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Obst und Gemüse

REWE Experten

Wir wollten mehr über unsere Mitarbeiter in den REWE Märken wissen und haben drei Experten zu ihren Geheimtipps, lieblings Produkten und Aufgaben im Markt befragt.

Obst & Gemüse Expertin

Portrait Heike Herzogenrath

Heike Herzogenrath, Einzelhandelskauffrau / Obst & Gemüse

Drei Jahrzehnte Kompetenz in Sachen Frische

Über 30 Jahre bei der REWE - die Behauptung, Heike Herzogenrath sei mit nur 47 Jahren schon ein echtes Urgestein, ist nicht übertrieben. Denn wer kann heute schon behaupten, noch immer bei dem Unternehmen zu arbeiten, in dem er seine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau gemacht hat? Die Kölnerin ist stolz auf sich - und das zurecht.

Zwar steht sie heute nicht mehr im Markt am Kölner Eigelstein, sondern seit 2006 im REWE Center in Weidenpesch - an der Leidenschaft für Qualität und Produkte hat sich aber in all den Jahren nichts geändert.  

Angefangen hat Heike Herzogenrath im Bereich Molkereiprodukte, bis sie 1996 zum Bereich Obst und Gemüse wechselte. Hier ist sie seither für die Kontrolle von Qualität und Frische der Waren zuständig. Aber das ist natürlich längst nicht alles! “Ich bin auch für die Sauberkeit meiner Abteilung verantwortlich”, verrät sie uns im Interview. “Dazu gehört es auch, die Regale zu putzen. Das mache ich zusammen mit drei Mitarbeitern.”

Klar, dass wir von einer Fachfrau für frische Lebensmittel wissen möchten, woran man frische Ware erkennt. “Generell kann man sich merken, dass man sich das Grün immer gut angucken sollte. Bei Bundmöhren zum Beispiel sollte es nie welk aussehen, dann sind sie nicht mehr frisch.” Außerdem sollten sich Obst und Gemüse prall anfühlen. Auch die Farbe ist ein guter Anhaltspunkt: “Radieschen müssen knackig sein und eine intensive Farbe haben”, weiß Herzogenrath.

 

Sie selbst greift am liebsten zu den Bananen von REWE Beste Wahl, “die sind so wunderbar aromatisch”, schwärmt sie. Neben dem guten Geschmack liegt ihr aber noch eine Sache besonders am Herzen. “Ich finde es wichtig, auf die regionale Herkunft zu achten. Bei Äpfeln zum Beispiel greife ich am liebsten zur Sorte ‘Pinova’ von REWE Regional, die sind besonders knackig und ich schätze es sehr, dass sie aus der Region kommen!”

Ins Schwärmen gerät Heike Herzogenrath übrigens nicht nur beim Thema Obst und Gemüse, sondern auch beim gemütlichen Sommergrillen mit ihrem Mann. Während er fürs Fleisch zuständig ist, bereitet sie einen klassischen Nudelsalat und Spieße vor. Ihr Tipp: “Ich mache meinen Nudelsalat immer mit Ananas. Und auf die Spieße kommen neben Hähnchenfleisch ganz viele Zucchini und Champignons, einfach mit Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer, das ist total lecker!” Obst und Gemüse spielen also auch hier eine ganz große Rolle.

Und so wundert es uns nicht, dass es auch beim Dessert nichts anders ist. Statt auf Pudding, Eis oder Kuchen setzt Heike Herzogenrath hier ebenso auf ihr Steckenpferd Obst und serviert im Sommer am liebsten ein leckeres Stück gut gekühlte Wassermelone.

Fleisch Experte

Matthias Höppner

Matthias Höppner, Gebietsmanager Ware Service & Gastro aus der Region Nord

Qualität aus Leidenschaft

Dieser Mann hat Geschmack! Und zwar einen ausgesprochen guten in Sachen Fleisch und Käse. Denn Matthias Höppner ist nicht nur Fachmann für Fleischwaren, sondern auch Fromelier - Experte für Käse und Käseproduktion.

Für die REWE ist er als Gebietsmanager quer durch Norddeutschland unterwegs, kümmert sich um den Bereich Service & Gastro: “Ich kontrolliere in elf REWE Centern die Qualität und Frische an den Servicetheken sowie die Warenverfügbarkeit”, erklärt er uns im Interview. Auch das Schulen der Mitarbeiter liegt in seinem Aufgabenbereich.

Wer beruflich so viel unterwegs ist und sich täglich mit der Qualität von Lebensmitteln auseinandersetzt, legt Wert auf eine gesunde Ernährung mit hochwertigen Produkten. Wenn bei dem 46-Jährigen zum Beispiel Fleisch auf den Grill kommt, dann am liebsten ein “gut ausgereiftes Entrecôte, mindesten 21, besser 28 Tage gereift.” Für Höppner ist der Reifegrad des Fleisches das A und O. “Denn erst durch den Prozess des Reifens, der im Prinzip ja ein natürlicher Verwesungsprozess ist, wird es wunderbar weich, zart und aromatisch!” Sein Tipp: Ruhig an der Theke nach dem Reifegrad des Fleisches fragen, das lohne sich immer. Und darauf achten, dass das Stück eine “intensive Farbe und feine, intramuskuläre Fetteinlagerungen” hat, so Höppner. “Daran erkennt man gutes Fleisch!”
 

