rewe.de
https://www.rewe.de/ernaehrung/tiramisu/
Tiramisu

Tiramisu

TOP 8 TIRAMISU REZEPTE

Was ist Tiramisu? Tiramisu ist ein klassisches, italienisches Dessert. Hergestellt wird Tiramisu, indem Löffelbiskuite mit Kaffee, meist Espresso, getränkt und abwechselnd mit einer leckeren Mascarponecreme in eine Auflaufform geschichtet werden. Die letzte Schicht der Mascarponecreme wird mit Kakao bestäubt. Wörtlich bedeutet Tiramisu in etwa so viel wie "zieh mich hoch". Der Name ist bei diesem Schichtdessert also Programm.

Original Tiramisu Rezept: So einfach ist der Klassiker

Das Rezept für Tiramisu kommt mit relativ wenig Zutaten aus. Um es selbst herzustellen, benötigen Sie nur die folgenden Zutaten:

  • 350 ml Espresso
  • 110 g Zucker
  • 4 Eigelbe
  • 500 g Mascarpone
  • 200 g Löffelbiskuits
  • 2 EL Kakaopulver

Zur Entstehung der italienischen Süßspeise gibt es bis heute keine Einigung (s. Infografik). Allerdings fand das Dessert nach seiner Erfindung 1950/60 schnell großen Anklang. Bis es jedoch auch in Deutschland einen wahren Siegeszug hinlegte, dauerte es bis in die 90er Jahre. Seither ist es für uns kaum mehr wegzudenken. Profiköche bieten es in ihren Restaurants an, aber auch Hobbyköche haben das italienische Dessert für sich entdeckt.

Das italienische Dessert besteht in der Regel aus genau fünf Schichten. Jeweils zwei Schichten bestehen aus Löffelbiskuit und Mascarponecreme und eine letzte Schicht stellt das Kakaopulver dar. Allerdings gibt es zahlreiche Rezepte, die weitere Schichten vorsehen. Diese zusätzlichen Schichten bestehen in der Regel aus Früchten.

Infografik Tiramisu

Infografik Tiramisu

Diese Komponenten machen Ihr Tiramisu ganz besonders authentisch

Welche Kekse/Biskuits für Tiramisu perfekt geeignet sind, ist letzten Endes Geschmackssache. Der Großteil der Rezepte verwendet Löffelbiskuit als festen Bestandteil. Es gibt allerdings auch Rezepte mit anderen Keksen. Grundsätzlich werden jedoch in allen Rezepten die Kekse mit einer Flüssigkeit beträufelt. Neben Espresso sind Kakao oder Fruchtsäfte beliebte Alternativen. Espresso ist sehr intensiv im Geschmack, daher geht der Kaffeegeschmack nicht unter. Wenn Sie beispielsweise Kakao wählen, um die Kekse darin zu tunken, erhält Ihr Nachtisch eine zusätzliche Schoko-Note. Das schmeckt gerade Kindern sehr gut. Wenn Kinder mitessen, sollten Sie natürlich unbedingt Amaretto und anderen Alkohol weglassen. Falls die Erwachsenen dennoch nicht auf den Espresso verzichten möchten, können Sie den Kaffee aufbrühen und heiß als Getränk zum letzten Gang des Essens servieren. So werden alle Geschmäcker bedient.

Die Original Rezeptur verzichtet, anders als man es vielleicht vermuten mag, völlig auf Alkohol. Weder Amaretto noch Wein oder Rum stehen hier auf der Liste der Zutaten. Andere Rezepte interpretieren diese Nachspeise womöglich ganz anders. Auch Rezepte mit Alkohol haben ihre Vorzüge. Erlaubt ist schließlich, was schmeckt. Sie können grundsätzlich völlig frei agieren und Rezepte so abwandeln, wie es Ihnen zusagt. Vielleicht mögen Sie Ihren Nachtisch weniger süß? Dann reduzieren Sie einfach die Menge an Zucker. Da die Löffelbiskuite schon Zucker enthalten, reicht es meist aus, die Mascarpone nur wenig zu süßen. Ein besonderer Tipp ist es, gleich etwas Zucker in dem heißen Espresso aufzulösen. Ziehen Sie dafür allerdings dieselbe Menge vom Zucker für die Creme ab.

Die Mascarponecreme wird mit Eigelben, Zucker und natürlich Mascarpone hergestellt. Mehr bedarf es nicht, um die köstliche Creme für ein Original Tiramisu herzustellen. Es gibt auch Rezepte, welche auf Quark anstelle von Mascarpone setzen, weil Quark deutlich weniger Fett enthält als der italienische Doppelrahmfrischkäse. Durch die Mascarpone wird der Nachtisch allerdings auch besonders cremig.

