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Weihnachtsmann oder Christkind, wer bringt die Geschenke?

Weihnachtsmann oder Christkind?

Wer bringt die Geschenke?

Weihnachten wird nicht überall gleich gefeiert. Je nach Land oder Region gibt es große Unterschiede bei Traditionen und Bräuchen. Da kommen Fragen auf: Bringt der Weihnachtsmann die Geschenke oder doch das Christkind? Warum beschenken wir uns überhaupt und wann werden die Geschenke überreicht?

Weihnachtsmann und Christkind

Er ist unter vielen Namen bekannt: Santa Claus, Old Man Winter, Vater Weihnacht oder altertümlich auch Vater Frost. Aber nicht nur das! Der Weihnachtsmann hat auch noch Konkurrenz! Denn in manchen Regionen bringen klassisch das Christkind oder sogar die Weihnachtswichtel die Geschenke! Warum das so ist, sowie alles rund um das Weihnachtsfest und seine Traditionen, gibt es hier zu lesen:

Gibt es den Weihnachtsmann?

Die Frage, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt, lässt sich nicht so leicht beantworten, wie vielleicht vermutet. Millionen Kinder überall auf der Welt sind sich sicher: Es gibt den Weihnachtsmann! Sie glauben fest daran, dass er an Weihnachten die Geschenke bringt. Wer kann sich nicht daran erinnern, als Kind angestrengt in den Himmel geblickt zu haben, mit der Hoffnung Santa Claus und seine Rentiere zu erblicken.

Aber je älter die Kinder werden, desto kleiner wird der Glaube an den Weihnachtsmann. Die Kinderaugen werden aufmerksamer und der weihnachtliche Zauber ist schwieriger aufrecht zu erhalten. Schnell ist klar: Die Eltern sind die wahren Geschenkboten.

Dennoch hält sich der Mythos um den Weihnachtsmann hartnäckig. Die märchenhaften Geschichten zu seinem Haus am Nordpol, den Weihnachtswichteln und seinen Rentieren werden jedes Jahr aufs Neue gern erzählt. Und dann – immer mal wieder – gibt es noch die kleinen oder großen Weihnachtswunder, fast so als würde eine gute Seele über das Fest wachen: Vielleicht der Weihnachtsmann?

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Wer ist das Christkind?

Heiligabend scheint sich fest um den Weihnachtsmann zu drehen. Wo hat da das Christkind seinen Platz? Der Weihnachtsmann hat seinen Ursprung im Nikolausbrauch: Niederländische Auswanderer brachten die Geschichte vom Sinterklass mit nach Amerika, wo er zu Santa Claus wurde und als Weihnachtsmann nach Europa zurückkehrte. Das Christkind hingegen ist besonders in traditionell christlich geprägten Regionen zu Hause. Denn wie der Name bereits vermuten lässt, ist das Christkind in Anlehnung an Jesus Christus entstanden. Ursprünglich bestand auch eine optische Ähnlichkeit, die sich aber über die Jahre verloren hat. Heute stellen sich die meisten Menschen ein engelsgleiches Wesen vor. Zu Beginn glaubten insbesondere die Protestanten an das Christkind, heute ist es auch in katholisch geprägten Gemeinden in Süddeutschland, der Schweiz und Österreich beliebt.

Wie sehr weihnachtliche Traditionen von der Region abhängen, zeigt sich mit einem Blick nach Skandinavien: Hier glaubt man häufig an Elfen, Wichtel und Trolle. Passend zu dieser Folklore bringen an Weihnachten dann auch die Wichtel die Geschenke.

Am Ende kommt es meist darauf an, wie im Elternhaus gefeiert wurde. Ist man selbst mit dem Glauben an das Christkind aufgewachsen, wird man die Tradition mit den eigenen Kindern wahrscheinlich ebenso fortführen.

Warum gibt es an Weihnachten Geschenke?


