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Exoten Rdk Gla

Exotisches Obst

Die Anziehungskraft fremder Kulturen hat noch an Reiz gewonnen, seitdem die Menschen tropische und subtropische Ziele in wenigen Flugstunden ansteuern können. Wenn es aber nur um den Reiz der Ernährungsvielfalt aus diesen Ländern geht, können kundige Gourmets wie auch neugierige Konsumenten längst zu Hause bleiben, um die Exoten zu probieren und genießen.

Die farbig-fruchtige Welt fremder Länder ist inzwischen in unmittelbarer Nähe, im nächsten Supermarkt, zu besichtigen und auch zu kaufen. Cherimoya, Papaya, Sharon – solch wohlklingende Namen lassen Bilder tropischer Schönheit vor unserem Auge erscheinen. Verständlich, dass da die Entdeckerlust wächst! Zumal uns die Exoten heute verwöhnen wie nie zuvor: Vollgepackt mit Vitaminen und Mineralstoffen und in einer unermesslichen Vielfalt laden sie zum Träumen ein. Ein Grund mehr, sich mit ihnen anzufreunden.

Bei einigen Exoten ist das allerdings gar nicht mehr nötig, denn sie haben sich einen festen Platz im heimischen Angebot erobert, so dass sie dem Verbraucher gar nicht mehr exotisch vorkommen. Bananen und Melonen gehören zweifelsfrei dazu!

Bananen

Die Banane gehört zu den ältesten Kulturfrüchten. Als größtes »Kraut« der Erde wächst die Bananenpflanze vorwiegend in tropischen und subtropischen Regionen in 9-10 Monaten auf 4-5 Meter Höhe. Ihr so genannter Scheinstamm trägtbis zu 14 Bananenhände mit je 10-20 Bananen.

Das hellgelbe Fruchtfleisch der Banane enthält wenig Fruchtsäure, denn während des Reifeprozesses wandelt sich die Stärke des Fruchtfleisches in Frucht-, Trauben- und Rohrzucker um. Die Banane wird weich und schmeckt dann süß. Je gelber die Schale, desto höher der Zuckeranteil. Kleine braune Punkte auf der Schale kündigen die Vollreife an.

Bananen haben weniger Kalorien als oft angenommenen, nämlich 96 Kalorien auf 100 g. Vor allem stecken in der Banane das Provitamin A und die Vitamine E, B1, Niacin und C sowie Mineral- und wertvolle Ballaststoffe.

Seit 1993 kontingentiert eine neue EG-Markt-Ordnung die Einfuhr von Bananen aus Lateinamerika. Dies kommt vor allem den Bananenbauern in Spanien und mit der EU verbundenen AKP-Staaten (70 Entwicklungsländer Afrikas, der Karibik und des Pazifiks) zugute.

Bei uns verbreitet sind vor allem die so genannten Obstbananen.

Obstbananen Rdk Gla Aim

Darüber hinaus gibt es:

Rote Bananen

Rote Banane Rdk Gla Aim

Sie werden in der Regel ebenso gereift wie Obstbananen und schmecken auch so wie die normale Obstbanane.

Apfel- und Babybananen

Babybanane Rdk Gla Aim

Sie sind weitaus kleiner als die Standard-Obstbananen, haben ein intensiveres Aroma und werden oft für Desserts verwendet.

Gemüse- oder Kochbananen

Kochbanane Rdk Gla Aim

Die auch Platano genannten Gemüse- oder Kochbananen können im Rohzustand wegen ihres hohen Stärkegehaltes nicht verzehrt werden. In den Ursprungsländern werden sie ähnlich wie Kartoffeln zubereitet.

Bananenreifemeister

Alles Banane? Entscheidend für den guten Geschmack einer Banane ist die richtige Reifung. Hier ist das Know-how eines Bananenreifemeisters gefragt. Nach dem Transport von der Plantage nach Europa kommen die Früchte nämlich in eine Reiferei, wo sie mit Hilfe modernster Technik einer Pressreifung  unterzogen werden. Dabei  werden Temperatur und Reifegas mittels Über- und Unterdruck gleichmäßig in der Reifekabine verteilt, um ein einheitliches Farbbild und eine optimale Reifung zu erreichen. Die Computertechnologie führt natürlich nur in den Händen eines Bananenreifemeisters, der die einzelnen Reifestufen ständig überprüft, zu dem gewünschten Ergebnis.