Da die Creme nicht erwärmt wird, handelt es sich um rohes Eigelb, welches unter den Mascarpone gehoben wird. Daher kann schnell die Frage aufkommen, ob Tiramisu in der Schwangerschaft gegessen werden darf. Das Original Tiramisu enthält rohes Eigelb. Da rohes Eigelb ein relativ hohes Infektionspotential hat, ist es daher nicht für Schwangere geeignet. Selbst Rezepte ohne Alkohol sollten, sofern diese Eier verwenden, von Schwangeren gemieden werden.

Einige Rezepte finden auch Verwendung für das Eiweiß. Dieses können Sie einfach steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben. Dadurch wird die Creme noch lockerer. Allerdings ist Eiweiß im Original Rezept nicht vorgesehen. Falls Sie sich an die Original Rezeptur mit Eigelb halten möchten und noch eine Verwendung für das Eiweiß suchen, welches sie in dieser Variation nicht nutzen brauchen, können Sie mit den Resten beispielsweise Baiser backen. So wird das Eiweiß ebenfalls verwertet.

Da klassisches Tiramisu rohes Eigelb enthält, kommt schnell die Frage auf: wie lange ist Tiramisu haltbar? Tiramisu sollte möglichst zügig nach der Fertigstellung gegessen werden. Falls die Kühlung nicht unterbrochen wird, ist Tiramisu allerdings auch noch zwei Tage nach der Zubereitung genießbar und durchaus lecker. Tiramisu einfrieren und auftauen ist ebenfalls kein Problem. Eine besondere Empfehlung ist es allerdings, das Tiramisu nur halb aufzutauen und es als sogenanntes Semifreddo zu genießen.

Tiramisu Torte

Die Zutaten eines köstlichen Tiramisus können auch ganz anders als in der typischen Schichtform serviert werden. Bei einer Tiramisu-Torte beispielsweise wird kein Löffelbiskuit verwendet, sondern ein Boden aus Biskuitteig gebacken. Dieser wird in drei Teile geschnitten. Die drei Biskuitböden werden abwechselnd mit einer Mascarponemasse in eine Springform oder einen Tortenring geschichtet und abschließend mit Kakao bestäubt. Diese Variante wird auch gerne mit Quark und Joghurt zubereitet, um dem Kuchen eine wunderbare Leichtigkeit und Frische zu verleihen. Nachdem die Torte mehrere Stunden im Kühlschrank verbracht hat, kann der Tortenring entfernt werden. Zur Dekoration kann man nun die Torte rundherum mit halbierten Löffelbiskuiten verzieren. So erinnert die Torte noch mehr an das klassische Tiramisu, da Löffelbiskuit häufig an dieses Dessert erinnert.

Tiramisu im Glas

Tiramisu muss nicht immer in einer Auflaufform geschichtet werden. Es kann auch direkt in kleineren Gefäßen angerichtet werden. Der Vorteil daran ist, dass sich man sich beispielsweise bei einem Buffet einfach ein kleines Schälchen nehmen kann, ohne dass die Gäste selbst Hand anlegen müssen, um den Nachtisch aus der großen Form zu heben.

Wird Tiramisu im Glas angerichtet, kann man außerdem die schönen Schichten sehen und der Appetit wird zusätzlich angeregt. Gerade wenn das Tiramisu mit Früchten angerichtet wird, kann diese Servierart besonders reizvoll sein, da das Farbspiel beispielsweise um ein kräftiges Rot ergänzt wird. Falls Sie also einmal Erdbeer-Tiramisu servieren möchten, ist es eine Überlegung wert, dieses gleich vorportioniert aufzutischen.

Tiramisu ohne Ei

Es kann viele Gründe geben, warum man auf das Eigelb im Tiramisu verzichten möchte. Eine Schwangerschaft ist nur ein möglicher Beweggrund. Wenn Sie auf rohe Eier verzichten möchten, weil Ihnen diese nicht ganz geheuer sind, ist das noch lange kein Grund, um gänzlich auf Tiramisu zu verzichten. Denn das rohe Eigelb kann ganz einfach durch geschlagene Sahne ersetzt werden. Dadurch wird das Tiramisu sogar noch cremiger, aber eben auch gehaltvoller. Gerade im Sommer, wenn die hohen Temperaturen dafür sorgen können, dass Lebensmittel schneller ungenießbar werden, ist diese Zubereitungsart eine gute Alternative zu rohem Eigelb im Tiramisu. Schlagen Sie einfach Sahne sehr steif und heben es unter die Creme.

