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Plätzchen backen | Engelsaugen | Kindern ein Lächeln schenken

Plätzchen backen | Engelsaugen | Kindern ein Lächeln schenken

Susanne: Hallo! Ich bin Susanne. Wir machen heute Engelsaugen aus einem Mürbeteig. Und wir werden jetzt heute den Teig zubereiten. Und ich habe Hilfe dazu bekommen, nämlich von Luca und von Mavi. Und wir machen gleich jetzt den Teig.

Ich habe jetzt hier eine Küchenmaschine. Der Luca gibt der Mavi die Zutaten und die werden jetzt hier reingegeben. Also erst mal das Mehl.

Mavie: So?

Susanne: Genau, einfach da rein. Schwupp. Dann der Puderzucker.

Mavie: Danke.

Susanne: Vanillezucker bitte, das ganze Schüsselchen. Genau.

Mavie: So.

Susanne: Dann eine Prise Salz. So, jetzt kommt noch die Butter rein, die Butterwürfel. Haben wir da vorbereitet. Die kannst du einfach mit den Fingern auch ein bisschen… Wunderbar. Und dabei ist es wichtig, dass die Butter schön kalt ist für den Mürbeteig, damit der Teig nicht zu weich wird. Und deswegen nehmen wir auch eine Küchenmaschine.

So, dann brauchen wir noch vier Eigelb. Habt ihr schon mal Eier getrennt?

Mavie: Ja, aber nur so aufgemacht und da reingeschlagen. Aber nicht so das Eigelb von dem Eiweiß getrennt.

Susanne: Wollt ihr das mal versuchen?

Mavie: Wir können es mal ausprobieren.

Susanne: Ja, willst du mal? Also du muss es einfach anschlagen, aber nicht zu doll. Und dann, wenn du es halt aufgeschlagen hast, dann macht man das hier auseinander und dann musst du versuchen, dass das Eigelb nicht zusammen mit dem Eiweiß da rein plumpst. Vielleicht klappt das ja auf Anhieb. Vielleicht bist du ja ein Naturtalent.

Mavie: Ich werde mir Mühe geben.

Susanne: Ja, so ist gut. Und jetzt vorsichtig aufmachen. Vorsichtig. Genau, dass das... Ja! Das guck ich mir jetzt einmal an. Ja, perfekt.

Mavie: So.

Susanne: Sehr gut. Dann kommen die Eierschalen da rein. Möchtest du es auch mal ausprobieren?

Luca: Ja.

Susanne: Okay. Hoppla. Hui. Das macht nichts, nicht schlimm. Das ist nicht schlimm. Das Eiweiß muss, soweit es geht, da rein. Schwupps, da rein. So, kleine Malheure passieren, aber eigentlich ist das ganz gut gelaufen.

So, jetzt haben wir alles drin. Und jetzt machen wir die Maschine an. Und jetzt mischt die Maschine das ein bisschen mal zusammen. Das dauert so drei bis fünf Minuten, bis der Teig eine schöne, krümelige Konsistenz hat. So, wir schauen jetzt mal rein, wie der Teig ist. Und wie man sieht, hat sich der Teig ganz gut hier gelöst. So schaut der aus und es riecht schon so lecker. Riecht mal.

Mavie: Am liebsten möchte ich den Teig einfach so essen.

Susanne: Jetzt kann mal der Luca zu mir kommen. Tauscht mal kurz die Plätze. Und wir nehmen ein bisschen Mehl. Geben das auf die Arbeitsfläche. Guck mal, jetzt kannst du den Teig da rausnehmen, mit den Händen einfach. Einfach ein bisschen alles da rausnehmen. Dann kannst du alles schön mit den Händen zusammen zu einem Teig vermischen. Und dabei ist es wichtig, dass man nicht zu lange mit warmen Händen den Teig knetet, weil der eben sonst zu weich wird. Aber ich denke, der Luca macht das ganz gut. Backt ihr denn auch Zuhause manchmal? Auch schon alleine, oder nur noch mit Hilfe?

Mavie: Also ich back manchmal mit meinen Freundinnen so einfachere Backmischungen.

Susanne: Ah, okay. Und du auch, backst du auch was oder kochen vielleicht?

Luca: Ja, kochen tue ich sehr gerne.

Susanne: Was kochst du denn so?

Luca: Nudeln oder so Ei.

Susanne: Rührei?

Luca: Rührei nicht so.

Susanne: Wunderbar. Machst du da eine Kugel draus und dann kommt die nämlich in den Kühlschrank für eine halbe Stunde, damit der noch mal schön durchkühlt zum Bearbeiten. So, und jetzt haben wir eine Schüssel hier. Und dann kommt der in den Kühlschrank.

