SPITZ & BUBE
Alles auf einen Blick
- "Spitz": Keine Schnabelkürzung bei Legehennen
- "Bube": Aufzucht auch der männlichen Küken
- Tierwohl-Projekt, begleitet von der Hochschule Osnabrück
- Gentechnik-freie Fütterung
- Ausgezeichnet mit dem PRO PLANET-Label
Warum Schnäbelkürzen?
Legehennen wird in der Regel als Küken die Schnabelspitze gekürzt, da bei ihnen Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. Federpicken und Kannibalismus auftreten können. Das Halten ungestutzter Tiere stellt Legehennenhalter vor eine neue Herausforderung.
Alles begann 2016 mit einem Pilotprojekt und dem Huhn namens “Sandy”
Mit der noch wenig eingesetzten Legerasse “Sandy” nahmen verantwortungsbewusste Landwirte zusammen mit REWE die Herausforderung zur Haltung von Hennen mit ungekürztem Schnabel an. “Sandy” zeichnet sich durch ein ruhigeres Wesen aus und ermöglicht die artgerechte Haltung mit ungekürztem Schnabel.
Mit einer intensiveren Betreuung und Beschäftigungsmaterial wie Strohballen, kann auf den schmerzhaften Eingriff verzichtet werden. Die Tiere aus dem Pilotprojekt lebten ausschließlich in Freilandhaltung, die ein artgerechtes Scharren und Picken ermöglicht.
Unser wissenschaftlicher Partner, die Hochschule Osnabrück, betreute sowohl die weiblichen Tiere im Legehennenstall, als auch die männlichen Tiere. Bei wöchentlichen Besuchen wurden Gesundheit und allgemeine Entwicklung der Herde untersucht und dokumentiert.
Verzicht auf Schnabelkürzen seit 2018 Branchenstandard

Seit Mitte 2018 werden nach dem Beschluss von Branchenverbänden der Geflügelwirtschaft und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft keine Eier von Legehennen mit gekürztem Schnabel mehr vermarktet. REWE hat dieses Ziel im Oktober 2017 vorzeitig als erster deutscher Lebensmittelhändler erreicht.
Gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Partner, der Hochschule Osnabrück, unterstützen wir unsere Landwirte dabei, diese Herausforderung erfolgreich zu meistern. Durch individuelle Beratungsangebote direkt im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb können Risikofaktoren frühzeitig erkannt werden und erfolgversprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Ein Beispiel hierfür ist die Integration von Beschäftigungsmaterial wie Strohballen in die Ställe der Legehennen.
Aufzucht der männlichen Küken

In der konventionellen Legehennenhaltung werden die männlichen Küken meist direkt nach dem Schlüpfen getötet, da sie keine Eier legen und nicht schnell genug Fleisch ansetzen.
Bei SPITZ & BUBE werden auch die männlichen Küken mit aufgezogen – sogar doppelt so lange wie konventionelle Masthähnchen. Genau wie die Hennen bekommen sie Strohballen als Beschäftigungsmaterial und werden gentechnikfrei gefüttert.
Gentechnik-freie Fütterung
Sowohl die weiblichen Legehennen als auch die männlichen Küken erhalten Futtermittel ohne Gentechnik. Dies trägt zum Schutz der natürlichen Ressourcen und Erhalt der Biodiversität bei. Die Spitz&Bube Eier tragen das VLOG-Siegel des Verband für Lebensmittel ohne Gentechnik e.V.
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