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Kürbis-Muffins mit karamellisierten Äpfeln und Zimt-Joghurt mit KranCrafter und Jakob

Kürbis-Muffins mit karamellisierten Äpfeln und Zimt-Joghurt mit KranCrafter und Jakob

Frederik: Mit Freunden kochen, das ist doch eine der schönsten Sachen, die man machen kann. Und da wir jetzt ja schon eine Vorspeise und ein Hauptgericht gekocht haben, werden wir jetzt auch noch zum Dessert kommen. Meine zwei Gäste diesmal sind Jakob und Max. Die beiden werden mich unterstützen, denn ihr wisst, Dessert ist nicht ganz so mein Steckenpferd. Deswegen brauche ich unbedingt eure Unterstützung, Jungs. Wir machen einen kleinen Kürbiskuchen. Dazu gibt es einen schönen Zimtjoghurt und ein paar karamellisierte Äpfel. Genau das richtige Rezept, glaube ich, für den Herbst, für den Winter. Und ich sage, wir legen einfach mal direkt los.

Du darfst als Allererstes schon mal den Kürbis schneiden. Davon brauchen wir nicht alles, sondern wir nehmen einfach nur hier oben das Stückchen ab. Ich habe hier einen schönen Butternut-Kürbis genommen, weil der einfach geschmacklich total lecker ist. Man kann es entweder mit einem Sparschäler machen oder du kannst ja so im Kreis runterschneiden. Damit kannst du schon mal anfangen.

Max: Was mache ich?

Frederik: Max, du darfst loslegen mit dem Teig. Dafür einmal die drei Eier da reinschlagen.

Max: Okay.

Frederik: Wir brauchen Butter. Bei den Eiern kann ich dir immer empfehlen, die an einer flachen Oberfläche aufzuschlagen. Weil der Riss, guck mal, wie groß der Riss dann ist. Wenn du mal siehst, bei dir hast du ganz viel kleinen Splitterkram. Und dann hast du nachher definitiv keine Eierschale mit drin.

Max: Wenn ich das Ei hier auf der Anrichte kaputt schlage, okay, ich versuche es. Erschossen.

Frederik: Och.

Max: Der Wahnsinn.

Frederik: Oder?

Max: Toll.

Frederik: So, Zucker. Ich habe ein bisschen Vanillezucker. Okay. Die Butter, davon kannst du die Hälfte nehmen. Eine kleine Prise Salz nehmen wir noch. Darf ja auch immer nicht fehlen, um auch alle Geschmacksknospen anzuregen.

Max: Zucker natürlich oder?

Frederik: Salz auch. Ein bisschen Salz kann man noch mit dazu tun.

Max: Ja, aber Zucker fehlt uns noch.

Frederik: Und Zucker brauchen wir. Da hast du Recht. Ein bisschen Vanillezucker ist jetzt schon mit drin. Und ich würde sagen, wir nehmen ein bisschen braunen Zucker dazu. So zwei gestrichene Esslöffel ungefähr. Und dann darfst du schon mal anfangen und darfst das durchmixen.

Max: Perfekt.

Frederik: Und du kannst die mal ein bisschen kleiner schneiden.

Jakob: Würfeln?

Frederik: Ja genau, würfel die einfach mal. So genau, Deckel drauf. Perfekt. Und los gehts. So, bei dir Max gebe ich noch ein bisschen, kannst du ruhig noch weiterschlagen.

Max: Zitrus? Sonst wäre es ja kein Rezept von dir.

Frederik: Ja, hast du schon gehört? Bei mir ist immer ein bisschen Zitrusfrüchte, ein bisschen Frische mit dabei. Und deswegen mache ich da jetzt ein kleines bisschen Orangensaft mit rein.

Max: Ah, das riecht schon gut.

Frederik: Riecht gut oder?

Max: Ja.