Eine halbe Stunde ist rum. Jetzt schau ich mal, wie der Teig aussieht, und dann legen wir los. Bei Mürbeteig ist es so, den kann man auch gerne mehrere Stunden im Kühlschrank lassen. Dann wird der aber sehr, sehr hart. Das heißt, bevor man ihn dann verwenden will, muss man ihn mindestens eine halbe Stunde bis eine Stunde Raumtemperatur annehmen lassen. Jetzt können wir loslegen. Und jetzt verteilen wir den ein bisschen. Damit der Teig eben auch nicht so schnell zu warm wird, wenn wir den jetzt komplett gleich bearbeiten.

Ich mach mir auch noch ein Stückchen ab. So, und jetzt nehmt ihr einfach, brecht ihr so ein Stück ab. So ungefähr eine Walnuss. Wisst ihr, wie groß eine Walnuss ist? Ja, ungefähr. Und macht da so ein Kügelchen. Also jetzt kein Ufo. Bei mir sieht es jetzt eher aus wie ein Ufo. Und dann macht man mit dem Finger, den kleinen Finger bei euch vielleicht oder mit dem ein Loch hinein. Und dann könnt ihr das auf das Backblech legen.

Wer das jetzt noch schön akkurat haben möchte, kann auch gerne den Stiel eines Kochlöffels nehmen. Und da kommt dann später die Marmelade rein. Nach dem Backen aber. Besonders gerne nimmt man Johannisbeergelee, weil das zum süßen Teig immer ein schöner Kontrapunkt ist, was Säuerliches.

Dieses Rezept ist auch wunderbar für ganz kleine Kinder, also für Drei- oder Vierjährige. Da kriegt man eben auch ganz kleine Kinder dazu, ein bisschen mitzuhelfen. So, ein Blech ist schon mal voll. Nehmen wir mal das zweite vielleicht.

Mavie: Ich bin fertig.

Susanne: Du bist fertig? Komm mal her, da.

Mavie: Danke!

Susanne: Bitte! Man kann natürlich auch ein bisschen mal was von dem Teig kosten. Also ich mag ja persönlich Mürbeteig sehr, sehr gerne. Das ist mein Lieblingsteig.

Mavie: Ich probiere es mal. Mmh, der ist lecker.

Susanne: Bei so guten Rollern ist man natürlich sehr schnell fertig. So, und dann ist, glaube ich, auch der Backofen schon vorgeheizt. Den habe ich auf 200 Grad vorgeheizt. Und dann gebe ich die mal rein. Jetzt sind die Plätzchen drin für 10 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze.

Ich glaub, die Plätzchen sind jetzt fertig. Wir haben ein bisschen länger gebraucht, nämlich 12, 13 Minuten. Am besten ist es, wenn die goldgelb sind obenrum. So sehen die jetzt wunderbar aus. Sind unten ein bisschen brauner und oben schön goldgelb.

Wie man sieht, sind die Löcher ein bisschen hoch gekommen durch das Backen. Das ist kein Problem. Nehmen wir dann noch mal den Kochlöffel und können dann nochmal ein bisschen vorsichtig rangehen. Nicht zu arg. Und dann muss man relativ zügig die Marmelade einfüllen, damit die ein bisschen fest wird. Also eben die Plätzchen nicht auskühlen lassen. Ich mach mal eins. Ihr nehmt so ein bisschen Marmelade und gibt das mit dem Finger einfach da so drauf.

Man kann allerdings auch die Marmelade mitbacken. Das machen manche auch. Dann wird die Marmelade noch ein bisschen fester und geleeartiger. Ich bevorzuge, es danach einzufüllen.

Mavie: Die sehen schon so lecker aus.

Luca: Mmh, lecker.

Susanne: Das sieht ja wunderschön aus oder? Ja. Ich finde das total weihnachtlich, dieses Rot. Und es riecht so gut.

Mavie: Yummy!

Susanne: Ich habe aber jetzt vergessen, dass gleich reinzuschieben. Das macht aber nichts, denn ich nehme nie zwei Backbleche zusammen, gebe die nicht zusammen in den Ofen, sondern einzeln, damit das gleichmäßiger backt. Jetzt müssen wir uns noch ein bisschen gedulden, bis die fest werden und bis die anderen Plätzchen noch fertig sind, die wir dann auch noch befüllen. Und dann setzen wir uns zusammen an den Tisch und essen alle auf. Ja, okay?

Mavie und Luca: Ja!