrere Geschwindigkeitsstufen für das Mixen und Zerkleinern unterschiedlicher Zutaten. Dabei ist immer etwas Geduld und Vorsicht geboten: Gehe mit dem Stabmixer zu Anfang von oben langsam in die Masse. Starte mit einer niedrigen Stufe und steigere die Geschwindigkeit dann nach Bedarf. Damit es schneller und gründlich geht, ist es ratsam, große Stücke vorher zu zerteilen.
Kochende Flüssigkeiten sollten schon leicht abgekühlt sein, damit du heiße Spritzer vermeidest. Den Boden des Gefäßes, ob Topf oder Becher, solltest du nicht berühren, weil das den Messern schaden würde.
Das hängt davon ab, was du zubereiten möchtest. Für Shakes, Suppen, Brei oder Cremes aus Milch genügt eine Leistung von 300 bis 400 Watt. Darf es öfter mal ein frischer Smoothie aus Obst und Gemüse sein? Dann sollte der Stabmixer schon eine Leistung von mindestens 400 bis 700 Watt besitzen. Und möchtest du so harte Zutaten wie Käse, Nüsse oder Fleisch zerkleinern, sind 700 Watt und mehr hilfreich.
Die meisten Geräte schaffen 10.000 Umdrehungen pro Minute. Die sehr leistungsstarken Stabmixer kommen auf 15.000 Umdrehungen und mehr. Das ist aber nur dann nötig, wenn größere Mengen schnell zubereitet werden sollen.
Manche Geräte bringen Zubehör mit, bei anderen kaufst du nur das Gerät. Sehr praktisch ist ein Universalzerkleinerer, mit dem du auch harte Lebensmittel wie Nüsse oder Käse schnell hacken kannst. Wenn du gerne Sahne oder Eiweiß schlagen möchtest, dann empfiehlt sich ein Schneebesen als Aufsatz. Und ein Rührgefäß oder ein Messbecher ist für das saubere Mixen und Pürieren hilfreich.
Die Reinigung deines Pürierstabes oder Stabmixers ist ganz einfach: Du nimmst das Gerät vom Strom und kannst die Teile mit einem feuchten Tuch abwischen. Um den Mixfuß gründlich zu säubern, kannst Du den Stabmixer in ein hohes Gefäß mit heißem Wasser und etwas Spülmittel geben und kurz anschalten. Am besten, du spülst unter heißem, fließendem Wasser kurz nach und trocknest ihn mit einem Handtuch. Bei einigen Modellen darf der Mixfuß auch in die Spülmaschine.
Wenn es um das schnelle Mixen und Zerkleinern geht, dann ja. Und natürlich sind die Zauberstäbe in der Anschaffung preiswerter und nehmen viel weniger Platz ein als eine Küchenmaschine. Brotteig kneten oder Kuchenteig rühren können sie aber nicht.
Das Gerät ist für den kurzen, schnellen Einsatz gedacht, nicht für eine längere Anwendung. Hitze ist ein Zeichen von Überlastung. Dann solltest du sofort den Stecker ziehen und den Mixer abkühlen lassen.
So viele Anbieter und Modell es gibt, so unterschiedlich sind auch die Preise für die kleinen Kompaktgeräte. Dazu kommt das unterschiedliche Zubehör, wie etwa spezielle Aufsätze – die nicht bei allen Geräten im Preis enthalten sind.
Die einfachsten Pürierstäbe gibt es schon ab 15 Euro im Handel. Die meisten werden zwischen 30 und 100 Euro angeboten. Und für wirklich passionierte Hobbyköche, die Wert auf Profiausstattung legen, gibt es auch Stabmixer, wie sie in der Gastronomie Verwendung finden – mit entsprechenden Preisen von bis zu 300 Euro.