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Gorgonzola: würzig-cremiger Genuss

Nicht nur der einzigartig intensiv-würzige Geschmack des Gorgonzolas, auch die verschiedenen Mythen, die sich um die Geschichte des traditionsreichen Käses ranken, machen ihn zu einer echten Besonderheit. Tatsächlich wird der italienische Käse schon seit mindestens dem 11. Jahrhundert hergestellt. Nur die wenigsten wissen, dass seine Entdeckung – zumindest laut Legende – einem Zufall geschuldet ist. Der Erfinder hatte eigentlich ganz anderes im Kopf, als einen Käse herzustellen, der heute bis weit über die Landesgrenzen beliebt ist.
So erzählt man sich in Italien noch heute die Geschichte vom "Stracchino di Gorgonzola", was übersetzt so viel bedeutet wie "der Müde von Gorgonzola". Der Besagte war Melker und wurde laut der alten Legende von einem Mädchen aus dem Dorf besucht. Während der Nacht waren die Gedanken des jungen Mannes natürlich weit entfernt von seiner Milch, sodass er am nächsten Morgen, völlig übermüdet, die frische Milch des Tages mit der geronnenen vom Vorabend vermischte. Ihn hat es damals sicher sehr geärgert, wir sind ihm heuzutage umso dankbarer: Durch dieses Missgeschick wurde nämlich der Grundstein für die Herstellung des weltberühmten Käses gelegt. 

Die Herstellung des italienischen Blauschimmelkäses ist nicht so einfach: Die pasteurisierte Kuhmilch wird erwärmt und zum Gerinnen gebracht. Diese stammt entweder aus der getrennt dickgelegten Milch zweier Melkgänge, aus der zusammengeschütteten Milch zweier Gänge oder aus der Milch eines einzigen Melkganges. In dieser Verarbeitungsstufe wird bereits der Blauschimmel, Kulturen des Penicillium roqueforti, zugefügt. Anschließend wird die Molke abgeschöpft und die übrig bleibende Masse wird in Formen gefüllt, um ca. 15 Stunden zu lagern. Danach salzt man die Laibe. Das Salz liefert dem Käse einerseits Geschmack und entzieht ihm andererseits Flüssigkeit. Während der Reifung werden die Laibe mit Kupfer- oder Edelstahlnadeln durchbohrt. Dadurch gelangt Sauerstoff in die Käsemasse, wodurch das Schimmelwachstum gefördert wird. Nach 50 bis 60 Tagen ist der Gorgonzola ausgereift. Die milder schmeckende Variante "dolce" benötigt einen Monat Reifezeit. "Picante" braucht zwei Monate, um das intensivere, würzigere Aroma zu bekommen. 

Gorgonzola ist übrigens ein geschützter Begriff. Den "echten" erkennst du an dem "g" auf der Verpackung – die Garantie, dass der Käse nach originalem Rezept hergestellt wurde. Um seine Ursprünglichkeit zu erhalten, haben die Produzenten das sogenannte "Konsortium für den Schutz des Gorgonzolas" oder zu italienisch das "Consorzio per la tutela del formaggio Gorgonzola" gegründet. Diesem sind rund 40 Käsereien angeschlossen, die pro Jahr etwa 240.000 Tonnen Gorgonzola herstellen. Davon genießen die Italiener selbst zwei Drittel, ein Drittel wird exportiert.

Wer Gorgonzola noch nie probiert hat, wird sich sicher fragen, wie der zugegebenermaßen interessant aussehende Käse überhaupt schmeckt. Vorweg: Vom Geruch der italienischen Spezialität sollte man sich nicht abschrecken lassen. Dieser ist nämlich meist deutlich strenger als der Geschmack. Je nach Reifezeit hat der Käse ein Aroma, das sich irgendwo zwischen mild-süß bis würzig-pikant einordnen lässt.

Wann ist Gorgonzola verschimmelt?
Bei einem Schimmelkäse wie Gorgonzola stellt sich berechtigt die Frage, ab wann der Schimmel nicht mehr essbar ist bzw. wann sich ungenießbare Kulturen entwickeln. Zunächst gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung einen guten Anhaltspunkt. Der geöffnete Käse ist im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar. Normalerweise hat er eine weiß-gelbliche Farbe und ist von grünen Schimmeladern durchzogen. Riecht er sauer oder bitter und verfärbt sich, solltest du ihn nicht mehr essen.

Wie esse ich Gorgonzola?
Besonders beliebt ist die Kombination des würzigen Käses mit süßen Birnen. Egal ob auf dem Brot, als Fingerfood zu Wein oder in Form einer Sauce zu Pasta. Als knusprige Komponente harmonieren außerdem Walnüsse hervorragend dazu. Ebenfalls passend sind Feigen, karamellisierte Zwiebeln, Rosmarin, Äpfel und natürlich jegliches Gemüse, wie zum Beispiel Spinat. Du kannst daraus Saucen oder Dips zubereiten und ihn zu Pasta, Fleisch, Gnocchi oder im Risotto servieren. 

Wie wird Gorgonzola-Sauce gemacht?
Das wohl beliebteste und bekannteste Rezept ist eine cremige Gorgonzola-Sauce zu Pasta. Die ist zum Glück ziemlich schnell und einfach gemacht und eignet sich sogar für die flotte Feierabend-Küche. So geht's:

  1. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und würfeln. 30 g Petersilie hacken. 150 g Gorgonzola grob würfeln.
  2. Zwiebel in 2 EL Öl glasig braten, Knoblauch ca. 1 Minute mitbraten. Alles mit 200 ml Brühe und 250 g Sahne ablöschen, aufkochen lassen.
  3. Hitze reduzieren, Gorgonzola einrühren und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Petersilie bestreuen.

    Zum Rezept: Spaghetti mit Gorgonzola-Sauce

Unser REWE Feine Welt Gorgonzola DOP Dolce
Käsefans freuen sich besonders auf die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern, denn dann ist unsere extracremige Käsespezialität aus Italien wieder im Kühlregal erhältlich. Für unseren Gorgonzola verarbeiten wir hochwertige Milch aus der Lombardei. In natürlichen Höhlen wird der Käse 60 Tage lang zur Reifung gebracht. Durch die besonderen Blauschimmelkulturen und die Höhlenreifung bei konstanter Temperatur ergibt sich das beliebte, feinwürzige Aroma. Der Gorgonzola hat keine Rinde und ist so extracremig, dass man ihn fast löffeln kann.
Egal ob zu Weihnachten, für Gäste oder um sich selber etwas Gutes zu gönnen: Wir haben drei köstliche Rezepte für dich entwickelt, deren Zutaten perfekt mit dem feinwürzigen Aroma des Käses harmonieren.

Gorgonzola

REWE Feine Welt Gorgonzola

 

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