Bananenblaetter Rdk Gla Aim

Bananenstauden bieten einen beeindruckenden Anblick, wenn sich die Bananen aus den violetten Blüten der mächtigen Bananenstaude entwickeln.

Melonen

Melonen sind streng botanisch gesehen kein Obst, sondern zählen wie alle anderen einjährigen Pflanzen zum Gemüse. Trotzdem können sie als Früchte bezeichnet werden, und da der Verbraucher kein Botaniker ist, werden sie hier auch als solche aufgeführt. Es gibt inzwischen unzählige Melonensorten auf dem deutschen Markt, sie alle gehören aber zu zwei Hauptsorten.

Wassermelonen

Wassermelone Rdk Gla Aim

Die schweren Wassermelonen können von allen anderen Sorten am leichtesten unterschieden werden: Die Schale ist glatt, dunkelgrün, manchmal aber auch weiß gesprenkelt. Das Fruchtfleisch ist rot und mit gut 90 Prozent Anteil sehr wasserhaltig. Ihr Geschmack ist mild-süßlich. Deswegen eignet sich die Wassermelone auch als Durstlöscher.

Zuckermelonen

Honigmelone Rdk Gla Aim

Honigmelone

Charentais Rdk Gla Aim

Charentais

Galia Rdk Gla Aim

Galia

Alle anderen Melonensorten gehören zur großen Familie der Zuckermelonen. Die drei Hauptgruppen tragen die Vornamen Honig, Netz und Kantalupe.

  • Unter den süßen Sorten sind Honigmelonen am bekanntesten. Es gibt zwar auch grüne Sorten, doch meist sind sie zitronen- bis honiggelb und in der Form eher länglich-oval. Bei den grünen Sorten sind frühe Arten glatter, späte etwas gefurcht. Reife Früchte duften aromatisch und erinnern an Ananas. Je nach Sorte ist das Fruchtfleisch unterschiedlich gefärbt, aber immer sehr süß und trotzdem mit harmonischem Aroma. Honigmelonen haben es in sich: Neben den Vitaminen A und C enthalten 100 Gramm Fruchtfleisch nur 27 Kalorien, absolut kein Fett, dafür Kalzium, Eisen und viele weitere wichtige Spurenelemente und Mineralien sowie sehr wertvolle Fruchtsäuren und Fermente.
  • Weiß bis hellbraun, wie mit einem Korknetz überzogen – das ist die bekannte Netzmelone. Das Fruchtfleisch ähnelt oft der Farbe der Aprikose. Die meisten vollreifen Netzmelonen schmecken außerordentlich würzig. Eine interessante Variante der Netzmelone ist die rundliche »Galia«. Ihre Schale ist grüngelb, das Fruchtfleisch ist grün bis aprikosenfarbig und schmeckt ausgesprochen würzig.
  • Als wertvollste, aber auch empfindlichste unter allen Zuckermelonen gilt die Kantalupe, auch »Königin der Melonen« genannt. Die runden, oft abgeplatteten Früchte sind deutlich gerippt und in der Mehrzahl grüngelb gefärbt. Das Fruchtfleisch der Kantalupe ist saftig und schmeckt sehr würzig.
  • Ogenmelonen werden erst seit wenigen Jahren auf dem deutschen Markt angeboten. Die fußballgroßen Früchte sind eine Kreuzung aus Netzmelone und Kantalupemelone. Ihre Schale schimmert olivgrün und ist gefleckt mit hellen Streifen.

Melonenpreise

Melonen sind nicht ganz billig – zumindest außerhalb der Hauptsaison. Insofern ist auch der Preis hier und da erklärungsbedürftig. Dies sind die Gründe: Melonen müssen jedes Jahr neu und auf anderem Boden gepflanzt werden. Ihre Empfindlichkeit lässt Maschinenarbeit auch bei der Ernte nicht zu. Melonen müssen zudem weite Transportwege in besonders gesicherten Verpackungen zurücklegen, damit sie auch unbeschädigt, frisch, reif und somit attraktiv beim Handel ankommen.

