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Anstatt ausgelassen zu feiern, entscheiden sich viele, den letzten Abend des Jahres bei einem festlichen Essen auf ruhige, gemütliche und besinnliche Art ausklingen zu lassen. Aber was isst man zu Silvester?

3 gute Gründe für Fondue & Raclette

Fondue und Raclette sind echte Klassiker für den Silvesterabend. Für diese Gerichte sprechen vor allem drei Gründe:

  • Beide lassen sich gut vorbereiten, sodass man als Gastgeber während des Essens wenig Arbeit hat
  • Fondue und Raclette kommen hauptsächlich zu besonderen Anlässen auf den Tisch. Demzufolge geben sie dem Silvesterabend einen festlichen Rahmen
  • Das Essen beider Gerichte dauert lange, sodass man viel Zeit gemeinsam und in Ruhe bis Mitternacht verbringen kann

Fondue zu Silvester – unterschiedliche Varianten

Wer sich für die Zubereitung eines Fondues entscheidet, hat verschiedene Möglichkeiten. Während unter dem Fondue hierzulande überwiegend das Fettfondue mit Fleisch verstanden wird, ist das klassische Fondue in der Schweiz das Käsefondue.

Eine weitere Variante des Fondues ist das aus Asien stammende Brühfondue, bei dem Fleisch, Fisch und Gemüse in Brühe getaucht werden.

Ein noch unbekannteres Fondue ist das sogenannte "Fondue Vigneron". Bei diesem gart man die Zutaten in Wein statt in Brühe oder Fett.

Ein würdiger Abschluss für einen Fondue-Abend ist das Schokoladenfondue mit flüssiger Schokolade.

 

Was braucht man für ein Fondue?

Für alle Fondues benötigt man einen Fondue-Topf, aber nicht jeder eignet sich für jedes Fondue. Man unterscheidet drei verschiedene Töpfe:

  • Fondue-Töpfe aus Gusseisen, Edelstahl oder Stahl-Keramik eignen sich für Fleisch- oder Brühfondues, da ihr Material die Hitze gut weiterleitet
  • Für das Käsefondue verwendet man in der Regel ein sogenanntes Caquelon, einen dickwandigen Keramiktopf mit Stiel, der den Käse langsam schmelzen lässt.
  • Ein Schokoladenfondue bereitet man in Töpfen aus Keramik zu

Für sämtliche Fondues benötigt man lange Gabeln, die oftmals zusammen mit dem Topf angeboten werden. Idealerweise hat jeder Gast zwei Gabeln. Spezielle Fondue-Teller sind nicht unbedingt nötig, stattdessen aber viele kleine und große Schüsseln für die unterschiedlichen Zutaten.

Raclette zu Silvester – was ist notwendig?

Das Raclette stammt ebenso wie das Käsefondue aus der Schweiz. Für die Zubereitung benötigt man einen speziellen Tischofen. Diese runden oder ovalen Geräte verfügen im Inneren über eine Heizspirale, unter der man den Raclette-Käse in Pfännchen schmilzt.

Serviert werden zum Raclette klassischerweise gekochte Kartoffeln, Brot, Speck oder Schinken, Zucchini, Pilze, Mais oder Mixed Pickles.

Viele Raclette-Geräte verfügen statt der Abdeckung über einen heißen Stein, der sich zum fettfreien Grillen von Gemüse und Fleisch eignet.

Nicht nur der traditionelle Schweizer Raclette-Käse lässt sich verwenden, sondern ebenso alle Käsesorten, die sich gut schmelzen lassen und aromatisch sind, zum Beispiel Bergkäse, mittelalter Gouda oder Butterkäse.

Alle die mal etwas Neues probieren möchten, können sich an Pizza-Raclette wagen. Gerade bei den Kleinen sorgt das für große Freude. 

Krapfen - das süße Finale

Obwohl man nach Mitternacht eher keinen Hunger mehr verspürt, werden nach dem Anstoßen und dem Feuerwerk traditionell Krapfen serviert, die abhängig von der Region alternativ Berliner oder Pfannkuchen heißen. Woher dieser vor allem im Norden Deutschlands überlieferte Brauch ursprünglich kommt, ist ungeklärt. Mancherorts wird auch ein Krapfen mit Senf gefüllt - wer ihn erwischt, mag sich zwar ärgern, doch verspricht dieser Ausnahmefund Glück fürs kommende Jahr.