Frederik: Dann gebe ich jetzt schon mal nach und nach etwas von dem Mehl, dem Backpulver und den Mandeln dazu. Erst mal das Backpulver mit rein. Dann Mandeln. Finde ich ganz lecker zu Kürbis und Mandeln.

Max: Und natürlich auch zur Jahreszeit.

Frederik: Und natürlich auch zur Jahreszeit, genau. Schön weiterrühren. Sehr gut. Und jetzt geben wir noch das Mehl langsam dazu.

Max: Besser nicht so viel Power, sonst werden wir gleich vollgestaubt.

Frederik: So, und währenddessen kannst du schon mal die Förmchen so ein bisschen ausfetten. Ich nehme dafür immer einfach so ein bisschen Küchenkrepp. Ich habe hier ein bisschen Öl. Da gehst du hier so vorsichtig rein und fettest die nur so einmal aus. Damit wir die nachher auch alle schön stürzen können. Okay?

Jakob: Alles klar.

Frederik: Super. Ja, ja. Das sieht gut. Noch ein bisschen mehr Mehl.

Und jetzt noch zu guter Letzt den Kürbis. Anstelle von Kürbis könnt ihr natürlich auch ganz gerne zum Beispiel Karotten nehmen. Was ich auch ganz witzig finde, ist, wenn man Pastinaken nimmt. Pastinaken sind auch ziemlich süß vom Eigengeschmack her. Und auch Pastinaken kannst du toll für diese kleinen Cupcakes benutzen. Das verteilst du jetzt einmal.

Jakob: So, Förmchen sind fett.

Frederik: Ja, perfekt! Super. So, und dann können wir weiter mit den Äpfeln machen. Die kannst du schon mal loslegen. Die kannst du schon einmal runterschälen. Wir brauchen drei Stück.

Max: Okay, ich habe schon mal die halbe Küche dreckig gemacht.

Frederik: Ja, sauber.

Max: Gehört dazu oder?

Frederik: Natürlich. Mach einfach aus und stell es zur Seite. Hat keiner gesehen.

Max: Ich bin Profi.

Frederik: Ich merk das. Komm mal her. Und dann kannst du dir so einen Löffel nehmen.

Max: Und probieren.

Frederik: Erstmal musst du probieren, ja.

Max: Ja unbedingt.

Frederik: Und dann machst dir immer so einen Löffel, so dass es so gerade…

Max: Ich nehme mal den hier zum Probieren.

Frederik: Auch immer so ein bisschen nachdrücken, damit nicht so viel Luft drin ist. Und was sagst du?

Max: Mmh.

Frederik: Ist gut?

Max: Hm! 

Frederik: Perfekt. Dann füll die doch mal, so dass die halt genau voll sind.

Max: Ja, okay.

Frederik: Und dann mit dem Finger immer so ein bisschen nachdrücken.

Max: Das krieg ich hin.

Frederik: Dann werden wir gleich einen Karamell kochen. Und dann den Karamell einfach über diese Apfelspalten drüber gießen. Dann bleibt der Apfel auch noch schön frisch und knackig und ist einfach nur ein bisschen überzogen mit einer leichten Karamellschicht.

Max: Guckst gerade noch mal über meine perfekte Arbeit drüber?

Frederik: Ja, die ist großartig. Ich will sie nur noch einmal so ein bisschen zusammendrücken die Masse. Super abgefüllt.

Max: Danke.

Federik: Wirklich großes Kino. Die kommen jetzt so für 15 Minuten bei 175 Grad in den Ofen. Dann sind die soweit glaube ich durch. So, du bist echt eine Maschine. Du hast sie auch schon alle runtergeschnitten. Und habt ihr schon mal einen Karamell gekocht?

Max: Ist doch eigentlich nur Zucker heiß machen.

Frederik: Genau.

Max: Der kann natürlich verbrennen.