Die unterschiedlichen Erntezeiten vergrößern zwar die Angebotsfrist, doch hierzulande mögen Verbraucher die erfrischende Melone am liebsten während der warmen Jahreszeit.

Einkaufstipps für den Melonenkauf

Nur wirklich reife Melonen sind ein aromatischer Genuss. Deshalb beim Kauf auf einen intensiven Duft achten. Ruhig die Melone  dazu kurz an die Nase halten. Auch Risse um den Stiel oder ein leicht geschrumpfter Stiel sind Zeichen für die richtige Reife. Reif ist eine Melone auch, wenn sie einem leichten Druck auf der dem Stiel gegenüber liegenden Seite nachgibt.

 

Exoten von A-Z

Ananas

Ananas Rdk Gla Aim

Die unbestrittene »Königin der Früchte« ist die Sammelfrucht einer 80–100 cm hohen Staude. Sie wird heute in allen tropischen Gebieten angebaut.

Die Ananas wird immer reif geerntet. Die Farbe der Frucht wird durch die Sorte bestimmt und sagt daher nichts über die Reife aus. Reife Früchte duften intensiv, ihre Fruchtschale gibt auf Fingerdruck nach. Das feingelbe Fruchtfleisch der frischen Ananas schmeckt süßsauer und unterscheidet sich deutlich vom süßen Geschmack konservierter Früchte. Zusätzlich zu den Vitaminen A, B und C enthält die frische Ananas noch Bromelin.

Bekannt ist auch die Baby-Ananas, die hauptsächlich in Südafrika angebaut wird. Ihr Geschmack ist noch süßer und aromatischer als der ihrer großen Schwester. Baby-Ananas sind sehr beliebt zum Dekorieren von Desserts und kalten Platten.

Avocado

Avocado Rdk Gla Aim

Dieses birnenförmige, tropische Steinobst ist eine der ältesten uns bekannten Früchte. Heute werden Avocados in allen tropischen und subtropischen Gebieten angebaut. Fast 400 verschiedene Sorten soll es geben.

Die Schale ist je nach Sorte hell- bis dunkelgrün, manchmal fast schwarz, teils leicht, teils stark runzelig. Avocados sind erst dann richtig essreif, wenn die Schale rundherum auf Fingerdruck nachgibt.

Reife Avocados schmecken sahnig-mild und leicht nussartig. Man kann sie auf vielfältige Weise zubereiten, sie harmonieren sowohl mit salzig- pikanten wie auch mit süßen Zutaten. In jedem Fall sollten sie erst kurz vor dem Verbrauch angeschnitten werden, denn der Luftsauerstoff färbt das Fruchtfleisch sehr schnell braun.

Die Avocado wird auch »Butter vom Baum« genannt, denn sie enthält wertvolles Öl, das reich ist an Kalium, Kalzium, Eisen und anderen Mineralien, doppelt ungesättigten Fettsäuren, hochwertigem Eiweiß und Vitaminen, besonders der E- und der B-Gruppe. 

Babaco

Babaco Rdk Gla Aim

Die Babacos aus Ecuador und Neuseeland sind bei uns noch relativ unbekannt, dabei haben die fünfeckigen, grünen Früchte einiges zu bieten.

Babacos sind rundum genießbar, enthalten viel Vitamin C und schmecken wie eine Mischung aus Erdbeere, Papaya und Ananas. Babacos werden meist roh verzehrt, eignen sich aufgrund ihrer Enzyme aber auch hervorragend als Fleischzartmacher.

Cherimoya

Cherimoya Rdk Gla Aim

Cherimoyas, auch Annonen genannt, sind die Früchte einer immergrünen Baumart, die in den Höhenlagen von Kenia, Chile, Peru, Sri Lanka, Israel, aber auch in Spanien und auf den Kanaren angebaut werden. Die faustgroße Frucht sieht aus wie eine grüne Riesenerdbeere.

Der Geschmack des cremig-weißen Fruchtfleisches erinnert an Vanille, Erdbeere und Banane. Cherimoyas werden gern zusammen mit anderen Früchten zu Desserts oder Getränken verarbeitet.

