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Kiwi

Kiwi

Der Verzehr der grünen süßsauren Kiwi soll nicht nur glücklich machen. In China galt das Obst lange Zeit sogar als natürliches Antibiotikum. Ursprünglich in Asien heimisch, führte sie der Weg zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Neuseeland, von wo sie nach Großbritannien auf den europäischen Kontinent importiert wurde. Ab den 70er Jahren tauchte die Kiwi vermehrt auch in hiesigen Supermärkten auf – heute ist sie ein kulinarischer Klassiker. Doch was genau sind eigentlich Kiwis? Worauf muss man beim Kauf und bei der Lagerung achten und mit welchen Inhaltsstoffen punktet die Frucht?

Was ist eigentlich eine Kiwi?

Kiwis, oder Kiwifrüchte, gehören zur Familie der Strahlengriffelgewächse. Hier gibt es mehrere Arten, die Beerenfrüchte produzieren, die allgemein als Kiwis bezeichnet werden – selten ist sie auch unter dem Namen Chinesische Stachelbeere bekannt. Botaniker unterscheiden zwei Arten: Actinidia deliciosa und Actinidia chinensis. Erstere liefern den überwiegenden Teil der im Handel erhältlichen Kiwis. Sie haben sattes, grünes Fruchtfleisch. Die andere Art wird auch unter dem Namen Kiwi Gold vertrieben und weist eher gelbliches Fruchtfleisch auf.

Kiwifrüchte wachsen an einer verholzten, lianen-artig wachsenden und sommergrünen Schlingpflanze. Die Früchte sind ovale Beeren von etwa 8 cm Länge und 5 cm Breite. Ihre Schale ist dünn und fellartig behaart – das Farbenspektrum reicht von Grün bis Braun. Das Fruchtfleisch wirkt hingegen glasig, schmeckt sehr saftig, und je nach Art scheint es hell- bis dunkelgrün. Schneidet man die Frucht in der Mitte durch, erkennt man das cremefarbene Fruchtblatt, das eine Vielzahl von kleinen, dunklen Samen enthält.

Ursprünglich stammt die Kiwifrucht aus Zentral- und Ostchina, wo sie seit dem 12. Jahrhundert als wilde Heilpflanze verwendet wurde. Als Nahrungsmittel wird die Kiwi erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts in Neuseeland kultiviert. Es waren hauptsächlich britische und US-amerikanische Soldaten, die während des Zweiten Weltkrieges auf dem Inselstaat im Südpazifik stationiert waren und großen Gefallen an dem besonderen Geschmack der Frucht fanden. Nach Ende des Krieges brachten sie das erfrischende Obst mit in ihre Heimat und verhalfen der Kiwi so zu einem kometenhaften Anstieg ihres Bekanntheitsgrades.

Saison, Kauf und Lagerung von Kiwis

Unabhängig von der Jahreszeit findest du Kiwis regelmäßig in Supermärkten oder an Obstständen. Etwa die Hälfte der hiesigen Importe stammen aus Italien, der Rest kommt aus Neuseeland, Chile, Frankreich, Spanien und Griechenland.

Kiwis werden im Geschäft oftmals entweder steinhart, mit straffer Schale – und somit völlig unreif – oder schon weich und überreif angeboten. Sie werden im unreifen Zustand geerntet und reifen daher in der Regel nach. Wenn du die Kiwis nicht sofort genießen möchtest, greife lieber zu den unreifen Vertretern. Nach einigen Tagen im Kühlschrank machst du den Reifetest: Wenn die Frucht auf Daumendruckleicht nachgibt, hat sie die ideale Konsistenz. Im Kühlschrank gelagert, hält sich die Kiwi sogar mehrere Wochen.

Warum sind Kiwis gut für den Körper?

Der Verzehr von Kiwis macht gute Laune – denn sie enthalten relativ große Mengen der sogenannten Chinasäure. Dabei handelt es sich um eine hydroaromatische Carbonsäure, die der Körper in Serotonin umwandelt, das im Volksmund wiederum als Glückshormon bezeichnet wird. Außerdem enthalten Kiwis sogar mehr Vitamin C als Orangen: Schon eine Frucht deckt fast mehr als ein Drittel deines Tagesbedarfs! 100 g Kiwi enthalten nämlich 45 mg Vitamin C. Außerdem sind viele lösliche Ballaststoffe, die Verdauungsproblemen vorbeugen können, in den kleinen schwarzen Kernen enthalten, die im Fruchtfleisch der Kiwi zu finden sind.

Kiwis in der Küche

Der einfachste Weg zum Kiwi-Glück? Das Obst in der Mitte mit einem Messer halbieren und dann das Fruchtfleisch genüsslich auslöffeln. Aber was du bestimmt noch nicht weißt: Man kann die Schale der Kiwi mitessen. Jedenfalls, wenn es sich um unbehandelte Früchte handelt. Denn in der Schale versteckt sich eine nennenswerte Menge an Ballaststoffen, die sich wie bereits erwähnt positiv auf deinen Organismus auswirken können.

Grundsätzlich eignen sich alle Kiwifrüchte ideal dazu, sämtliche Süßspeisen zu verfeinern: So verwandeln Kiwis einen normalen Obstkuchen in ein fruchtiges Geschmackserlebnis. Außerdem machen sich die Früchte immer gut im Müsli, Joghurt oder Quark. In den Milchprodukten sorgen sie allerdings häufig für einen bitteren Geschmack. Grund ist das Enzym Actinidin, das das Milcheiweiß zerkleinert, welches dann bitter schmeckt. Greifst du hierbei zu den gelben Kiwis, umgehst du den bitteren Geschmack in der Regel, da diese nur wenig Actinidin enthalten.

Eine weitere Mögichkeit, Kiwis zuzubereiten, ist ein bunter Obstsalat. Dieser wird durch die Kiwi erst so richtig erfrischend – und natürlich auch zu einer Vitaminbombe. Auch sehr beliebt: Das Obst mit anderen Sorten zusammen im Mixer pürieren und als stärkenden Frucht-Smoothie verzehren.

Die besten Rezepte mit Kiwi

Kiwis schmecken pur fantastisch, aber lassen sich auch super in Rezepten verarbeiten. Die besten findest du hier.

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