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Echte Vanille gehört zu den edelsten Gewürzen überhaupt. Man bezeichnet sie deswegen auch als Königin der Gewürze. Sie ist das ganze Jahr über eine beliebte Backzutat, in der Vorweihnachtszeit hat sie jedoch ihren großen Auftritt.

Wie wächst Vanille und welche Sorten gibt es?

Vanilleschote mit Zucker

Vanilleschoten sind getrocknete und fermentierte Blütenkapseln verschiedener tropischer Orchideenarten. Insgesamt existieren 15 Orchideen der Gattung Vanilla, die sich durch ihr einzigartiges Aroma für die Gewinnung der edlen Schoten eignen. Die Hauptart ist die Gewürzvanille, die im Handel unter dem Namen Bourbon-Vanille angeboten wird. Neben der Gewürzvanille findet man vereinzelt die Tahiti-Vanille und die Guadeloupe-Vanille in den Gewürzregalen.

Die Hauptanbaugebiete von Vanille sind Madagaskar, La Réunion und die Komoren. Die Ernte und die sich daran anschließende, bis zu vier Wochen dauernde Fermentation, kosten viel Zeit und Mühe. Aus diesem Grund ist die echte Vanille verhältnismäßig teuer.

Der Geschmack von Vanille lässt sich schwer beschreiben: Er ist einzigartig und reicht von süß über blumig bis hin zu leicht bitter.

Im Aroma nicht mit der Vanilleschote zu vergleichen, ist das synthetisch hergestellte Vanillin, das die teure Vanille in der Lebensmittelindustrie ersetzt und oftmals für den Vanille-Geschmack sorgt. Die meisten im Handel angebotenen Vanillezuckersorten werden mit dem synthetisch hergestellten Vanillin versetzt.

Lagerung und Verarbeitung von Vanilleschoten

Vanilleschote mit Mark

Vanilleschoten werden in Glasröhrchen verkauft, in denen sie auch gelagert werden sollten, da sie schnell ihr Aroma verlieren.

Zum Backen und Kochen verwendet man entweder die ganze Schote oder das Mark der Vanille: Zu diesem Zweck schneidet man die Schote mit einem Messer auf und schabt das Mark vorsichtig heraus. Zusätzlich kann die leere Schote mit zu den Zutaten gegeben werden, da auch sie reichlich Vanille-Aroma enthält.

Tipp: Es lohnt sich, ausgeschabte Vanilleschoten aufzubewahren. Sie enthalten viel Aroma und man kann sie beispielsweise in die Zuckerdose geben, um Vanillezucker herzustellen. Man kann sie auch mit Milch oder Grießbrei kochen oder einer Flasche Rum hinzufügen.

Ist Vanille gesund?

Vanille hat vor allem positive Auswirkungen auf die Psyche: Das Gewürz galt bei den Azteken als Aphrodisiakum. Wissenschaftlich bewiesen ist das aber nicht. Gern wird dem Duft und dem Geschmack der Vanille aber eine stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben. Es heißt, Vanille lindert Stress, Ängste und Unruhe.

Typische Rezepte mit Vanille

Vanillekipferl

Vanille verleiht besonders Süßspeisen das besondere Aroma. Typische Rezepte mit Vanille sind:

Wie zahlreiche andere teure Gewürze verwendet man Vanille vor allem an den weihnachtlichen Festtagen.