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Vitello Tonnato mit Honig-Karotten, Parmesan-Chips und Mojo Verde mit Rosislife und Oxana

Vitello Tonnato mit Honig-Karotten, Parmesan-Chips und Mojo Verde mit Rosislife und Oxana

Frederik: Was gibt es Schöneres, als mit Gästen zu kochen. Und da die Rewe Küche schon mein zweites Zuhause geworden ist, habe ich mir ein paar Gäste eingeladen. Wer das alles ist, werdet ihr gleich erfahren, denn wir kochen drei Gänge. Und da viele Köche den Brei verderben, koche ich mit jeweils zwei Köchen zusammen. Und das sind am Anfang Oxana und Rosi. Und der Rest darf sich solange hinsetzen und schon mal was trinken. Nun erzählt mir doch erst mal ganz kurz oder am besten einfach mal unseren Gästen, wer ihr genau seid. Rosi, fang du doch einfach mal an.

Rosi: Ja, ich bin die Rosi. Bin 35 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und arbeite seit vier Jahren als Bloggerin.

Oxana: Ich bin Oxana. Ich bin 42, habe zwei Kinder, komme aus Ludwigschorgast. Bin bei Rewe, stehe an der Frischetheke, verkaufe Fleisch, Wurst, Käse.

Frederik: Ich habe mir überlegt, in der Vorspeise heute Vitello Tonnato mit euch zu machen. Ein paar Honig-Karotten und eine Mojo Verde. Dazu gibt es noch ein paar Parmesan-Cracker und mit denen kannst du eigentlich direkt anfangen.

Nimm dir mal den Parmesan und die Reibe und reibe mir doch mal den Parmesan ruhig an der etwas gröberen Reibe einfach hier schon mal rein.

Rosi: Okay.

Frederik: Und Oxana, du kannst direkt anfangen mit den Karotten. Ich würde ganz gerne hier oben das Grün einigermaßen noch dran lassen. Das heißt, hier schneiden wir sie einmal ab. Und dann würde ich ganz gerne, dass du die Karotten runterschälst, und zwar richtig schön oben von dem Grün einmal komplett runter. Dann können wir sie halbieren. Das Grün lassen wir dran. Das kann man auch total toll mitessen. Und halbieren sie nur einmal und schwenken sie einmal in der Pfanne an. Okay.

Die Pfanne wird jetzt schon ziemlich heiß. Dann geben wir als Erstes einen Schuss Weißwein darein. So den koche ich, wie gesagt, jetzt einmal kräftig auf. Dann kannst du gerne gleich einfach mal zwei schön dicke Löffel Honig da mit reinmachen. Und wir machen uns da so einen richtig schönen Gewürzfond sozusagen fertig.

Parmesan-Cracker sind auch total lecker. Meine Kinder lieben es auch. Aber ist ja klar, es ist salzig, es ist knusprig. Das ist immer alles das, was Kinder total lieben. Und ich habe jetzt ein bisschen Backpapier hier vorbereitet. Dann kannst du nämlich immer hier einfach so kleine Häufchen machen. Guck, dass die einigermaßen gleich groß sind. Dann schmelzen die gleich runter und dann haben wir so schöne kleine Cracker.

Was man auf jeden Fall beachten sollte dabei, ist, dass man den Ofen schon mal richtig kräftig vorheizt. Gerade, wenn man mit Umluft arbeitet. Denn das Problem ist, wenn ich jetzt bei Umluft den Parmesan da reintue, fliegt er sofort durch den ganzen Ofen, und das passiert euch nur einmal. Deshalb heizt den Ofen einmal vor. Macht ihn aus, damit das Umluftgerät ausgeht. Tut das Blech erstmal in den Ofen. Dann schmilzt ein wenig der Käse und haftet am Backpapier. Und dann könnt ihr den Ofen wieder anmachen. So, einmal aus. So, jetzt kannst du sie reintun.

Rosi: Hier unten?

Frederik: Ja genau, einfach unten da rein. Dann kommen wir zu den Karotten. Löffel Honig ist drin, ein bisschen Salz ist drin. Oxana: Nein, Salz noch nicht.

Frederik: Okay, dann mach nochmal ein bisschen Salz rein. Die Karotten kannst du auch mit reinlegen. Und dann können die schon mal nebenbei so ein bisschen köcheln.

Währenddessen können wir auch schon mal anfangen mit der Sauce für das Vitello Tonnato. Die Sauce besteht aus Sardellen, Kapern, Thunfisch, Crème Fraîche und Zitronensaft.

Hier hast du die Sardellen, Thunfisch, Crème Fraîche, ein bisschen Knoblauch. Davon hätte ich schon mal gerne eine Knolle. Eine Zehe, nehmen wir lieber eine Zehe.