Curuba

Curuba Rdk Gla Aim

Curubas wachsen an einem immergrünen Kletterbaum in den kolumbianischen Anden. Sie sind bei uns noch verhältnismäßig unbekannt. Die grüngelben bis gelben, an gerade gewachsene Bananen erinnernden Exoten gehören zur Familie der Passionsfrüchte. Der Geschmack ihres geleeartigen Fruchtfleisches ist recht säuerlich, leicht apfelähnlich und sehr aromatisch.

Datteln

Dattelpalme Rdk Gla Aim

Die Dattelpalme wurde schon vor 5.000 Jahren in Mesopotamien angebaut. Frische Datteln schmecken weniger süß als getrocknete.

Datteln gehören in den afrikanischen Ländern zu den ausgesprochen beliebten Früchten. Zudem haben sie eine lange Tradition: Dattelpalmen wurden bereits vor 5.000 Jahren in Mesopotamien kultiviert. Heute ist die Kulturpflanze in fast allen tropischen Regionen verbreitet.

Die essreifen, etwa daumendicken Früchte haben eine glänzende, honigfarbene Haut und schon drei bis vier Datteln enthalten gut ein Drittel des Tagesbedarfs an Eisen, den ein Mensch braucht. Damit sind Datteln ein wichtiger Eisenlieferant unter den Nahrungsmitteln.

Frische Früchte werden tiefgekühlt importiert und zum Verkauf aufgetaut. Sie schmecken nicht so süß wie getrocknete Datteln. Zu den besten Qualitäten gehören die »Königsdatteln« aus Tunesien.

Durian

Durian Rdk Gla Aim

Die Durianfrucht, auch Stinkfrucht oder Baumkäse genannt, wird seit Jahrhunderten in Asien kultiviert. Die grünschalige, ovale Frucht ist rundherum mit dicken »Stacheln« besetzt, ihr butterfarbiges Fruchtfleisch riecht ekelhaft. Dennoch ist der Geschmack des genießbaren Teils – der Samenmantel, in dem 2–4 kastaniengroße Samen liegen – wundervoll: Er erinnert an Vanillepudding mit Mandeln, Frischkäse und Sherry. Deshalb ist die kalorienreiche und vitaminhaltige Frucht zum Rohverzehr sehr beliebt. Bei uns ist die teure Durian nur selten frisch zu bekommen, am ehesten von April bis Juli, eher bekommt man sie tiefgefroren. Da das Fleisch schnell ranzig wird, sollte man die Frucht möglichst sofort verzehren. Auch die Samen sind essbar, geröstet oder gebacken.

Feigen

Feige Rdk Gla Aim

Der immergrüne Feigenbaum stammt ursprünglich aus Kleinasien. Heute baut man Feigen vorwiegend im Mittelmeerraum, in Südafrika, Kalifornien und Südamerika an. Je nach Sorte ist ihre Farbe grüngelb bis violett, das Fruchtfleisch rosa bis rötlich, die Form tropfen- oder birnenartig.

Granadilla

Granadilla Rdk Gla Aim

Granadillas gehören zur Familie der Passionsfrüchte und besitzen deren typisch süß-säuerliches Aroma. Sie werden im Mittelmeerraum, in afrikanischen und südamerikanischen Ländern angebaut. Die hühnereigroßen Früchte besitzen eine orangefarbene, poröse Schale und ein geleeartiges Fruchtfleisch, das ausgelöffelt wird.

Granatapfel

Granatapfel Rdk Gla Aim

Der Granatapfel mit seinen grüngelben bis dunkelroten Früchten wird in den Subtropen und im Mittelmeerraum kultiviert. Essbar sind die blassroten Samen. Sie schmecken wässrig-süß, ähnlich wie Johannisbeeren, und werden ausgelöffelt oder unter Süßspeisen und Obstsalate gemischt, in der orientalischen Küche oft unter herzhafte Gerichte.

Granatäpfel lassen sich aber auch wie Zitronen auspressen. Industriell wird daraus Grenadinesirup und -likör hergestellt.

Garanatapfel Baum Rdk Gla Ail

Im Ganzen relativ unscheinbar, aufgeschnitten eine Pracht: der Granatapfel.

