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Bienen

Gemeinsam geben wir Bienen ein Zuhause!

 

 

Wussten Sie, dass es 75% unserer Nahrungsmittel ohne die Biene nicht gäbe? Denn bis zu 90 Prozent der Wildpflanzen und 75 Prozent der Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung der Bienen und anderer Insekten angewiesen. Von der Arbeit fleißiger Bienen und anderer bestäubenden Insekten hängt es auch ab, wie ertragreich unsere Ernten sind und wie vielfältig unser Tisch gedeckt ist. Das gilt für fast alle Obst- und Gemüsearten. Und auch für Futterpflanzen wie Klee oder Raps – und damit für jedes Stück Fleisch, das wir verzehren. 500 Milliarden Euro ist der geschätzte, weltweite wirtschaftliche Nutzen der Bestäubung von Kulturpflanzen durch Bienen und andere Insekten. So gesehen kein Wunder, dass der Überflieger nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier ist.

Doch Wildbienen und Co. brauchen Hilfe: Weltweit ist seit Jahren ein Rückgang der Populationen zu verzeichnen und auch in Deutschland ist das Bienensterben ein Problem. Von den rund 560 in Deutschland vorkommenden Wildbienen-Arten sind mehr als die Hälfte gefährdet oder bereits ausgestorben.

Alarmstufe ROT: Weltweites Bienensterben

Bienen sind ganzjährig auf ein reiches Angebot an blühenden Pflanzen angewiesen, um ihren Nahrungsbedarf zu decken. Doch z.B. Monokulturen in der konventionellen Landwirtschaft bedrohen ihre vielfältigen Lebensräume. Wenn alle Nektarquellen gleichzeitig und nur kurz (z.B. während der Apfelblüte) blühen, geraten die Bienen und andere bestäubende Insekten in Gefahr. Außerdem benötigen die Wildbienen ein zu Hause: Nistmöglichkeiten wie Totholzhaufen oder Insektenhotels sind aber bei Monokulturen in der Landwirtschaft Mangelware. Weitere Ursachen neben der Intensivierung der Landwirtschaft sind Parasiten / Krankheiten, Verlust der Lebensräume, monotone blütenarme Gärten und Pestizide.

Nabu Logo

ZUSAMMEN STARK FÜR DIE BIENEN: REWE UND DER NABU

Bereits seit 2010 setzt sich REWE in enger Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund, NABU,  für den Schutz von Bienen und anderen bestäubenden Insekten ein z.B. im Rahmen unseres PRO PLANET Apfelprojekts. Besonders wichtig ist uns der Erhalt ihres Lebensraums, um die Artenvielfalt zu sichern.  

Unsere bisherigen Erfolge:

  • Insgesamt fast 300 Hektar Blühflächen angelegt. Das entspricht 420 Fußballfeldern.
  • Über 2.000 Insekten-Nisthilfen aufgestellt.
  • Über 5.500 blühende Büsche, Hecken, Sträucher und Bäume gepflanzt.
  • Mehr als 250 Produzenten in 12 Anbauregionen unterstützen das PRO PLANET Apfelprojekt
Rewe Engagement Big

National werden wir von zahlreichen Produzenten unterstützt

Karte Small

Mit verschiedenen Maßnahmen leisten wir gemeinsam einen Beitrag zum Wohl der Biene und anderen bestäubenden Insekten. Durch die Anlage von dauerhaften Blühflächen und der Errichtung von Wildbienen-Nisthilfen werden Wildbienen gefördert und dem Insektenschwund aktiv entgegengetreten. Außerdem wurden zahlreiche Nisthilfen für zum Beispiel Sing- und Raubvögel sowie Fledermäuse wurden installiert und Gehölzpflanzen angepflanzt.

Jeder kann helfen

REWE ist der Schutz der Artenvielfalt und insbesondere der Bienen und anderen bestäubenden Insekten wichtig. Deswegen engagiert sich REWE schon seit zehn Jahren und erweitert das Angebot an nachhaltigeren Lebensmitteln ständig. Äpfel, Birnen, Eisbergsalat, Möhren, Romana Salat, Brokkoli und Chinakohl von REWE Regional werden in ganz Deutschland Artenvielfalt schützend angebaut und tragen das PRO PLANET Label. An dem PRO PLANET Label erkennen Sie Lebensmittel, die neben hoher Qualität positive ökologische oder soziale Eigenschaften aufweisen.

Logos REWE Regional und ProPlanet

Produkte im Markt erkennen

Achten Sie auf das PRO PLANET-Label mit dem Zusatz „Artenvielfalt schützend“ auf unserem REWE Regional Obst und Gemüse.

Eisbergsalat

Eisbergsalat

Broccoli

Brokkoli

Birne

Birnen

Helfen im heimischen Garten

Was Sie tun können, um den eigenen Garten oder Balkon zum Lebensraum für Bienen und Insekten zu machen, ist simpel: Blumen säen. Und zwar möglichst viele bienenfreundliche Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten, so dass die Bienen und andere bestäubende Insekten ganzjährig Nahrung finden können. Als Faustregel gilt: je vielfältiger, desto besser. Bienen freuen sich auch über etwas Wildwuchs und Wildpflanzen. Also mähen Sie doch Ihren Rasen etwas seltener und pflanzen heimische Wildblumen. Bienen und andere bestäubende Insekten freuen sich außerdem über Kräuter wie Rosmarin, Bohnenkraut, Thymian, Minze, Basilikum, Salbei, Schnittlauch oder Zitronenmelisse. Auch Kletterpflanzen wie die Waldrebe, Kapuzinerkresse oder Efeu sind gut für Balkone und schmecken den Bienen. Also: Einfach mal wachsen lassen und auch die Wildkräuter hegen und pflegen für unsere fleißigen Arbeiterinnen.

 

Was Sie darüber hinaus noch in ihrem Garten oder Balkon tun können:

Bieten Sie heimischen Wildbienen und anderen bestäubenden Insekten ein Zuhause. Das ist gar nicht schwierig und funktioniert auch auf einem Balkon oder in kleinen Gärten, in dem Sie dort Insektenhotels aufstellen. Falls Sie etwas mehr Platz in Ihrem Garten haben, lassen Sie im Herbst doch einfach die verblühten Stauden stehen und schneiden Sie sie nicht zurück. Sie können auch Totholzhaufen in Ihrem Garten anlegen. Wildbienen finden so auch einen Unterschlupf für den Winter.

Lebensraum Big

Supertalent Biene: Zahlen & Fakten zum Staunen

Einzelgänger Wildbiene

30 km Infografik

Größe Wildbiene

Wildbiene Blüten Infografik

  • 95 Prozent der Wildbienen-Arten sind Einzelgänger
  • Eine Wildbiene besucht pro Tag ca. 5.000 Blüten
  • 600 Wildbienen bestäuben etwa 1 Hektar Obstanbaufläche
  • Wildbienen sind sehr friedlich und stechen fast nie
  • Die kleinste Wildbiene ist so groß wie ein Reiskorn
  • Wildbienen leben nur rund 6 Wochen
  • Eine Biene kann bis zu 30 km/h schnell fliegen
  • Feinde sind Vögel, Spinnen, Wespen oder Hornissen – und der Mensch
  • Die ersten Ur-Bienen entwickelten sich bereits zur Zeit der Dinosaurier vor etwa 130 Millionen Jahren

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