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Weißkohl

Weißkohl

Der Weißkohl – früher oft als Essen für arme Leute betitelt, konnte sich der Weißkohl in den vergangenen Jahren immer mehr zum Trendprodukt der deftigen Küche entwickeln. Der Grund: Weißkohl, auch Weißkraut genannt, ist lecker und bringt eine Menge Nährstoffe mit. Außerdem haben wir in Deutschland dem Kohl weltweite Popularität zu verdanken, denn das deutsche Sauerkraut wird rund um den Globus geschätzt. Worauf du beim Kauf und der Zubereitung achten und was du sonst noch über Weißkohl wissen solltest, erfährst du hier.

Allgemeine Infos zu Weißkohl

Die Schweizer nennen ihn Kabis, im Westen lautet sein Name Kappes,und in Süddeutschland begegnet er dir zum Teil als Weißkraut: Der Weißkohl ist ein Gemüse mit vielen Namen. Gerade im deutschsprachigen Bereich haben sich verschiedene regionale Bezeichnungen etabliert. Am pragmatischsten zeigen sich dabei die Norddeutschen – sie verkürzen den Namen einfach auf Kohl.

Botaniker sehen im Weißkohl eine Variante des Kopfkohls. Die Pflanzen bilden eine eigene Gattung mit dem lateinischen Namen Brassica. Die Gattung ordnen die Experten wiederrum in die Familie der Kreuzblütler ein.

Der Weißkohl kommt ursprünglich aus den Küstengebieten am Atlantik und dem Mittelmeer. Das ist auch der Grund, warum die alten Römer ihn schon als ergiebiges Nahrungsmittel einsetzten. Die Eroberungszüge des römischen Reiches sind wohl auch die Ursache dafür, weshalb der Anbau von Kohlköpfen mittlerweile in ganz Europa erfolgt. Das bekannteste Anbaugebiet liegt allerdings im Norden Deutschlands: Der Kreis Dithmarschen ist berühmt für den ertragreichen Anbau von verschiedenen Kohlsorten und das Gemüse ist fest mit den Traditionen der Region verknüpft.

Wenn du an Kohl denkst, hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit das Bild eines Weißkohls im Kopf.

Die Pflanzen bilden große Köpfe, die aus vielen eng aneinander liegenden Blättern bestehen und einen Durchmesser von bis zu 25 cm erreichen können. Außerdem entwickeln die Köpfe große Außenblätter. Je nach Erntezeitpunkt kann ein Weißkohl zwischen 1 und 3,5 kg wiegen.

Weißkohl

Tipps zum Kauf und zur Zubereitung von Weißkohl

Weißkohl verfügt über einen charakteristischen Eigengeschmack, der durch eine süßliche Note abgerundet wird – perfekt vor allem für die deftige Winterküche. Das Gemüse gilt als klassisches Lebensmittel für die kalte Jahreszeit. Allerdings hat Kohl nicht nur im Winter Saison. Je nach Sorte und Anbaugebiet startet die Ernte bereits im April und die Kohlköpfe sind dann ganzjährig auf dem Markt erhältlich.

Beim Kauf des Weißkrauts solltest du ein besonderes Augenmerk auf die Außenblätter legen. An ihnen kannst du nämlich die Frische des Weißkohls feststellen: Knackige, leicht grüne Blätter sind genau das, wonach du suchst. Verfärbungen, welke oder sogar matschige Stellen deuten darauf hin, dass der Kohl schon länger im Regal liegt. Der restliche Kohlkopf sollte ebenfalls frei von Flecken sein. Wie der Name bereits erkennen lässt, sollte Weißkohl glänzend weiß gefärbt sein.

Weißkohl eignet sich auch ideal für eine längere Lagerung. An einem kühlen Ort, beispielsweise im Keller oder im Gemüsefach des Kühlschranks, hält sich ein ganzer Kohlkopf etwa zwei bis drei Wochen. Hast du ihn angeschnitten, solltest du die Schnittseite in ein feuchtes Tuch wickeln. Selbst dann bleibt der restliche Kohl noch für mindestens eine weitere Woche frisch.

Vor der Zubereitung entfernst du zunächst per Hand die äußeren Blätter. Im Anschluss kannst du den Kohlkopf mit einem scharfen Messer halbieren oder vierteln. Auf diese Weise wird es einfacher, den harten Strunk von den inneren Blättern zu schneiden. Je nach Zubereitungsart kannst du den Kohl jetzt noch zerkleinern.

Für Kohlrouladen benötigst du ganze Blätter. Soll der Weißkohl zu einem frischen Krautsalat verarbeitet werden, dann solltest du ihn in feine Streifen schneiden. Du ersparst dir etwas Arbeit, wenn du dazu eine Küchenmaschine oder eine Reibe verwendest. Hast du ein Gericht geplant, bei dem der Kohl gekocht oder gebraten wird, solltest du etwas größere Stücke vorbereiten.

Kulinarisch ist Weißkohl ein Alleskönner: Ob gedünstet, als Suppe, als Einlage für Aufläufe oder klassisch als Beilage für Fleisch – Weißkohl verpasst den unterschiedlichsten Gerichten seinen charakteristischen Geschmack. Traditionelle Rezepte sind der über einen langen Zeitraum geschmorte Kohl oder das weltweit bekannte Sauerkraut.

Nährstoffe von Weißkohl

Weißkohl punktet neben dem einzigartigen Geschmack vor allem durch wertvolle Nährstoffe, beispielsweise Ballaststoffe. Weißkohl ist außerdem ein guter Lieferant von Vitamin CIn 100 g des Gemüses stecken etwa 52 mg Vitamin C. Das entspricht ungefähr der Hälfte des täglichen Bedarfs eines Erwachsenen. Zusätzlich enthält Weißkohl B-Vitamine sowie die Vitamine E und K.

Nährstoffe pro 100 g frischem Weißkohl

Kalorien25 kcal
Kohlenhydrate4,2 g
Ballaststoffe 3 g
Vitamin C52 mg
Kalium269 mg
Kalzium 46 mg
Phosphor36 mg
Magnesium 13 mg

Im Weißkohl stecken darüber hinaus einige Mineralstoffe und Spurenelemente wie ZinkKalzium und Kalium. Da Weißkohl zu großen Teilen aus Wasser besteht, ist er außerdem fett- und kalorienarm: 100 g Kohl enthalten etwa 25 kcal. Der Fettgehalt beläuft sich auf 0,1 g. Somit eignet sich Weißkohl auch als Zutat, wenn du auf dein Gewicht achtest oder sogar abnehmen möchtest.

Die besten Rezepte mit Weißkohl

Ob Krautstrudel, Weißkohl Eintopf oder deftiger Weißkohl-Kartoffel Auflauf – entdecke unsere leckersten Kohlrezepte.

Weißkohl Eintopf
  • Laktosefrei
45min
Mittel
Gegrillte Weißkohlspalten mit Fetacreme (Low carb)
  • Vegetarisch
  • Glutenfrei
  • Low Carb
35min
Einfach
Weißkohl-Kartoffel-Auflauf
  • Glutenfrei
1h 30min
Mittel