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Sozialer Konsum verbindet Menschen

Interview mit share Gründer Sebastian Stricker

Sebastian Stricker, Gründer der sozialen Lebensmittelmarke share, ist promovierter Betriebswirt, Unternehmensberater und arbeitet seit Jahren weltweit in verschiedenen Funktionen bei den Vereinten Nationen (Welternährungsprogramm) oder auch als Programm-Manager Malaria bei der Clinton Stiftung in Dar es Salaam, Tansania und Sansibar. Im Interview mit Frisch&Gut erläutert er seine Vision von sozialem Konsum.

1. Warum ist es Ihnen als Unternehmer wichtig, auch sozial aktiv zu sein?

Ich glaube, es ist für Unternehmen langfristig überlebenswichtig echte soziale Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn ein Unternehmen keinen Wert für die Gesellschaft schafft, wird die Gesellschaft auch langfristig keine Geschäfte mit dem Unternehmen machen wollen. Außerdem ist es persönlich einfach viel befriedigender etwas zu tun, was nicht nur dem Unternehmen/er selber hilft. Das habe ich schon meine ganze Karriere so gesehen -- bei meinem letzten Startup ShareTheMeal, der UNO, Clinton Stiftung und zuvor in der Unternehmensberatung.

2. Die Vision von share ist sozialer Konsum, was genau verstehen Sie darunter?

"Konsum" hat ja oft eine negative Konnotation und wird als verbrauchend oder egozentrisch verstanden. Mit "sozialem Konsum" meinen wir eine neue, positive Art des Konsums, die Menschen miteinander verbindet, indem sie Gutes tun. Für share bedeutet das: für jedes share Produkt das ein Kunde kauft, stellen wir ein äquivalentes Produkt einer Person zur Verfügung, die es sich selbst nicht leisten kann. Man teilt sozusagen sein Glück…

3. Welche Kriterien sind für Sie bei der Auswahl der sozialen Projekte ausschlaggebend?

Wir wollen helfen wo echter, signifikanter Bedarf besteht, wir müssen von den Projekten selbst überzeugt sein, dass sie sozialen Wert stiften, und wir achten auf eine Mischung zwischen lokalen und internationalen Projekten. Was auch wichtig ist: wir sehen, dass viele Leute helfen wollen, aber sie wollen auch, dass ihre Hilfe wirklich ankommt. Deswegen ist Transparenz so wichtig.

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