Rosi: Ich weiß, was du meinst.

Frederik: Alles klar. Den Deckel kannst du hier nehmen von dem Fleisch. Das Fleisch haben wir für 90 Minuten ungefähr leicht sieden lassen, leicht köcheln lassen. Man sagt auch, das Fleisch ist gesotten. Das heißt, es ist richtig schön durchgezogen. Wir haben dafür Kalbsnuss genommen und ein wenig Suppengemüse mit dazu getan. Das holen wir jetzt raus. Lassen es kurz noch mal einen kleinen Moment abkühlen. Und dann können wir gleich schon mal Scheiben davon runterschneiden und auf den Teller legen und die Sauce dann nachher direkt oben drauf machen.

Die kannst du schon mal pellen. Weißt du, wie das am besten geht? Nein. So, hin und her, hin und her und dann siehst du, dann fallen die Blätter von außen einfach ab. Davon hätte ich gerne zwei Stück.

Du kannst dann schon mal die Sauce für das Vitello Tonnato machen. Dafür brauchst du all diese Zutaten: Crème Fraîche, Thunfisch, Sardellen, Kapern und Zitrone. Die schneiden wir gleich. Dazu kommt noch ein bisschen Senf. Kannst du überall schon mal einen Löffel von nehmen und in die Schüssel tun. Von Crème Fraîche kannst du gerne zwei nehmen. Den Knoblauch schneiden wir ein ganz bisschen kleiner, damit der Mixer ihn auch gut durchpürieren kann.

Rosi: Gut.

Frederik: Dann kommen wir zu dir. Bevor wir das Fleisch schneiden, wie gesagt, das lassen wir jetzt noch ein kleines bisschen abkühlen, können wir auch schon mal die Salsa machen. Dafür nimmst du dir diesen Mixer. Schneidest ein bisschen, ich würde sagen, eine reicht von den grünen Peperoni. Schneidest du, oder eine halbe sogar nur, schneidest du einfach ein bisschen feiner runter. Kannst du da schon mit reinwerfen.

Oxana: So?

Frederik: Ja, perfekt. Dann die ganzen Kräuter können da schon mit rein.

Oxana: Komplett?

Frederik: Hm, auch ein bisschen klein schneiden. Super.

Rosi: Wie mach ich die Kapern am besten rein? Einfach hüpp?

Frederik: Gerne mit ein bisschen Saft. Kipp mal einfach so. Genau, perfekt. Also die ganzen Zutaten für unsere Sauce haben wir schon hier drin. Dann würde ich sagen, noch die Zitrone. Die kann ich einmal abreiben. Ich nimm immer ganz gern ein bisschen Abrieb, weil ich finde, dass der Abrieb von so einer Zitrone immer totale Frische mit ins Spiel bringt und so schön duftet. Wie das so riecht, oh! Frischer Zitronenabrieb kommt eigentlich fast überall bei mir immer mit rein.

Dann halbieren wir die einmal und können die einfach so ausdrücken. Wenn du keine Presse hast, es sind ja immer ein paar Kerne mit drin, mache ich es immer über der Hand und press die über der Hand aus. Guck mal, dann bleiben nämlich die Kerne in deiner Handfläche liegen und dann kannst du die nachher wegschmeißen. So, perfekt.

Okay, dann Pürierstab.

Rosi: Knoblauch?

Frederik: Knoblauch, genau. Den müssen wir noch eben kleinschneiden. Super.

Oxana: Kann ich eben mal schnell pürieren?

Frederik: Und bei dir fehlt noch ein kleines bisschen Öl.

Oxana: Bei mir?

Frederik: Das kannst du noch mit reinmachen. Kannst auch schon mal ein bisschen Salz und Pfeffer mit reinmachen. Da musst du nur vorsichtig sein, denn das Ganze fällt natürlich jetzt gleich ziemlich zusammen. Deshalb nicht zu viel Salz, nicht zu viel Pfeffer, auch eine Prise Zucker mit rein.

Oxana: In die Kräuter?

Frederik: Genau, alles mit in die Kräuter rein. Da ist der Pürierstab. Hier ist noch ein kleiner Schuss Balsamico.

Oxana: Kommt da mit rein?

Frederik: Genau. Ein bisschen Salz oben drauf. Das ist ja immer dieses Spiel aus süß, sauer, salzig. Alle Geschmacksknospen anregen. Ein Schuss Öl wäre noch ganz gut.

Du darfst schon mal loslegen. Pürier mal kräftig durch. Genau, und dann immer schön so durchmengen. So und dann warte mal ganz kurz. Dann gebe ich hier noch mal ein bisschen Pfeffer mit rein. Noch mal eine kleine Prise Salz. Da müssen wir ein bisschen vorsichtig sein, dadurch, dass die Sardellen ja auch schon salzig sind und die Kapern auch. Und auch hier noch eine kleine Prise Zucker. So, dann pürier das einmal fertig durch.