Sollten Sie komplett auf Eier verzichten wollen, achten Sie darauf, dass auch im Löffelbiskuit keine Eier enthalten. Da die Löffelbiskuite natürlich bereits gebacken und somit gegart sind, besteht bei diesen kein Infektionsrisiko für Salmonellen.

Für ein veganes Tiramisu können Sie anstelle des Löffelbiskuits Zwieback verwenden und diesen mit Espresso beträufeln. Um den Mascarpone zu ersetzen, können Sie entweder Produkte aus Soja verwenden oder aus Cashewkernen selbst eine cremige Masse herstellen. Dazu müssen die Cashewkerne in Wasser eingeweicht und anschließend fein zerkleinert werden. Am besten eignet sich dazu ein leistungsstarker Mixer. Die Masse können Sie dann nach Belieben süßen. Falls die Masse nicht die gewünschte Konsistenz erreicht, können Sie das Ganze mit ein wenig Agar-Agar stabilisieren.

Tiramisu ohne Alkohol

Im klassischen Tiramisu ist keineswegs Alkohol enthalten. Trotzdem haben sich gerade in Deutschland viele Rezepte durchgesetzt, die neben Kaffee auch Amaretto, Rum, Marsala oder anderen Likör nutzen, um die Löffelbiskuite zu tränken. Sollten Sie ein solches Rezept zur Hand haben und es trotzdem ohne Alkohol zubereiten wollen, können Sie diesen meist ganz einfach weglassen. Eventuell müssen Sie dafür aber mehr Espresso verwenden, um das Flüssigkeitsdefizit auszugleichen.

Falls Sie allerdings auch keinen Kaffee verwenden möchten, können Sie auch ganz andere Flüssigkeiten verwenden, um die Kekse zu beträufeln. Beliebt ist vor allem Orangensaft. Denkbare wären aber auch andere Fruchtsäfte oder Trinkschokolade. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nicht zu viel Flüssigkeit verwenden, da das Tiramisu sonst schnell matschig wird.

Falls Sie generell Probleme mit einem zu flüssigen Tiramisu haben, das nicht richtig fest werden will, haben Sie sich sicherlich schon einmal gefragt: Warum wird Tiramisu nicht fest? Es kann verschiedene Gründe dafür geben. Denkbar ist beispielsweise, dass die Eigelbe nicht lang genug mit dem Zucker schaumig gerührt wurden, bevor der Mascarpone zur Masse hinzugegeben wurde. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie nur sehr frische Eier verwenden, welche ständig gut gekühlt wurden. Auch der Mascarpone sollte gut gekühlt in der Schüssel landen. Ist der Mascarpone zu warm, kann dies ebenfalls Einfluss auf die Konsistenz der Masse haben.

Bratapfel Tiramisu

Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, muss keiner sein. Bratapfelaroma und Tiramisu lassen sich wunderbar kombinieren. Der Bratapfel gelang nämlich ganz einfach in Form eines aromatischen Kompotts ins Dessert. Dazu werden Äpfel klein geschnitten und gemeinsam mit Zucker, Zitronensaft, Wein und Zimt zu einem leckeren Kompott verarbeitet. Dieser wird anschließend noch durch die Zugabe gehackter und gerösteter Mandeln verfeinert.

Am besten lässt sich dieses Rezept in Gläsern anrichten. Dafür richten Sie einfach die Löffelbiskuite in vier Portionsgläsern an und benetzen die Kekse mit Amaretto. Auch wenn normalerweise kein Alkohol im Tiramisu zu finden ist, passt Amaretto ganz hervorragend zu dieser Version des Nachtischs. Falls Kinder oder Schwangere mitessen, können Sie auf diesen Schritt allerdings auch verzichten.
 

Auf die in Amaretto getränkten Löffelbiskuite geben Sie dann jeweils ein Viertel des Bratapfelkompotts und bestreichen diesen anschließend mit der Mascarpone. Zum Schluss folgt, wie bei fast jedem Rezept, eine Kakaoschicht. Wenn Sie dieses Dessert beispielsweise zu Weihnachten servieren möchten, können Sie eine Art Schablone ausschneiden mit einem weihnachtlichen Motiv aus Backpapier ausschneiden und den Kakao über diese Schablone stäuben. So entsteht dank der weißen Mascarponecreme eine helle Silhouette eines Sterns oder eines Tannenbaums auf braunem Kakaogrund.