Frederik: Genau. Und deswegen, weil wir jetzt ein bisschen mehr Zucker brauchen, gebe ich immer einfach so einen kleinen Tropfen Wasser mit dazu. Dann kann der Zucker sich einmal im Wasser auflösen, wird halt flüssig. Das Wasser verkocht. Und wenn das Wasser verkocht ist, kann er halt gleichmäßig anfangen zu karamellisieren.

Max: Okay.

Frederik: Was du bei Zucker nicht machen solltest, ist, was man ja immer ganz gerne macht, wenn es anfängt zu kochen, dann anzufangen rumzurühren oder so was. Weil dann entsteht Zuckerbruch. Den willst du nicht haben, dann kann es nämlich nicht ordentlich karamellisieren.

Max: Verstehe.

Frederik: Also einfach so lassen. Wie gesagt, Wasser, Zucker drauf und sobald das Wasser gleich verkocht ist, wird es ganz schnell goldgelb. Dann gießen wir ein bisschen Apfelsaft einfach oben drauf. Du musst immer irgendeine Flüssigkeit danebenstehen haben, denn es geht richtig schnell, dass das Zeug goldgelb wird und dann auch ganz schnell schwarz wird. Ich dachte, ein bisschen Sternanis habe ich noch hier. Den geben wir auch noch mit dazu. Dann kochen wir das ganz kurz ein, weil der Karamell so hart wird, wirklich wie Bernstein.

Max: Wow.

Frederik: Deswegen kochen wir das so ein bisschen ein, damit es so eine zähe Flüssigkeit wird, und gießen das dann über die Äpfel. Dann kannst du die Äpfel da schon mal reintun. Ihr seht jetzt, das Wasser fängt an zu kochen. Wasserdampf steigt auf. Langsam verkocht das Wasser dann auch. Und dann geht es ganz, ganz schnell wie gesagt, dass es goldgelb wird. Deswegen habe ich hier jetzt schon ein bisschen Apfelsaft. Und da ich ja eh gleich Äpfel verarbeite, kann man in dem Fall natürlich auch super Apfelsaft nehmen. Jetzt ist es richtig schön goldgelb und es würde nur ein paar Sekunden dauern, bis es schwarz wird. Und deswegen gieße ich halt jetzt, ja, es kann sein, dass es ein bisschen spritzt, ein bisschen Apfelsaft dazu. Und koche das eigentlich nur noch mal so lange, bis sich das alles wieder aufgelöst hat und halt so eine zähe Flüssigkeit geworden ist. Und das Schöne ist, dann kann man natürlich super einfach auch noch ein paar Gewürze dazu tun. Ihr könnt jetzt auch total kreativ sein und dann Kardamom.

Max: Zimt! 

Frederik: Zimt, Zimt verarbeiten wir jetzt schon im Joghurt. Du kannst auch Kaffeebohnen da mit reinschmeißen. Dann hättest du so eine leichte Kaffeeessenz sozusagen. Also es ist großartig.

Max: Wow!

Frederik: So, das kochen wir ein kleines bisschen ein. Dann gießen wir das nur noch über die Äpfel, mengen das einmal durch. Dann haben wir das soweit vorbereitet. Dann brauchen wir jetzt nur noch hier unseren Joghurt. Dann geben wir hier schon mal ein bisschen Zimt mit rein. Auch nochmal ein ganz bisschen Zucker, nicht zu viel, weil wir ja gleich den Karamell eh von den Äpfeln haben. Und auch nochmal eine kleine Prise Salz. So, dann kannst du das schon mal vermengen. Hier, wie man schön sieht, es ist schon wieder so ein bisschen dickflüssig geworden.

Max: Oh ja.

Frederik: Und das ist die perfekte Konsistenz eigentlich, die ich haben will, denn wenn es kalt wird, wird es natürlich noch fester. Noch weiter einkochen will ich jetzt nicht. Wenn man das auch mal als Ganzes aufstellt. Ihr seht, es ist kaum noch Feuchtigkeit.

Max: Ja, es wird schon wieder hart, wahrscheinlich dann gleich?

