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Mit einem Lockenstab lassen sich zahlreiche Wellen-Frisuren formen, von sanften Beachwaves bis hin zu Korkenzieherlocken. Hier gibt es Tipps für den Kauf und den korrekten Umgang mit den Geräten.
Wofür brauche ich einen Lockenstab?
Welche Rolle spielt die Beschichtung?
Schonend die Haare locken: Tipps und Tricks
FAQ – Fragen und Antworten zu Lockenstäben
Aus glattem Haar werden verführerische Wellen, lockige Haare erhalten mehr Volumen und Glanz – mit einem Lockenstab zauberst du zahlreiche Looks:
Die Stäbe sind beschichtet und arbeiten mit Hitze. Diese löst chemische Verbindungen im Haar, sodass du es neu formen kannst. Die Frisur hält je nach Haarstruktur und Art der Locken über viele Stunden, mitunter bis zur nächsten Wäsche. Mit Stylingprodukten wie Fixing-Sprays, Gel oder Haarspray verlängerst du die Haltbarkeit.
Um Locken zu kreieren, teilst du die Haare strähnenweise auf, beginnend mit dem Unterhaar. Tipp: Steck das Deckhaar währenddessen hoch, damit es nicht im Weg ist. Dreh anschließend Strähne für Strähne von oben nach unten um den Stab.
Lockenstäbe gibt es für alle Frisurwünsche und Anforderungen. Die verschiedenen Modelle variieren in zahlreichen Aspekten.
Neben klassischen Lockenstäben gibt es weitere Möglichkeiten, Wellen und Volumen ins Haar zu zaubern:
Favorisierst du romantische Korkenzieherlocken oder lässige Beachwaves? Je nach gewünschtem Look benötigst du einen Lockenstab in spezieller Form:
Mit einem Lockenstab gelingen wellige Langhaarfrisuren und du bringst Volumen in kurze Haare sowie Bob-Schnitte. Die Styling-Tools unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Form, sondern auch in der Länge und Breite. So findest du das optimale Gerät für deine Haarlänge.
Darüber hinaus bestimmt der Durchmesser des Stabs die Lockengröße:
Die Bedienung eines Lockenstabs ist mit einigen cleveren Helfern sicherer und einfacher. Neben den verschiedenen Aufsätzen bieten viele Modelle Zubehör wie:
Tipp: Lockenstäbe mit integriertem Clip finden viele praktischer, da sie verhindern, dass die Haare herunterrutschen. Allerdings bietet er weniger Kontrolle über den Druck der Strähne auf den Clip. Ein zu hoher Druck kann dazu führen, dass die Haare der Hitze zu stark ausgesetzt sind. Der Clip sollte bis zur Spitze des Stabes reichen. So ist eine reibungslose Nutzung gewährleistet.
Wellen zaubern Lockenstäbe und -wickler gleichermaßen, doch im Handling und in den Eigenschaften gibt es signifikante Unterschiede:
Solltest du lieber zu einem Lockenstab greifen oder in Wickler investieren? Bei der Entscheidung hilft die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Vorteile:
Nachteile:
Vorteile:
Nachteile:
Tipp: Ein sogenannter Auto-Curler vereint die Vorteile von Lockenstab und -wicklern. Die Haare werden in das Gerät eingelegt, automatisch eingezogen und um eine beheizte Rolle gewickelt. Für eine Strähne benötigen die praktischen Tools nur wenige Sekunden.
Ein guter Lockenstab verfügt über eine Temperaturregelung. Diese reicht in der Regel von 140 bis 220 Grad.
Die optimale Temperatur ist abhängig von der Haarstruktur. Eine zu hohe Einstellung kann etwa feinem Haar schaden, dickes, kräftiges Haar benötigt mehr Hitze. An den folgenden Werten kannst du dich grob orientieren:
Lockenstäbe bestehen in der Regel aus einem Kunststoffgriff und einem Stab aus Metall, insbesondere Aluminium, das mit einer Beschichtung versehen ist. Diese hat zahlreiche Vorteile:
Tipp: Gegen fliegende Haare aufgrund statischer Aufladung sind viele Lockenstäbe mit einer Ionisierungsfunktion ausgestattet. Dahinter steckt ein physikalischer Vorgang. Haare sind positiv geladen, ebenso wie die Luft, die sie umgibt. Treffen diese aufeinander, stoßen sie sich gegenseitig ab. Die Ionisierungsfunktion gibt negativ geladene Moleküle auf das Haar und neutralisiert so die positive Ladung.
Die Art der Beschichtung variiert je nach Modell. Infrage kommen vor allem Keramik, Teflon, Titan und Turmalin. Letztere ist üblicherweise in Verbindung mit Keramik im Einsatz. Jede Variante hat Vor- und Nachteile.
Vorteile:
Nachteile:
Vorteile:
Nachteile:
Vorteile:
Nachteile:
Vorteile:
Nachteile:
Ein Lockenstab arbeitet wie ein Glätt- oder Kreppeisen unter Hitzeeinwirkung. Diese kann die Schuppenschicht der Haare austrocknen. Die Folgen: sprödes Haar, Spliss, verminderter Glanz. Das muss nicht sein, denn es gibt Methoden, wie du Locken voller Spannkraft herstellst und dabei die Haare schonst.
Ein Lockenstab kommt auch für glatte Frisuren zum Einsatz. Am besten eignen sich Modelle mit Clip. Du klemmst Strähne für Strähne in den Clip und ziehst sie nach unten. Anschließend fixierst du die Wellen.
Für Haarverlängerungen und -teile aus Kunststoff ist selbst die geringste Hitze eines Lockenstabs zu hoch. Echthaar-Extensions dagegen lassen sich unter geringer Wärmeeinwirkung mit einem Lockenstab formen. Diese Partien solltest du mit maximal 170 Grad behandeln.
An einem Lockenstab können sich Reste von Spülungen und Kuren, Talg von der Kopfhaut, Schuppen und Staub ansammeln. Eine regelmäßige Säuberung verlängert die Lebensdauer, macht die Handhabung hygienischer sowie angenehmer und schont die Haare. Trenn vor dem Reinigen den Lockenstab vom Strom und lass ihn abkühlen. Entferne einzelne Haare manuell. Verwende für die Entfernung hartnäckig herumgewickelter Haare ein Holz- oder Kunststoffstäbchen, keinesfalls einen spitzen Gegenstand. Er könnte die Beschichtung beschädigen. Ablagerungen entfernst du mit einem angefeuchteten Tuch und ein wenig Spülmittel. Lass den Lockenstab gut trocknen, bevor du ihn wieder verwendest.