Guave

Guave Rdk Gla Aim

Die birnen- bis apfelförmige Guave stammt aus den tropischen Regionen Amerikas. Heute wird der Guavenbaum in allen tropischen und subtropischen Ländern kultiviert. Die gelbe oder rötlichgelbe Haut der Guave umschließt das zart rosafarbene, weiße oder auch gelbe Fruchtfleisch. Der zartsäuerliche Guavengeschmack erinnert an eine Komposition aus Birne, Quitte und Feige. Guaven sind reif, wenn die Schale auf leichten Fingerdruck nachgibt oder die Frucht einen intensiven Geruch ausströmt. Zum Verzehr werden die saftigen Früchte dünn geschält und die Kerne entfernt. Mit einem Anteil von bis zu 900 mg Vitamin C pro 100 g zählen Guaven zu den Früchten mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt.

Kaki

Kaki Rdk Gla Aim

Die orangefarbenen bis roten, etwa tomatengroßen Kaki früchte, auch Kakiapfel oder Kakipflaume genannt, stammen aus Ostasien. Heute werden sie aber auch in Italien, Spanien,  Israel und Brasilien kultiviert. Die gerbsäurereiche Kaki-Sorten kann man erst essen, wenn sie voll ausgereift sind, sonst schmecken sie ziemlich herb. Reife Kakifrüchte, die man am glasigen Schimmer der Schale und an der weichen  Beschaffenheit erkennt, haben ein geleeartiges Fruchtfleisch mit süßem Pfirsich-Aprikosen-Aroma. Zum Essen werden die Früchte unterhalb der Kelchblätter aufgeschnitten und ausgelöffelt. Kaki-Früchte enthalten besonders viel Vitamin A und C.

Eine gerbsäurearme Sorte ist die Sharonfrucht aus Israel. Sie hat eine knackige Schale und kann wie ein Apfel gegessen werden. Ihr Geschmack erinnert an Vanille.

Kaktusfeige

Kaktusfeige Rdk Gla Aim

Die aromatischen Früchte wachsen in vielen tropischen und subtropischen Ländern. Sie müssen nach der Ernte noch so lange nachreifen, bis sie dunkelgelb, rötlich oder braun sind. Das Fruchtfleisch der Kaktusfeige ist leicht körnig und wässrig. Es schmeckt nach Birne. Die kleinen Kerne werden mitgegessen. Zum Verzehr schneidet man die Kaktusfeige auf und löffelt sie aus.

Karambole

Karambole Rdk Gla Aim

Die dekorative, bernsteinfarbene Frucht, die auch Sternfrucht genannt wird, wird vorwiegend in Brasilien, Thailand und Israel angebaut. Man kann die Schale abziehen oder – sofern die Frucht gut gewaschen ist – auch mitessen. Braune Rippen sollte man wegen der darin enthaltenen Bitterstoffe besser wegschneiden. Meist wird die Karambole quer aufgeschnitten, so dass hübsche »Sterne« entstehen. Sie eignen sich zum Garnieren von Speisen aller Art.

Kiwi

Kiwi Rdk Gla Aim

Die kleine, länglich-ovale, braunpelzige Kiwi, die Frucht einer tropischen Kletterpflanze, wird vorwiegend in Neuseeland, Chile und Italien gezüchtet. Die Früchte sind reif, wenn die dünne Schale auf Fingerdruck leicht nachgibt. Ihr süßsäuerlicher Geschmack erinnert an eine Mischung aus Melone, Stachel- und Erdbeere. Kiwis enthalten viel Vitamin C. Eine einzige Frucht deckt bereits mehrfach den Tagesbedarf eines Menschen. Zum Verzehr schält man die Kiwi und schneidet sie dann auf, oder man halbiert sie und löffelt sie aus. Sie eignet sich auch hervorragend für dekorative Obstsalate, Cremes und Eierspeisen.

Neuer im Sortiment ist die kleinere Gold Kiwi aus Neuseeland. Ihr Fruchtfleisch ist, wie der Name schon verrät, goldgelb und der Geschmack süßlich-exotisch.