Himbeer-Tiramisu

Wer es fruchtig mag, kann das Original Tiramisu problemlos abwandeln und verschiedenste Früchte hinzufügen. Rezepte gibt es viele, die ein Tiramisu beispielsweise mit Äpfeln, Erdbeeren oder Zitronen anrichten. Besonders beliebt ist dabei das Tiramisu mit Himbeeren, da Himbeeren herrlich säuerlich sind und ausgezeichnet zu den Aromen des Tiramisus passen. Anstelle von Espresso bietet es bei dieser Variante an, die Löffelbiskuite mit einer anderen Flüssigkeit zu tränken, um das Dessert noch fruchtiger werden zu lassen. Verwenden Sie beispielsweise Orangensaft. So wird das Himbeer-Tiramisu besonders saftig und lecker. Geben Sie auf die mit Orangensaft getränkten Kekse einfach frische oder eingekochte Himbeeren und bestreichen die Früchte mit einer Mascarponecreme. Abschließend können Sie das Himbeertiramisu mit Kakaopulver bestäuben oder es mit frischen Himbeeren garnieren. Denkbar ist auch eine Schicht aus gehackten Nüssen oder Krokant.

Tiramisu Baukasten

Gebäck Flüssigkeit Milchprodukt/ Ersatzprodukt Alkohol Früchte
Löffelbiskuit Kaffee Mascarpone Marsala Erdbeeren
Biskuitboden Espresso Joghurt & Magerquark Amaretto Himbeeren
veganer Biskuitboden Mandelmilch veganer Frischkäse & vegane Sahne Weinbrand Birnenmus
Waffeln Orangensaft Sahnequark Limoncello Orangen
Spekulatius/ Kekse Kakao Joghurt & Schlagsahne Orangenlikör Beerenmix

 

Stellen Sie sich Ihr eigenes Tiramisu zusammen und kombinieren Sie Ihre Lieblingszutaten. Möchten Sie dem Tiramisu Früchte hinzufügen, dann greifen Sie anstelle von Kaffee lieber zu Saft oder Kakao und verwenden Sie einen fruchtigen Alkohol wie zum Beispiel Limoncello. Für ein Kinder-Tiramisu verzichten Sie ebenfalls auf Kaffee, Espresso und Alkohol. Nehmen Sie stattdessen lieber Kakao oder Saft. Viel Spaß beim Ausprobieren und Kombinieren.

Spekulatius Tiramisu

Gerade in der Vorweihnachtszeit kann man dem traditionellen Tiramisu ganz einfach eine weihnachtliche Note verpassen, indem man die Löffelbiskuite durch Spekulatius ersetzt. Das Rezept ist ebenso leicht gemacht wie das klassische Tiramisu, denn auch hier kommt eine Mascarponecreme zum Einsatz. Die Spekulatiuskekse werden ebenso wie normalerweise die Löffelbiskuite mit Kaffee getränkt und abwechselnd mit der Mascarpone in einer Schale geschichtet. Wer möchte, kann den Kaffee auch mit Rum mischen und so für noch mehr Aromen sorgen.

Die abschließende Kakaoschicht wird auch hier besonders gestaltet, da dieser mit Zimt gemischt wird. Als geschmackliches und optisches Highlight, kann die Kakao-Zimt-Schicht noch mit Spekulatiusbröseln bestreut werden. Noch würziger wird das Tiramisu allerdings, wenn Sie neben Kakao und Zimt auch Kardamon zum Bestreuen verwenden.

Falls Sie eine fruchtige, aber dennoch weihnachtliche Nachspeise suchen, können Sie wie gewohnt ein Tiramisu herstellen und dazu Gewürzorangen zubereiten. Dazu wird ein sirupähnlicher Fond aus Apfelsaft, Ahornsirup, Sternanis, Lorbeer und Vanillemark gekocht. Dieser Fond wird dann über frische Orangenscheiben gegossen. Die Orangen saugen sich so mit den würzigen Aromen voll und dienen als schmackhafte Beilage zum Tiramisu. Sobald die Orangenscheiben abgekühlt sind, können sie gemeinsam mit der italienischen Nachspeise angerichtet werden. Nicht nur der Geschmack, auch die Farbe passt hervorragend zum Tiramisu. Um dem ganzen Dessert noch mehr Weihnachtsstimmung einzuhauchen, können Sie die oberste Kakaoschicht einfach mit ein paar Spekulatiusbröseln bestreuen.

 

Konnten wir Sie zum Nachmachen inspirieren? Probieren Sie eines unserer Tiramisu Rezepte aus der REWE Rezeptsammlung aus. Jedes dieser Rezepte besticht durch seine ganz eigenen Vorzüge. Langweilig wird der italienische Dessertklassiker so garantiert nie!