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Wie bastelt man eine Spritztüte selber?

Wie bastelt man eine Spritztüte selber?

Ihr könnt für die Spritztüte spezielles Papier oder aber auch Backpapier verwenden.

Für Gebäcke oder kleine personalisierte Kuchen sind solche kleinen Spritztütchen aus Papier gedreht manchmal ganz schön praktisch. Wie das funktioniert, das zeige ich euch jetzt. Braucht ein bisschen Übung, aber eigentlich gar nicht so schwer.

Ich starte mit einem vorgeschnittenen Stück Papier. Das ist ein extra Papier, was ich mir gekauft habe, für diese Spritzbeutel. Ich zeig euch aber in der zweiten Runde noch, wie man das mit ganz normalem Backpapier machen kann.

Wir starten damit, dass die Pyramide zu mir zeigt, das heißt, in Bauchrichtung. Wir haben zwei lange Seiten und fangen mit der ersten Seite an. Die dreh ich mir nach oben in die Pyramide und dadurch entsteht quasi schon die eigentliche Spritztütenform. Die zweite Seite, die wir jetzt noch über haben, die wickeln wir einmal um das Tütchen drum herum. Und haben dadurch die eigentliche Form auf jeden Fall schon immer am Start. Sehr gut.

Aber wir haben ja hier unten jetzt ein Loch und das Ganze ist einfach überhaupt nicht stabil genug. Das heißt, was wir jetzt machen, ich dreh euch das mal um, ist, dass wir diese Seite, die wir, die zweite Seite, die wir drum herum gewickelt haben, die müssen wir jetzt nach oben ziehen, um so unseren Spritzbeutel ein bisschen auf Spannung zu ziehen und unten das Loch zu schließen. Und wenn das da unten zu ist und meine Naht unten im Beutelchen ankommt, dann sind wir fertig. Ich dreh das wieder richtig rum für euch.

Das heißt, so sieht mein Beutel jetzt aus. Und oben die Kanten, wo alles zusammen kommt, die knick ich mir jetzt ein. Einmal feste zusammenkneifen, dann ist der Spritzbeutel fertig.

Mein erstes Tütchen, Papiertütchen ist fertig. Das war ja mit einem zugeschnittenen Stück Papier.

Ich zeig euch aber auch gerne einmal, wie das mit normalem Backpapier funktioniert. Schnappt euch eine scharfe Schere und schneidet euch ein Stück Papier, wie groß oder klein ihr möchtet, ab. Ich mache das jetzt was kleiner, damit ihr den Unterschied deutlich erkennen könnt, wie groß oder klein man Tütchen machen kann.

Hier ist meine Pyramide, die zeigt zu mir in Bauchrichtung. Die erste Seite wird eingerollt, dass die in die Pyramidenmitte kommt. Die eigentliche Form steht also schon. Zweite Seite einmal ums Tütchen wickeln. Und mit der zweiten Seite das Tütchen dann zudrehen, damit die Naht unten ankommt. Alles unten zu ist. Dann hinten unsere Nähte einmal zusammen knicken, schön feste kneifen. Und da ist unser kleiner Beutel.

Was man damit jetzt veranstalten kann und wie das dann auch wirklich hiermit funktioniert, zeige ich euch jetzt. Ich hab hier zum Demonstrieren einfach nur ein bisschen Nuss-Nougat-Creme. Das würde aber auch mit flüssiger Schoki funktionieren, mit Erdnussbutter, mit, mit allem Möglichen.

Ich schnapp mir auf jeden Fall mein Beutelchen, pack da ein bisschen was von meiner Nuss-Nougat-Creme rein und verschließe mir mein Papiertütchen jetzt. Dafür achte ich darauf, dass meine Naht von mir weg zeigt. Ich drück mein Papiertütchen zusammen. Falte zuerst die rechte Seite ein, dann die linke Seite. Und dann falte ich so, dass die Naht zur mir gerollt wird und mein Tütchen dadurch richtig schön auf Spannung gebracht wird. Und hier bin ich jetzt soweit.

Schneide hier vorne ein ganz klein bisschen ab. Man kann immer mehr abschneiden, aber nicht zurück abschneiden. Also lieber weniger als mehr. Und damit könnt ihr jetzt schreiben oder irgendwas Nettes aufdressieren oder was ihr möchtet. Einmal mein Name.

Und so einfach arbeitet man mit kleinen Papiertütchen. Das braucht ein bisschen Übung, das verspreche ich euch. Aber wenn ihr einmal den Dreh raus habt, ist das super, super einfach.