Kiwi – Viel Geschmack unter rauer Schale

Kiwi – das ist  eigentlich der Name eines Vogels, Wahrzeichen von Neuseeland. Die Früchte wurden erst zum Ende der ersten Dekade dieses Jahrhunderts in Neuseeland geerntet. Vor etwa 50 Jahren entstanden die ersten Kiwi-Plantagen auf diesen südpazifischen Inseln, vor allem an der »Bucht des Überflusses« – The Bay of Plenty – mit ihrem subtropischen Klima. Alexander Allison war es, der Samen der »chinesischen Stachelbeere« aus dem Reich der Mitte mitgebracht hatte.

Die oval-längliche Kiwi mit bis zu fünf Zentimeter Durchmesser bringt pro Frucht etwa 100 g Gewicht auf die Waage. Braungrüne Borstenhärchen zieren die dünne und raue Schale. Das helle, außen grüne Fruchtfleisch schmeckt süß und ist vollsaftig. Die Geschmacksrichtung ist eine Mischung aus Melone, Erdbeere und Stachelbeere. Die enthaltenen Samen können mitgegessen werden.

Kiwis wachsen ähnlich wie Weintrauben an rankenden Rebstöcken. Verspannter Draht – bis zu 2,50 Meter hoch – gibt den Pflanzen Halt. Exportfähige Früchte sind erst nach fünf jähriger Pflanzenpflege zu erreichen. Kiwi-Pflanzen ermöglichen Ernten bis zu 50 Jahre.

Litschi

Litschi Rdk Gla Aim

Diese pflaumengroße Frucht gehört zu der Familie der Seifenbaumgewächse, die in subtropischen Gebieten wachsen. Die geschuppte Schale verändert mit zunehmender Reife ihre Farbe von rosa und scharlachrot bis zu rotbraun. Sie ist spröde und lässt sich leicht eindrücken. Dann kann die Litschi wie ein gekochtes Ei geschält werden. Das glasig-weiche, weiße saftige Fruchtfleisch schmeckt wie eine Mischung aus Weinbeeren und Sauerkirschen mit an Muskat erinnernder Würze. Litschis passen besonders gut zu Obstsalaten und sind sehr beliebt als Kompott. Feinschmecker schätzen Litschis als Beigabe zu Fisch- und Fleischspeisen.

Mango

Mango Rdk Gla Aim

Mangobäume wachsen in allen tropischen Gebieten. Die Mango-Frucht ist birnen- bis nierenförmig, die Schale je nach Sorte in allen Farbschattierungen zwischen grasgrün über gelb bis dunkelrot. Das saftige Fruchtfleisch leuchtet goldgelb und schmeckt fein-süß nach Aprikose und Ananas. Es ist in der Mitte faserig und fest mit dem Fruchtkern verbunden. mangos enthalten viel Vitamin A, ob eine Frucht reif ist, kann man riechen, denn reife Früchte entwickeln ein starkes Aroma. Die ungenießbare Schale gibt auf leichten Fingerdruck nach.

Es ist nicht leicht, Mangos verzehrfertig zuzubereiten. Am besten man schneidet die Frucht längs bis zum harten Kern auf. Dann wird die Schale abgezogen und das Fruchtfleisch vorsichtig um den langen, flachen Kern abgeschnitten. Frische Mangos schmecken pur, mit Sahne oder Pudding und süßen Cremes, aber auch zu Käse und Schinken.

Mangostane

Mangostane Rdk Gla Aim

Die Mangostane zählt zu den köstlichsten Tropenfrüchten, aber sie hat ihren Preis, weil sie nur reif geerntet werden kann und sofort per Luftfracht verschickt werden muss. Anbauländer sind Thailand, Asien, Mittelamerika und Brasilien.

Die tomatengroße Mangostane hat eine dicke, ledrige, violette bis rotbraune Schale und schneeweißes, in  Segmente unterteiltes Fruchtfleisch mit essbaren, grünen  Kernen. Das Fruchtfleisch schmeckt wie ein Cocktail aus Pfirsich, Weintraube, Ananas und Orange.