Die Weihnachtsgeschenke leiten sich von dem alten Brauch ab, Bedürftige und Angestellte am Ende des Jahres zu beschenken, um ärmere Menschen an dem weihnachtlichen Fest teilhaben zu lassen und für geleistete Arbeit zusätzlich zu belohnen. Aus diesem Grund gab es hauptsächlich praktische Geschenke wie Kleidung oder Lebensmittel. Beliebt waren lange noch Obst und Früchte wie Bananen oder Orangen, die bis in die 50er Jahre sehr teuer waren und als exotisch galten.
Der Brauch des Schenkens an Weihnachten hat sich mit der Zeit immer weiter verbreitet. Heute wird mit einem Geschenk meist Wertschätzung ausgedrückt und es macht glücklich jemandem eine Freude zu machen. Zwei Dinge sind jedoch geblieben: Früher wie heute steht besonders das Beschenken von Kindern im Vordergrund und die Geschenke waren auch in der Vergangenheit stets unter dem Weihnachtsbaum oder auf einem Gabentisch neben der Tanne zu finden.

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Der Wunschzettel

Der Brauch der Wunschliste stammt vom Weihnachtsbrief ab, den Kinder zur Weihnachtszeit geschrieben haben, um den Eltern zu danken. Enthaltene Wünsche bezogen sich meist auf immaterielle Werte wie Gesundheit. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Brief zu einer Wunschliste. Kinder malen oder schreiben auf einen Zettel ihre Weihnachtswünsche. Der Brief wird an den Weihnachtsmann oder das Christkind adressiert und dann hoffen die Kleinen, dass möglichst viele Wünsche auch erfüllt werden. Gewöhnlich wird der Brief auf der Fensterbank oder an der Haustüre platziert, wo die Eltern ihn dann wieder einsammeln. Weil Kinder sich oft besondere Mühe mit ihrem Brief oder der Wunschliste geben und die Antwort bis auf die Geschenke ausbleibt, haben sich weltweit Postämter formiert, die liebevoll auf die eingesendeten Wunschlisten der Kinder antworten. Auch in Deutschland haben das Christkind und der Weihnachtsmann Adressen:

Adresse vom Christkind:

An das Christkind

51777 Engelskirchen

 

Adresse vom Weihnachtsmann:

An den Weihnachtsmann

16798 Himmelpfort

Wie verkürzt sich die Wartezeit auf Weihnachten?

Wenn der Wunschzettel geschrieben ist, bleibt nur noch die Zeit bis zur Bescherung und als Kind fragt man sich ganz ernsthaft: Wie soll diese ewig lange Zeit bloß vorbeigehen? Zum Glück gibt es einige Traditionen, die die Wartezeit verkürzen: Der Adventskalender gehört dazu, jeden Tag wird ein Türchen geöffnet und eine Überraschung wartet. So ein zuckersüßer Countdown hilft beim Warten. Aber auch familiäre Bräuche wie der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, das gemeinsame Schmücken der Tanne, das Plätzchenbacken und das Lesen von Weihnachtsgeschichten verkürzen die Zeit bis Heiligabend auf wunderschöne Weise und bringen zudem Kinderaugen zum Leuchten!

Bräuche rund um die Bescherung:

Früher war die Bescherung noch recht formell, die gute Stube wurde verschlossen, der Gabentisch hergerichtet und nach dem Gottesdienst wurden die Kinder von den Eltern eingelassen. Meist trugen die Kinder noch ein Gedicht vor oder sangen ein Lied, bevor die Geschenke überreicht wurden. In der Zwischenzeit haben sich zahlreiche Bräuche entwickelt, die sich von Familie zu Familie unterscheiden: Ein Besuch in der Kirche, gemeinsames Singen, das Vorlesen einer Geschichte, Familienanekdoten oder ein Würfelspiel um das Auspacken der Geschenke – für die meisten gilt: hauptsache gemütlich und gesellig.

Wann die Bescherung stattfindet, hängt übrigens vom Land ab. In traditionell christlichen Ländern werden die Geschenke häufig erst am 6. Januar überreicht in Anlehnung an die Gaben der Heiligen Drei Könige. In Deutschland gibt es die Geschenke an Heiligabend, in vielen englischsprachigen Ländern werden die Geschenke in der Nacht zum ersten Weihnachtstag gebracht und am ersten Weihnachtsmorgen ausgepackt. Hier ist es außerdem Brauch Santa Claus einen Teller mit Keksen und ein Glas mit Milch bereitzustellen, damit er sich auf seiner Reise zu den anderen Kindern stärken kann.

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