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Die Zeit im Advent gehört für viele Menschen in Deutschland zu den schönsten Momenten des Jahres. Vor allem Kinder genießen die Zeit zwischen dem ersten Adventssonntag und dem Weihnachtsfest. Lesen Sie hier, welchen Ursprung und welche Bedeutung der Advent hat, welche Daten Sie sich im Kalender markieren sollten und wie Sie diese besonders stimmungsvoll gestalten können.

Advent: Ursprung und Bedeutung

Plätzchendose

Das Wort „Advent“ leitet sich vom lateinischen Begriff „adventus“ ab, was so viel bedeutet wie „Ankunft“. Die Adventszeit ist eine christliche Tradition. Sie beginnt mit dem ersten Adventssonntag und endet am Heiligen Abend. Sie ist in jedem Jahr unterschiedlich lang, nämlich zwischen 22 und 28 Tagen. Das liegt daran, dass die Adventszeit zwar immer an einem Sonntag beginnt, aber nicht automatisch an einem Sonntag endet, sondern eben am 24. Dezember. Daraus ergibt sich, dass der erste Advent auf den Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember fällt.

Ursprünglich war die Zeit vor dem Weihnachtsfest eine Fastenzeit, in der jegliche Feiern von der Kirche untersagt waren. Die Wochen vor der Ankunft des Erlösers galten als Zeit der Buße und der Besinnung. Der Advent in der heutigen Form geht auf Papst Gregor den Großen zurück: Dieser legte im 7. Jahrhundert die vier Adventssonntage fest. Dabei standen die vier Sonntage symbolisch für die 4000 Jahre, die die Menschen nach der christlichen Lehre auf die Ankunft ihres Erlösers warten mussten.

Advent: Traditionen und Bräuche

Der Advent wird von zahlreichen Symbolen, Traditionen und Bräuchen gekennzeichnet, die in den einzelnen Regionen Deutschlands unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

Das wichtigste Symbol im Advent ist der Adventskranz mit seinen vier Lichtern.
Der Brauch, an jedem Adventssonntag eine Kerze zu entzünden, ist heute in den meisten Familien zu einer Tradition geworden.

Kinder freuen sich in der Adventszeit vor allem über zwei Traditionen: den Adventskalender und den Nikolaus. Der Adventskalender mit seinen 24 bunten Türen, Tüten oder Säckchen versüßt Kindern und mittlerweile auch vielen Erwachsenen die vorweihnachtliche Wartezeit.

Ein absolutes Highlight für Kinder während der Vorweihnachtszeit ist auch der Nikolaustag. Der Brauch, seine Stiefel oder Schuhe am Abend des 5. Dezember vor die Tür zu stellen, geht auf den Heiligen und Schutzpatron Nikolaus von Myra zurück, der am 6. Dezember gestorben sein soll.

In vielen Familien gehört auch das Backen von Weihnachtsplätzchen zur Adventszeit: Erwachsene und Kinder kommen zusammen, um mit weihnachtlichen Ausstechformen und ein paar einfachen Zutaten bunte Plätzchen für den Adventskaffee oder das Weihnachtsfest zu backen.

Die vier Wochen vor Weihnachten sind allgemein eine sehr gesellige Zeit: Nach dem düsteren November nutzen die Menschen Weihnachtsmärkte, Weihnachtsbasare, Gottesdienste und Weihnachtsfeiern, um sich gemeinsam auf die bevorstehenden Festtage einzustimmen.

Advent – eine typisch deutsche Tradition?

Da der Advent christlichen Ursprungs ist, wird sie in allen Ländern und Regionen, in denen Christen leben, begangen. Die Ausprägung der Festlichkeiten, sowie die einzelnen Bräuche, unterscheiden sich aber von Land zu Land stark voneinander.

Deutschland ist eines der Länder, in denen der Advent besonders stimmungsvoll und ausgiebig gefeiert wird. Dazu tragen unter anderem die berühmten deutschen Weihnachtsmärkte bei, die in dieser Form nur in Österreich, der Schweiz, im italienischen Südtirol sowie in Skandinavien ausgerichtet werden. Der Adventskalender und der Adventskranz sind ebenfalls eher nordeuropäische Traditionen und Symbole. Im Süden Europas hingegen steht das Basteln und Aufstellen der Weihnachtskrippe im Zentrum der Vorweihnachtszeit.

Bunte Lichterketten, hell leuchtende Kerzen und goldene Engel findet man in allen Ländern, in denen der Advent gefeiert wird.

Weihnachtliche Dekoration und Basteleien

Weihnachtskugel

Pünktlich zum ersten Advent wird in den meisten Familien der Weihnachtsschmuck aus dem Schrank geholt und das große Schmücken kann beginnen. Neben Lichterketten, Engelsfiguren, Weihnachtskerzen und Weihnachtssternen haben traditionelle Räuchermännchen, Schwippbögen und Pyramiden in der Adventszeit Hochsaison.

Einen Ehrenplatz bekommt natürlich der Adventskranz: Sie können ihn entweder aufstellen oder aber auch aufhängen. Die vier – meist roten – Kerzen sind ein Muss; Schleifenbänder, Sterne, Engel oder künstlicher Schnee eine Option. Der Weihnachtsbaum wird in den meisten Häusern und Wohnungen erst kurz vor Weihnachten hereingeholt und festlich behangen.

Zu den Klassikern in der Adventszeit gehört auch das Adventsbasteln: Mit relativ einfachen Mitteln und etwas Geduld können Sie mit Ihren Kindern und Freunden zu Hause einen vorweihnachtlichen Bastelnachmittag organisieren. Ein solcher Bastelnachmittag ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein geselliges vorweihnachtliches Erlebnis.

Weihnachten

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