Maracuja

Maracuja Rdk Gla Aim

Die runde, grüne Maracujafrucht gehört zur umfangreichen Gattung der Passionsfrüchte. Sie wird im Mittelmeerraum, in Afrika und Südamerika angebaut. Das Fruchtfleisch enthält viel Vitamin C und B12, es schmeckt erfrischend und hat ein weinsäuerliches, volles Aroma. Beliebt sind vor allem Maracujasaft und Maracujanektar. Beim Frischverzehr wird das Fruchtfleisch ausgelöffelt.

Nashi

Nashi Rdk Gla Aim

Nashis werden in Japan, Neuseeland und Argentinien angebaut. Die Frucht sieht aus wie ein Apfel, schmeckt aber wie eine saftige, knackige Birne mit einer säuerlichen Note.

Papaya

Papaya Rdk Gla Aim

Die »Melone der Tropen« ist das ganze Jahr über erhältlich und kommt aus Brasilien, den afrikanischen Ländern, Asien, Florida, Hawaii und Costa Rica in den Handel.

Die Papaya ist essreif, wenn die Schale auf Fingerdruck leicht nachgibt. Das Fruchtfleisch sollte beim Aufschneiden orangefarben und butterweich sein. Reife Früchte erinnern im Geschmack an Aprikosen. Da dem Fruchtfleisch Fruchtsäure fehlt, schmeckt es sehr süß, aber manchmal leicht fade, besonders wenn die Früchte nicht ganz reif sind. Für den Verzehr sollte man die Papaya halbieren, die pfefferkornartigen Kerne entfernen, das Fruchtfleisch von der Schale lösen, in Würfel schneiden und mit Limettensaft beträufeln. Papayas eignen sich als Vorspeise – zum Beispiel in Kombination mit Schinken – oder als Nachtisch.

Im Fruchtfleisch der Papaya steckt das Enzym Papain, das im Körper Fett abbaut, entgiftend und verdauungsfördernd wirkt.

Passionsfrucht

Passionsfrucht Rdk Gla Aim

Granadillas (gelb), Passionsfrüchte (violett) oder Maracuja (grün) heißen die in den Tropen und Subtropen angebauten Arten der Passionsblume. Die aromatischen, säuerlich schmeckenden Früchte haben etwa die Größe und Form eines Tischtennisballs. Ob sie reif sind, erkennt man an der dann leicht runzelig werdenden Schale. Halbiert man die Frucht, kann man das geleeartige Fruchtfleisch leicht aus dem Kerngehäuse löffeln. Ganz hervorragend schmeckt auch der Saft dieser Früchte.

Pepino

Pepino Rdk Gla Aim

Pepinos heißen auch Birnenmelonen, weil ihr Aroma an diese beiden Früchte erinnert. Botanisch sind sie jedoch weder mit der einen noch mit der anderen Frucht verwandt. Ihr Anbau beschränkt sich auf Südamerika und Neuseeland. Zum Verzehr wird die 8-20 cm lange, oben spitz zulaufende Pepino geschält. Das gelbe Fruchtfleisch schmeckt roh oder kurz in Butter geschwenkt. Etwas Zitronensaft hebt den Geschmack.

Physalis

Physalis Rdk Gla Aim

Die Physalis oder Kapstachelbeere ist eine kleine, kirschenähnliche Frucht aus Kenia, Südafrika, Asien, Südamerika und Vorderindien. Sie wird in ihrer natürlichen, bastartigen Blatthülle zum Verkauf gebracht. Der Geschmack der glatten, orangefarbenen Früchte erinnert an Stachelbeeren und Ananas. Die Physalis wird roh gegessen. Mit aufgeblätterter Hülle eignet sie sich besonders gut zum Dekorieren von Desserts und kalten Platten.

Pitahaya

Pitahaya Rdk Gla Aim

Die Pitahaya ist eine Kakteenfrucht, deren Stacheln bereits in den Herkunftsländern (Tropen, Subtropen, Kolumbien, Südamerika) entfernt werden. Die ovale bis eiförmige Frucht hat eine warzenartige gelbe oder eine glatte, rote Schale und weißes Fruchtfleisch mit essbaren, dunklen Samen. Zum Verzehr wird die Frucht der Länge nach aufgeschnitten und ausgelöffelt. Geschmacklich ist die Pitahaya erfrischend und einzigartig aromatisch.

