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Zwetschge vs. Pflaume

Südlich des Weißwurst-Äquators wissen die Menschen, dass Zwetschge und Pflaume nicht dasselbe sind. In Norddeutschland nimmt man es hingegen nicht so genau. Aber wo liegen die Unterschiede? Auf zum Steinobst-Duell:

Runde 1:

Die Frucht und ihr Geschmack

Zwetschgen oder Zwetschen sind eine Unterart der Pflaumen und erkennbar an ihrer länglichen Form und dem weißlichen Überzug auf der Schale. Pflaumen sind grundsätzlich runder und besitzen je nach Art eine Kerbe. Zwetschgen haben einen sehr aromatischen Geschmack, der von sauer bis zuckersüß reicht. Pflaumen hingegen bringen noch eine frische Komponente mit.

Gewinner? Leichter Vorteil für die Pflaume – der Geschmack und die Frische kommen bei der rohen Frucht oft besser an.

Runde 2:

Die Inhaltsstoffe

100 Gramm Fruchtfleisch von Pflaume und Zwetschge bringen ca. 46 Kilokalorien an Energie mit, dabei ist der Zuckeranteil je nach Reifegrad recht hoch. Auch bei den Vitalstoffen liegen die Werte eng beieinander – beide Früchte liefern uns Beta-Caroine, B-Vitamine, Zink, Eisen, Kalium und Kupfer.

Gewinner? Unentschieden – die enge Verwandtschaft sorgt für ähnliche Nährwerte.

Runde 3:

Die Öko-Bilanz

Grundsätzlich wachsen beide Steinobst-Sorten in fast jedem Garten. Ein Pflaumenbaum mag das gemäßigt-warme Klima, wie es zum Beispiel in Südwestdeutschland vorherrscht. Im Norden wachsen zwar auch Pflaumenbäume, allerdings sind die Früchte je nach Wetter etwas saurer als ihre südlichen Kollegen. In jedem Fall stammen die Früchte im Supermarkt aus deutschen Landen.

Gewinner? Beide – regionaler und saisonaler geht es kaum.

Runde 4:

Die Vielseitigkeit

Zwetschgen haben in der Küche eindeutig die Nase vorn. Dank ihres hohen Pektingehaltes sind sie perfekt für Marmelade und Kompott und ihr süß-säuerlicher Geschmack harmoniert perfekt mit herb-süßen Gerichten. Die feste Pflaume hingegen mag den Soloauftritt oder die Gesellschaft im Obstsalat.

Gewinner? Die Zwetschge – klassischer Begleiter in vielen Rezepten.

Pfirsich vs. Nektarine

Ist eine Nektarine nicht einfach nur ein Pfirsich ohne Haare? Grundsätzlich ja. Denn das Steinobst mit der glatten Haut ist eine Mutation des Pfirsichs. Aber es muss echte Unterschiede geben, oder? Das Steinobst-Duell klärt auf.

Runde 1:

Der Geschmack

Das Wichtigste bei Obst ist ja eigentlich der Geschmack. Beide Arten schmecken zwar ähnlich, allerdings neigt die Nektarine je nach Sorte zu etwas mehr Säure im Aroma. Ihr Fruchtfleisch ist außerdem meist fester als beim Pfirsich und weniger faserreich.

Gewinner? Gleichstand – je nach geschmacklichen Vorlieben

Außerhalb der Wertung: Plattpfirsiche sind aromatischer als ihre runden Verwandten.

Runde 2:

Die Inhaltsstoffe

Ernährungsphysiologisch hat der Pfirsich zunächst die Nase vorn. bietet ca. 41 Kilokalorien pro 100 Gramm zu bieten, während die Nektarine mit rund 56 Kilokalorien zu Buche schlägt. Nektarinen bieten allerdings höhere Konzentrationen an Vitaminen, wie Vitamin E, und Mineralstoffen, wie Kalium und Magnesium, als der Pfirsich aufgrund seines höheren Wassergehalts nicht ganz heranreichen kann.

Gewinner? Unentschieden – niedrigeren Kalorien steht eine höhere Vitalstoffkonzentration gegenüber

Runde 3:

Die Frische

Auch wenn Nektarinen gelegentlich bei uns wachsen können, bevorzugen sie doch das eher warme Klima in weiter südlichen Ländern. Pfirsichbäume gibt es auch in vielen heimischen Gärten und auf Obstplantagen. Dadurch stammen die Pfirsiche in der Saison eher aus regionalem Anbau, während Nektarinen einen längeren Weg hinter sich haben.

Gewinner? Der Pfirsich – sein Weg in die Regale ist meist kürzer

Runde 4:

Die Vielseitigkeit

Meist werden sie ja doch ohne viel Tamtam roh verzehrt. In der süßen Küche kann der Pfirsich dank seines weicheren Fruchtfleisches für Kuchen und Desserts punkten. Aber probieren Sie die Nektarine mal als fruchtige Komponente in asiatischen Gerichten – sie wird Sie überzeugen!

Gewinner? Beide – je nachdem, was Sie vorhaben.