Wie sieht es aus? Einmal probieren hier. Ja. Guck mal, ob da schon genug Salz, Säure. Mmh, lecker.

Rosi: Oh ja, oh!

Frederik: Krass oder? Richtig lecker, perfekt. Genau so soll sie sein. Das Fleisch ist ja auch nicht gesalzen. Deswegen achtet darauf, dass ihr es ein bisschen überwürzt, damit das Fleisch auch noch ein bisschen Salz bekommt. So, dann kannst du den Mixer weitergeben an Oxana.

Dann haben wir hier noch eine Limette. Die würde ich vielleicht auch noch gleich mit dazu geben, aber pürier ruhig schon mal los.

Genau. So, das ist nämlich jetzt schön ein bisschen abgekühlt. Dann guck mal, dass wir so einen festen Stand haben, und dann schneiden wir so schön dünne Scheiben runter. Wichtig ist immer, dass man halt schneidet und nicht nur drückt. Ansonsten zerfleddert das Fleisch nämlich. Und dann schneiden wir es richtig schön dünn runter. Okay? Machst du das schon mal?

Rosi: Ja.

Frederik: Hier hast du einen Teller. Dann können wir hier gleich schon mal die fertigen Scheibe alle einfach im Kreis drauflegen.

Das sieht ganz gut aus, wenn ihr hier mal reinguckt. Ich würde sagen, lass uns doch Limettensaft dazugeben und noch einen kleinen Schuss Öl, damit sie noch ein bisschen cremiger wird, okay? Trotzdem noch ein bisschen Abrieb. Den nehmen wir auch noch mit dazu. Dann nehmen wir den von einer halben. Perfekt. Genau, die halbe da noch mit reindrücken. Super. Und noch einen guten Schuss Öl dazu.

Oxana: Und dann noch mal mixen oder einfach rühren?

Frederik: Dann kannst du es noch mal mixen. Ja, das sieht gut aus. Einmal aufmachen. Gebe ich noch eine Prise Salz dazu, aber ansonsten schönes Spiel aus Säure. Salz ist dabei, super perfekt. Dann noch einmal kurz durchmixen.

Dann kannst du dir das zweite Stück schon mal nehmen. Hiervon auch ein paar Scheiben.

So, die Karotten, wie du siehst, sind ja auch schon richtig weit eingekocht. Das ist perfekt. Ein bisschen Pfeffer hast du noch draufgemacht. Großartig! Die lassen wir trotzdem noch ein ganz bisschen weiter einkochen.

Und Rosi kann die Sauce eigentlich schon mal verteilen auf dem Kalbsfleisch. Hier machst du noch ein paar Kapern drauf. Dann würde ich sagen, man sieht hier richtig schön, es ist richtig eingekocht. Richtig so ein bisschen zäh geworden. Das kannst du jetzt hier drauf schon anrichten. Die Salsa ist auch soweit fertig. Die können wir auch so mit auf den Tisch stellen. Das sieht lecker aus. Genauso habe ich mir das vorgestellt.

Oxana: Probiere ich daheim aus.

Frederik: Ja, mach das unbedingt mal. Hier noch ein bisschen Dekoratives oben drauf. Dann würde ich sagen, Parmesan-Cracker raus und ab an den Tisch. Ich glaube, der Rest ist auch schon ziemlich hungrig. Und dann können wir auch schon direkt loslegen.

Du siehst, sie sind richtig schön goldgelb geworden. Perfekt. Die sehen echt gut aus. So, dann nehme ich die einmal hier rüber. Dann nehme ich das Blech wieder weg. Dann kühlen die nämlich ein bisschen schneller aus. Weil gerade bei dem Duft kann man denen ja nicht wirklich widerstehen. Also holen wir die hier runter. Und jetzt kannst du schon gucken, sind natürlich immer noch sehr heiß, aber so sehen die perfekt aus.

Rosi: Super.

Frederik: Können wir hier reintun. Kannst du ja schon anfassen. Musst mal gucken, ob die nicht zu heiß sind. Du kannst ja nochmal ein bisschen was von dem Grün oben auf die Karotten machen. Dann sehen die auch schick aus. Und dann würde ich sagen, gehen wir rüber. Da drüben sitzen einige knurrende Mägen und haben, glaube ich, schon ziemlich Hunger und freuen sich auch schon auf unsere Vorspeise. Wir lassen es uns jetzt schmecken. Und der Hauptgang, was wir da genau machen und mit wem, das seht ihr im nächsten Video. So ab, rüber, los gehts!