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Zwiebeln

Zwiebeln auf einem Geschirrtuch.
Zwiebel Icon

Zwiebeln verleihen Mahlzeiten ein deftiges Aroma, sind unkompliziert im Anbau und bieten eine besondere Vielfalt, wenn es um Sorten und Verarbeitung geht. Doch was genau ist eine Zwiebel? Welche Arten haben sich in der Küche etabliert? Mit welchen Nährstoffen versorgen sie deinen Körper? Antworten auf diese und andere Fragen findest du hier.

Allgemeine Infos zu Zwiebeln

Aus botanischer Sicht bilden die verschiedenen Zwiebeln eigene Arten in der Gattung der Lauchgewächse. Diese wiederum gehören zur Familie der Amaryllisgewächse. Das Gemüse, das später in den Laden kommt, ist aber nicht etwa die komplette Pflanze, sondern das verdickte Speicherorgan. Dieses sitzt unterhalb der meist grünen Blätter, die eng aneinanderliegen und sich als feste Röhren in die Höhe strecken. Die Zwiebel selbst besteht ebenfalls aus vielen Schichten von Blättern. Deshalb klassifizieren Botaniker das Speicherorgan auch als sogenannte Schalenzwiebel.

Zwiebeln gelten als eines der ältesten Lebensmittel der Erde. Bereits vor etwa 5.000 Jahren kamen sie in Teilen von Asien vor. Durch den weltweit florierenden Handel fand das Gemüse seinen Weg in viele Regionen rund um den Globus. Die alten Ägypter bauten Zwiebeln am Nil an, um die riesigen Gruppen von Arbeitern beim Bau der Pyramiden zu versorgen. Heute gibt es Zwiebeln fast ausschließlich als kultivierte Pflanze. Nur wenige wilde Arten sind geblieben.

Die Sorten, die du im Supermarkt finden kannst, sind in weiten Teilen Züchtungen, die erst seit dem fünfzehnten Jahrhundert bei uns in Europa Bekanntheit erlangten. Vor allem das niederländische Königreich versuchte sich an der Zwiebelzucht – mit Erfolg.

Die größten Produzenten sind China und Indien. In Europa wachsen die meisten Zwiebeln in Spanien. In Deutschland finden sich Anbaugebiete vor allem in Bayern und Niedersachsen.

Die Hauptsaison der unterschiedlichen Zwiebelsorten ist von Juli bis Oktober. Die zahlreichen Blattschichten machen das Gemüse allerdings ideal für die Lagerung. Deshalb bekommst du auch zu späteren Zeitpunkten noch heimische Lagerware im Verkauf. Ansonsten exportieren Produzenten aus anderen Ländern nach Deutschland.

Welche Zwiebelsorten gibt es?

Zwiebeln überzeugen durch ihre enorme Vielfalt verschiedener Sorten. Die Experten unterscheiden dabei zum Teil anhand des Anbaugebiets, aber auch aufgrund botanischer Aspekte. So spielen zum Beispiel Farbe oder Größe eine übergeordnete Rolle, um die einzelnen Sorten voneinander zu trennen.

Speisezwiebel:

Im Laden findest du sie auch unter dem Namen Küchenzwiebel. Sie ist die gebräuchlichste Sorte beim Kochen und den ursprünglichen Arten sehr ähnlich. Die äußere Schale ist bräunlich, das Innere meistens weiß. Die mittelgroßen Zwiebeln punkten mit kulinarischer Vielseitigkeit und verfeinern Gerichte aller Art mit ihrem würzigen, leicht scharfen Geschmack. Speisezwiebeln eignen sich auch für den rohen Verzehr – beispielsweise in einem Salat.

Gemüsezwiebel:

Die im wahrsten Sinne des Wortes große Schwester der Speisezwiebel fällt in erster Linie durch ihre enormeGröße von bis zu 20 cmauf. Äußerlich erinnert sie ansonsten an die kleinere Variante. Das Fleisch der Gemüsezwiebel ist besonders saftig und etwas milder im Geschmack. Du kannst sie perfekt zum Füllen von Speisen oder für Schmorgerichte nutzen.

Rote Zwiebel:

Die farbige Variante der Küchenzwiebel überzeugt vor allem optisch. Das tiefrote bis violette Fleisch gibt Speisen ein interessantes Aussehen. Besonders in Salaten kommt diese Sorte zur Geltung. Ansonsten unterscheiden sich Geschmack und Einsatzmöglichkeiten nicht von der Speisezwiebel.

Weiße Zwiebel:

Die Sorte mit der hellen Außenhaut gilt bei Kennern als leicht verdauliche Alternative zu den anderen Vertretern, die du roh verzehren kannst. Zudem ist ihre Schärfe etwas geringer als zum Beispiel bei der roten Zwiebel. Bei der Zubereitung solltest du auf schonende Methoden zurückgreifen, denn dann entfaltet sich der feine Geschmack besser.

Schalotte:

Diese Sorte betrachteten Botaniker lange als eigene Art, mittlerweile ist sie aber eine Sorte der gemeinen Zwiebel. Schalotten sind meist länglicher geformt und verfügen über feine Geschmacksnuancen, die besonders in hochwertigen Gerichten zur Geltung kommt. Vor allem in Frankreich hat die Schalotte Kultstatus.

Silberzwiebel:

Diese Spezialität findest du im Laden in der Regel bei den Konserven, denn dort kommt sie oft eingelegt im Glas in den Handel. Die Sorte überzeugt allerdings auch in der frischen Form. Sie ist vergleichsweise klein und schmeckt mild-würzig. Im Ganzen gebraten eignet sie sich perfekt als Beilage zu Fisch und Fleisch. Die eingelegte Version kannst du einfach so verspeisen.

Sunions-Zwiebel:

Zwiebeln schneiden ohne Tränen - das geht mit der neuen Zwiebelsorte Sunions. Die Sorte wurde so gezüchtet, dass keine reizenden Dämpfe beim Schneiden aufsteigen. De Zwiebel schmeckt zudem sehr mild und leicht süßlich.

Nährwerte von Zwiebeln

Zwiebeln kommen häufig als klassisches Hausmittel bei kleineren Krankheiten zum Einsatz. Ob das Gemüse wirklich eine heilende Wirkung besitzt, ist umstritten. Die enthaltenen Flavonoide sollen jedenfalls blutdrucksenkend und entzündungshemmend wirken.

Wenn du beim Zwiebelschneiden in Tränen ausbrichst, liegt das am Allicin, dem eine antimikrobielle Wirkung nachgesagt wird. Außerdem enthält die Zwiebel das Spurenelement Chrom.

Ein Rundumblick bestätigt dir: Zwiebeln sind ein wertvolles Lebensmittel. Ihr Kaloriengehalt von etwa 30 kcal auf 100 g ist gering. Sie enthalten kein Cholesterin, wenig Fett sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. All diese Faktoren machen die Zwiebel für grundverschiedene Ernährungsmethoden interessant.

Die besten Rezepte mit Zwiebeln

Ob Zwiebelsuppe, Zwiebelkuchen oder gefüllte Zwiebel – entdecke die leckersten Rezepte mit Zwiebeln.

Überbackene Zwiebelsuppe
  • Vegetarisch
1h 15min
Einfach
Zwiebelkuchen
    1h 55min
    Mittel
    Zwiebel-Apfel-Marmelade
    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
    1h 10min
    Einfach