Klar, dass wir von dem Fachmann auch wissen wollen, wie man ein gutes Stück Fleisch am besten grillt. “Richtig super sind Salzsteine, die man auf dem Grill aufheizt, runternimmt und dann das Fleisch darauf gart. Da braucht man gar keine Gewürze mehr!”, schwärmt Höppner. “Wichtig ist aber, das Stück, nachdem es den gewünschten Garungsgrad hat, nochmal kurz auf die heißeste Stelle des Grills zu legen, so erhält man die leckeren Röstaromen.”

Puristisch geht es bei ihm auch in puncto Marinaden und Beilagen zu. Auf Mariniertes verzichtet er ganz, setzt stattdessen auf Trockengewürze, geräucherte Meersalzflocken und frisch gemahlenen Steakpfeffer. Dazu genießt er “einen frischen Salat und frisch gebackenes Ciabatta-Brot. Das Fleisch ist schließlich der Hauptdarsteller!”

Und wie sieht es bei einem Fromelier mit Käse vom Grill aus? “Ich liebe Päckchen mit Feta Käse aus Schafsmilch. Dazu hochwertiges Olivenöl, frische rote Zwiebeln und feingehackte Chilischoten, super lecker!”, schwärmt Höppner. Und hat am Ende noch einen richtigen guten Tipp für uns: Statt der nicht eben umweltfreundlichen Alufolie, setzt er bei seinen Käsepäckchen auf Kohlrabi- oder Rhabarberblätter. Feste Blätter sollten vor ihrem Wickeleinsatz kurz blanchiert werden - und schon steht dem nachhaltigen Grillvergnügen nichts mehr im Wege.

Wein Experte

Sven Reinbold

Sven Reinbold, Leiter Einkauf

Der Weinfreund vom Kaiserstuhl

Wenn Sven Reinbold von Wein spricht, leuchten seine Augen. Und man merkt sofort: Das ist einer, der nicht nur mit ganz viel Wissen, sondern auch mit großer Leidenschaft bei der Sache ist. Kein Wunder, denn Wein spielt im Leben des 45-Jährigen schon immer eine besondere Rolle: Seine Eltern, so erzählt er uns im Interview, haben Weinberge am Kaiserstuhl bei Freiburg.

Nach einer Ausbildung in einer Winzergenossenschaft folgten das Studium der Weinbetriebswirtschaft sowie zahlreiche Stationen zwischen Hamburg und dem Rheinland, bevor er 2015 zu den REWE Weinfreunden nach Köln kam. Hier hat er sich als Leiter den Einkauf auf die Fahnen geschrieben. Klar, dass wir von ihm wissen wollen, welchen Trend wir in diesem Sommer auf keinen Fall verpassen dürfen. “Was bei uns richtig gut läuft und absolut im Trend liegt, sind Rosé Weine aus der Provence oder Südfrankreich, zum Beispiel unser Grandbeau Rosé Grande Cuvée”, so Reinbold. Bei den Weißweinen prophezeit er dem Weißburgunder gute Karten, bei den Roten dem Primitivo aus Süditalien, der sich schon seit ein bis zwei Jahren großer Beliebtheit erfreut. Was all diese Weine verbindet, sei ihre Fruchtbetontheit, die sie sommerlich-leicht daherkommen lassen und zum perfekten Begleiter an warmen Tagen machen.

Und noch einen Trend hat uns der Weinfachmann verraten - alkoholfreie Weine. Diese haben, so Reinbold, in den letzten Jahren einen durch und durch positiven Qualitätswandel erlebt und seien mittlerweile auf einem so hohen Niveau, dass sie von alkoholhaltigen Weinen tatsächlich nicht so leicht zu unterscheiden seien: “ Wenn alkoholfreie Weine frisch und vor allem kühl sind, sind sie eine echt tolle Alternative!”, so Reinbold.

Übrigens, Sven Reinbold ist nicht nur ein großer Weinfan, sondern er liebt es auch, den Grill anzuschmeißen - und das am liebsten “365 Tage im Jahr”, wie er uns verrät. Neben Klassikern wie Steaks und Gemüse hat er noch einen ganz besonderen Tipp parat: “Fisch grille ich total gern auf der Holzplanke oder dem Salzstein!” Und dazu darf es, Weinliebhaber hin oder her, auch gern mal ein kühles Bier sein. Nur eins kommt dem gebürtigen Freiburger auf keinen Fall an gutes Fleisch: Marinaden. “Die verdecken viel zu sehr den Eigengeschmack. Ich setze da viel lieber auf gutes Öl und Gewürze als Begleiter!”

Apropos Begleiter: Ist es tatsächlich so, dass Rotwein noch immer als perfekte Begleitung für rotes Fleisch gilt und Weißwein für Fisch und Geflügel? “Prinzipiell ja”, so Reinbold. “Es kommt aber auch auf die Soße an. Ein Fisch mit kräftiger Soße kann auch mal einen leichten Rotwein, wie zum Beispiel einen Spätburgunder oder Trollinger, vertragen.” Und auch hier gilt, im Leben wie beim Wein: einfach mal ausprobieren, was einem persönlich schmeckt. So hält es Sven Reinbold übrigens auch mit Weinflaschen, die er verschenkt: “Ich verschenke bei Weinen grundsätzlich nur, was mir selber schmeckt. Über die Qualität eines Weines geben weder das Etikett noch der Alkoholgehalt Auskunft. Probieren Sie ihn einfach!”

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