Rambutan

Rambutan Rdk Gla Aim

Die Rambutan ist eine nahe Verwandte der Litschi. Sie hat etwa die Größe einer Kastanie und eine behaarte Schale. Ihr Fruchtfleisch ist ebenso aromatisch wie das der Litschi und sie ist ebenso zuzubereiten.

Tamarillo

Tamarillo Rdk Gla Aim

Tamarillos, die orangefarbenen bis scharlachrot glänzenden, zwetschenähnlichen Früchte aus der Familie der Nachtschattengewächse, werden seit Jahrhunderten von den Indios im nördlichen Südamerika kultiviert. Man nennt sie auch Baumtomaten.

Das Fruchtfleisch hat ein aprikosenähnliches Aroma, ist in der Mitte saftig und schmeckt herb-süß. Reife Früchte haben eine rote Schale, die allerdings nicht mitgegessen wird. Sie lässt sich jedoch ganz leicht abziehen, wenn man die Früchte kurz in kochendes Wasser legt. Tamarillos können süß, zum Beispiel als Kompott, oder herzhaft als Salat und Fleischbeilage zubereitet werden.

So wertvoll sind Exoten

In 100 g Fruchtfleisch sind enthalten:

Avocado

Eiweiß (in g): 1,9

Fett (in g): 23,5

Kohlenhydrate (in g): 3,4

Kalium (in mg): 503

Magnesium (in mg): 29

Kalzium (in mg): 10,0

Eisen (in mg): 0,6

Phosphor (in mg): 38

Vitamin C (in mg): 13

Kcal.: 241

Wasser (in g): 68,0

Abfall (in % v. Rohgewicht): 25

Kaki

Eiweiß (in g): 0,7

Fett (in g): 0,4

Kohlenhydrate (in g): 19,7

Kalium (in mg): 150

Magnesium (in mg): 8

Kalzium (in mg): 6,0

Eisen (in mg): 0,3

Phosphor (in mg): 20

Vitamin C (in mg): 11

Kcal.: 77

Wasser (in g): 78,6

Abfall (in % v. Rohgewicht): 17

Kokosnuss

Eiweiß (in g): 3,9

Fett (in g): 36,5

Kohlenhydrate (in g): 10,3

Kalium (in mg): 379

Magnesium (in mg): 39

Kalzium (in mg): 20,0

Eisen (in mg): 2,3

Phosphor (in mg): 94

Vitamin C (in mg): 2

Kcal.: 399

Wasser (in g): 44,8 

Abfall (in % v. Rohgewicht): 27

Passionsfrucht

Eiweiß (in g): 2,2

Fett (in g): 0,7

Kohlenhydrate (in g): 21,2

Kalium (in mg): 180

Magnesium (in mg): 29

Kalzium (in mg): 7,0

Eisen (in mg): 0,8

Phosphor (in mg): 33

Vitamin C (in mg): 30

Kcal.: 90

Wasser (in g): 75,1 

Abfall (in % v. Rohgewicht): 48

                             

Feige

Eiweiß (in g): 1,3

Fett (in g): 0,5

Kohlenhydrate (in g): 15,7

Kalium (in mg): 240

Magnesium (in mg): -

Kalzium (in mg): 54,0

Eisen (in mg): 0,6

Phosphor (in mg): 32

Vitamin C (in mg): 3

Kcal.: 73

Wasser (in g): 80,2

Abfall (in % v. Rohgewicht): -

Karambola

Eiweiß (in g): 0,7

Fett (in g): 0,5

Kohlenhydrate (in g): 8,0

Kalium (in mg): 190

Magnesium (in mg): -

Kalzium (in mg): 4,0

Eisen (in mg): -

Phosphor (in mg): 17

Vitamin C (in mg): 35

Kcal.: 35

Wasser (in g): 90,4

Abfall (in % v. Rohgewicht): -

Litschi

Eiweiß (in g): 0,9

Fett (in g): 0,3

Kohlenhydrate (in g): 16,4

Kalium (in mg): 160

Magnesium (in mg): 10

Kalzium (in mg): 7,5

Eisen (in mg): 0,4

Phosphor (in mg): 30

Vitamin C (in mg): 42

Kcal.: 64

Wasser (in g): 81,9

Abfall (in % v. Rohgewicht): -

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