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Hier eine Bratwurst, dort gebrannte Mandeln oder lieber eine Portion heiße Maronen? Das sind Fragen über Fragen, die wir uns bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt stellen müssen. Die Weihnachtszeit ist – wie allseits bekannt – nicht besonders gut für eine Diät geeignet. Aber es ist ebenfalls eine gute Frage, ob eine Diät gerade in diesen vier besonderen Wochen vor Heiligabend sein muss. Hier haben wir die Vor- und Nachteile des gewissenlosen Schlemmens für Sie zusammengestellt.

Weihnachten – die Zeit der Liebe und des gemütlichen Beisammenseins

In der Adventszeit geht es nicht ausschließlich um das Besorgen der Geschenke. Viel wichtiger ist die Zeit mit der Familie, mit Freunden und für sich selber, beispielsweise das gemeinsame Plätzchenbacken oder entspannte Ausflüge zum Weihnachtsmarkt.

Das ganze Jahr sind wir im Stress und hetzen von einem Termin zum anderen. Da haben wir uns eine Auszeit verdient – eine Zeit, in der wir das essen und trinken können, was wir möchten. Die Vorweihnachtszeit umfasst vier Wochen, was bedeutet, dass uns weitere elf Monate bleiben, um uns den "Winterspeck" abzutrainieren. Welche guten Vorsätze bleiben uns übrig, wenn wir keine "Sünden" begehen?

Das Fazit: Wenn wir uns die Frage stellen, ob wir auf dem Weihnachtsmarkt Kalorien zählen müssen, spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Es ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst trifft. Aber wir vergessen besser nicht, dass es in der Weihnachtszeit um mehr geht als um eine gute Figur.

Schlemmen oder eisern bleiben?

Man sagt, es gibt Menschen, die kein Problem damit haben, auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. Ein eiserner Wille ist in jedem Fall ein Muss für eine (Dauer-)Diät. Aber ist nicht ab und zu eine Ausnahme erlaubt? Mit einem Glas Wasser auf dem Weihnachtsmarkt ist es weder mollig warm, noch schmeckt es wie ein frisch aufgebrühter Glühwein oder Früchtepunsch. Obwohl dieser viel Zucker enthält, ist er durch die vielen Aromen wohltuend für unseren Körper. Vor allem in der Erkältungszeit tut ein warmes Getränk jedem gut. Gleichzeitig aktivieren süße Heißgetränke und warme Speisen unser Glückszentrum im Gehirn, wodurch wir uns viel wohler und glücklicher fühlen.

Gebrannte Mandeln oder lieber Obst?

Berücksichtigt man, dass gebrannte Mandeln pro 100 g circa 500 kcal haben, wohingegen ein normaler Apfel nicht mehr als 52 kcal vorweist, ist es klar, dass der Punkt in Bezug auf den Nährwert ohne Murren und Knurren an den Apfel geht. Aber gelingt einem der Verzicht, wenn die Allgemeinheit, bestehend aus Freunden, Familie und Bekannten, die herrlich riechenden Mandeln isst? Bringt man die Willenskraft auf, dem köstlichen Duft der Mandelbude zu widerstehen? Das schafft eventuell ein Prozent aller Weihnachtsmarktbesucher. Ein Punkt für die Mandeln. Zusätzlich denkt man daran, dass Äpfel das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich sind. Gebrannte Mandeln, gepaart mit dem Feeling der Vorweihnachtszeit, sind aber eine Besonderheit. Die Psyche isst ebenfalls mit. Aus dem Grund schmecken Lebensmittel, die man mit einem bestimmten Ereignis verknüpft, viel besser, wenn der Verzehr mit dem Ereignis übereinstimmt. Noch ein Punkt für die Mandeln!

Köstlichkeiten und Kalorientipps

Man achtet das ganze Jahr über auf die Figur und zählt fleißig Kalorien, um nicht zu dick zu werden. Wenn das Weihnachtsfest naht, locken die Plätzchen, die gebrannten Mandeln und unendlich viele weitere vorweihnachtliche Köstlichkeiten. Oftmals ist die gesamte Mühe, die man sich elf Monate lang gemacht hat, am Ende des Jahres umsonst gewesen. Es ist zu schwierig, auf all die Leckereien zu verzichten. Aber mit ein paar hilfreichen Tipps und Tricks, ist es überraschend leicht, die Köstlichkeiten zu genießen und die gute Figur auf dem Weihnachtsmarkt zu bewahren.

Tipp 1: Gehen Sie nirgendwo hungrig hin!

Geht man hungrig auf den Adventsmarkt oder zum Familienessen am Weihnachtsfeiertag, empfindet man alles als doppelt lecker und verlockend. Im hungrigen Zustand isst man alles, was man zwischen die Finger bekommt. Da das Sättigungsgefühl aber erst nach rund 30 Minuten eintritt, ist man anschließend nicht angenehm satt, sondern man fühlt sich wie ein aufgeblasener Ballon. Demzufolge ist es mehr als ratsam, zu Hause noch eine kleine Mahlzeit, wie zum Beispiel ein belegtes Brot oder eine Suppe, zu sich zu nehmen. Durch diesen kleinen Trick kann Ihr Gehirn besser selektieren, was Ihr Körper noch an Nahrung benötigt und welche Art von Lebensmitteln es sein soll.

Tipp 2: Gehen Sie in sich!

Dieser Tipp ist eng mit dem oben genannten verbunden. Hören Sie auf Ihren Körper! Bevor Sie sich gebrannte Mandeln, heiße Maronen oder Plätzchen in Mengen einverleiben, gehen Sie in sich und fragen Sie sich, was und wie viel der Körper grad wirklich braucht. Wenn Sie sich schon den ganzen Tag auf gebrannte Mandeln gefeut haben, dann los - aber es hilft, nach der ersten Handvoll einen Moment innezuhalten. Dann merkt man meistens, ob im Bauch noch Platz ist oder man eigentlich schon satt ist. Die weihnachtlichste Idee um Kalorien zu sparen? Mit anderen teilen!

Tipp 3: Verbieten Sie sich nicht alles!

Der komplette Verzicht auf Weihnachtsplätzchen und Co. regt Ihr Verlangen garantiert noch mehr an. Nehmen Sie sich bitte nicht vor: "Ich esse wegen des geplanten Abends mit meinen Freunden auf dem Weihnachtsmarkt zwei Wochen lang keine Plätzchen." Wenn Sie das von sich verlangen, essen Sie an dem besagten Abend automatisch noch mehr Süßigkeiten, da Sie Ihren Körper unbewusst darauf konditionieren, dass an einem speziellen Abend alles erlaubt ist. Gönnen Sie sich lieber täglich ein oder zwei Lebkuchen, als auf einen bestimmten Tag zu warten!

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