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Nikolaus – Mythen & Fakten

Jedes Jahr feiern Christen in aller Welt am Nikolaustag das Gedenken an Nikolaus von Myra, Bischof in Kleinasien. Denn der Legende nach starb Nikolaus an einem 6. Dezember irgendwann im 4. Jahrhundert.

Um den Heiligen Nikolaus ranken sich viele Legenden. Fest steht aber, dass dieser Nikolaus viele aufopfernde und wundertätige Dinge vollbracht haben soll.

Nikolaus International: Wie andere Länder feiern

Der Nikolaustag wird in vielen Ländern gefeiert. Aber wie?

In Slowenien beispielsweise kommt Sveti Nikolaj, in Portugal und Brasilien São Nicolau. Weltweit ist der Heilige Nikolaus in irgendeiner Weise an den Weihnachtsfeierlichkeiten im Dezember beteiligt. Und sein Job ist immer gleich: Geschenke und Süßigkeiten unter den Kindern zu verteilen. In manchen Ländern ist er sogar wichtiger als der Weihnachtsmann.

So wird Nikolaus in anderen Ländern gefeiert:

Nikolausstiefel

Benelux: Sehnsüchtig warten auf Sinterklaas

In den Beneluxländern wird Sinterklaas, eine Verniedlichung von Sint Nikolaas, am Abend des 5. Dezembers sehnsüchtig erwartet. Sein Fest ist zum Beispiel in Luxemburg viel wichtiger als Weihnachten und wird mit großen Geschenken begangen.

In den Niederlanden kam Sinterklaas laut Legende drei Wochen vor dem Nikolausabend mit dem Schiff aus Spanien an. Darum stellen die Kinder am letzten Novembersamstag einen Holzschuh vor die Tür, in dem ein Wunschzettel steckt. Wie wir es auch kennen, stecken am nächsten Tag nette Kleinigkeiten im Schuh.

Österreich: Nikolaus und Krampus

Österreich begeht zwar das Weihnachtsfest mit gewohntem Pomp, räumt aber dem Nikolaus eine ebenso große Stellung ein. Dieser erscheint am 6. Dezember im Bischofsornat und mit einem finsteren Gesellen, dem Krampus. Wer im vergangenen Jahr artig war, erhält aus dem Sack des Nikolaus Geschenke, Köstlichkeiten, Obst und Nüsse.

Schweiz: Der Nikolaus wird gejagt

Die Schweizer pflegen einen etwas rüderen Umgang mit dem heiligen Bischof. Beim sogenannten Chlausjagen treiben der Krampus und allerlei bunt geschmückte Dämonen den Nikolaus durch die Gegend. Mancherorts ist dieser Umzug zu einem absoluten Touristenmagneten geworden, denn die Nacht vor dem 6. Dezember ist erfüllt mit viel Lärm aus Schellen, Hörnern und den Kehlen der verkleideten Meute.

Skandinavien: Nikolaus vs. Heilige Lucia

In manchen Ländern muss sich der Nikolaus gegen andere Heilige behaupten. So etwa in den skandinavischen Ländern, wo der 13. Dezember das Fest der Heiligen Lucia ist. Sie wird mit weißen Gewändern, Kerzen und Gesang geehrt. Und selbstverständlich mit Geschenken.

USA: Santa Claus is coming to town

In den USA warten alle Kinder auf Santa Claus, der in der Nacht zum 25. Dezember durch den Kamin kommt.

Nikolaus: Unerreichter Wohltäter

Myra, ein Ort in der heutigen Türkei, war im 4. Jahrhundert Teil des Byzantinischen Reiches und Nikolaus wirkte hier als Bischof. Er soll von Haus aus sehr reich gewesen sein, verteilte jedoch sein gesamtes Vermögen an die Armen. So schenkte er etwa einer mittellosen Familie mit drei Töchtern heimlich Gold, damit diese eine Mitgift für die Heirat hätten.

Besonders diese Geschichte wird mit dem heimlichen Befüllen des Stiefels in der Nacht zum 6. Dezember, wie wir es heute kennen, assoziiert. Außerdem soll Nikolaus in seinem langen Leben viele Wunder bewirkt, Kinder gerettet und Ernten beschützt haben. Sein Leben war laut Legende geprägt von Ehrlichkeit, Mitgefühl und weiteren christlichen Werten.

Die Heiligsprechung des Nikolaus ließ nicht lange nach seinem Tod auf sich warten und der Bischof stieg zum Schutzpatron vieler Völker und Berufe auf. So rufen ihn Seefahrer und Rechtsanwälte, Gebärende, Kroaten und Russen um Beistand und Schutz an. Viele Kirchen tragen seinen Namen und predigen seine Werte.

Was aber noch wichtiger ist: Ursprünglich war der 6. Dezember der eigentliche Tag der Geschenke. Erst die Reformation verschob den großen Tag auf den 24. Dezember, denn der Protestantismus kennt keine Heiligenverehrung. Dennoch war der Bischof aus Myra so beliebt, dass sich das einfache Volk diesen Tag nicht nehmen ließ und weiterhin milde Gaben verteilte. In Luxemburg hat der 6. Dezember sogar bis heute einen höheren Stellenwert als Heiligabend.

In katholisch geprägten Gegenden ist der Nikolaus auch als Figur überall vertreten. So besucht ein weiß gewandeter Mann mit Bischofsornat an jedem 6. Dezember die Kinder und verteilt Geschenke. Dabei will er natürlich wissen, ob sie brav gewesen sind. Über die Jahrhunderte erhielt der Nikolaus furchteinflößende Begleiter, die den unartigen Kindern einen Schrecken einjagen und sie zur Besserung bringen sollen.

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