Frederik: Genau. Und deswegen können wir das jetzt hier einfach mal reingeben oben drüber über die Äpfel. Dann bleiben die nämlich richtig schön crunchy. Und deswegen gebe ich sie jetzt nicht noch mal wirklich durch die Pfanne. Weil dann würden sie natürlich sofort matschig sein. Gerade wenn sie so klein sind. Und jetzt seht ihr, es bleibt so richtig schön an den Äpfeln haften.

Max: Oh ja!

Frederik: Und hier habt ihr so einen richtig schönen Karamell. Und wie gesagt, welche Frucht auch immer ihr nehmt, ob ihr jetzt Birnen nehmt oder Zwetschgen nehmt oder, oder, oder. Es funktioniert eigentlich mit allem, auch mit Ananas und Mango und solchen Geschichten. Ist total lecker. So, die Vorbereitungen stehen. Zimtjoghurt haben wir auch. Guckt mal, die Äpfel, wie ihr seht, die sind jetzt richtig schön so ein bisschen durchgezogen.

Ich würde sagen, die können wir schon mal so ein bisschen anrichten. Vielleicht hast du Lust, das zu machen, Jakob. Genau so, einfach verteilen. Dann stellen wir gleich so die Küchlein dazwischen. Dann kommt überall noch ein bisschen was von dem Joghurt oben drauf.

Gut, ich glaube, unsere Cupcakes sind auch fertig. Wenn ihr sie noch dunkler haben wollt, gebt ihr einfach noch ein bisschen mehr Temperatur dazu. Aber ich finde, die sehen super aus.

Max: Oh ja. Und sie riechen vor allem super.

Frederik: Riecht ihr das? Großartig oder?

Max: Ja.

Frederik: Man riecht so ein bisschen die Orange, aber ich finde auch Kürbis. Und jetzt müssen wir sie nur noch rauskriegen. Im besten Fall lässt man sie aber eigentlich immer ein kleines bisschen abkühlen. Weil natürlich, wenn sie kalt werden, ziehen sie sich ein bisschen zusammen und dann sind sie auch einfacher rauszukriegen. Ich kann es immer nur kaum erwarten, gerade so frisch Gebackenes.

Max: Oh ja.

Frederik: Guckt euch die mal an.

Max: Traumhaft! Das sieht richtig gut aus.

Frederik: Das sieht gut aus? Und bevor wir darüber zum Tisch gehen, müssen wir erst mal gucken, ob die gut sind. Okay, ja. Also sollten wir doch mal eben einen probieren oder?

Max: Ja, besser ist es. Muss ja.

Frederik: Der ist für dich. Der ist für dich.

Max: Wir wollen die anderen ja nicht gefährden. Mmh!

Frederik: Heiß.

Max: Heiß,ja.  

Frederik: Aber schön cremig, nicht so trocken.

Max: Der Kürbis, das ist mega gut. Ich habe noch nie was mit Kürbis gebacken.

Frederik: Und halt eben auch nicht so übertrieben süß. Jetzt kommt noch ein bisschen Zimtjoghurt oben drauf. Und ich würde sagen, das ist perfekt. Einfach so überall so ein kleiner Klecks.

Max: Als Topping?

Frederik: Als Topping! Verteilen wir hier auch noch so ein bisschen auf dem Teller.

Max: Das ist so, da merkt man, dass man im Restaurant ist, wenn das passiert. Wenn das auf dem Teller so verteilt ist.

Frederik: So, Jungs, fertig ist unser Backrezept. Dank eurer Hilfe habe ich auch das geschafft. Ich glaube, lecker ist es auf jeden Fall. Und wir gehen jetzt damit mal rüber zu unseren Gästen und werden mal sehen, was die dazu sagen, zum Dessert nach diesen leckeren Vorspeisen und Hauptgängen. Ich glaube, damit können wir noch mal richtig trumpfen.

Max: Ich glaube auch.

Frederik: Viel Spaß beim Nachmachen!