REWEREWE Besser leben.REWE Besser leben.
https://www.rewe.de/ernaehrung/schneller-einkaufen/
Omelette

Schneller einkaufen: so geht's

Mal ehrlich: Wie oft gehst du planlos in den Supermarkt und kaufst das ein, worauf du gerade Lust hast? Und wie oft stellst du anschließend zuhause fest, dass du für die kommenden Tage doch noch mal los musst, um dies oder das zu besorgen? Dass solche spontanen Einkäufe unnötig Zeit kosten, kommt noch dazu. Mit ein bisschen Planung verleihst du deinem Einkauf Struktur. Und sparst damit nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Laut einer Umfrage gehen fast 40 Prozent der Deutschen mehrmals pro Woche Lebensmittel und Getränke einkaufen. Für viele eine eher lästige Pflicht – schließlich könnte man die Zeit doch viel besser nutzen. Neben der Zeitersparnis wirst du für einen gut geplanten Einkauf mit Sicherheit auch durch geringere Ausgaben belohnt. Denn wer kennt es nicht? Am Ende landet meistens doch mehr im Einkaufswagen als man eigentlich vorhatte zu kaufen.

Um deinem Einkauf Struktur zu geben, macht ein bisschen Vorarbeit Sinn. Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung, die sowohl Single-Haushalten als auch Familien das Leben leichter macht:

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Verschaff dir zuallererst einen Überblick über die Lebensmittel, die du im Haus hast. Von Produkten wie Nudeln, Reis oder Haferflocken verbirgt sich meist noch die ein oder andere angefangene Packung in den hinteren Ecken des Küchenschranks. Räume diese, zusammen mit den Lebensmitteln, die bald abgelaufen sind und demnach bald verzehrt werden müssen, nach vorne. Gleiches gilt für den Kühlschrank: Was ist überhaupt noch da? Was sollte ich möglichst bald aufessen und was muss ich vielleicht schon entsorgen? 
Jetzt ist übrigens auch die perfekte Zeit für eine kleine Grundreinigung. Wische Schränke, Regale und den Kühlschrank feucht aus und räume alles wieder ordentlich ein. 

Vier leckere Ideen mit Dingen, die du garantiert im Vorrat hast

Schritt 2: Wochenplanung

Schnapp dir Zettel und Stift, deine Lieblings-Kochbücher oder öffne unsere REWE-Rezeptdatenbank. Auf welche Gerichte hast du in den nächsten Tagen Lust? Welche Rezepte bieten sich an, um eventuelle Restbestände aufzubrauchen? Und welcher Kochaufwand lässt sich gut mit deinem Alltag vereinbaren? 
Anschließend kannst du die Zutatenlisten durchgehen und schauen, welche Lebensmittel du sowieso schon zuhause hast. Was du noch brauchst wird auf einer Einkaufsliste notiert.

Top Tipps für die Rezeptauswahl

1. Wähle Gerichte mit Zutaten, die jetzt Saison haben. Das ist nicht nur umweltschonender, sondern auch günstiger.
2. Falls du wenig Zeit hast, such dir Rezepte wie Suppen, Eintöpfe oder Aufläufe raus, die du prima für zwei oder mehr Tage vorbereiten kannst.
3. Bleib kreativ! Meistens muss man sich nicht 1:1 ans Rezept halten. Bevor du zig neue Zutaten nur für dieses eine Rezept kaufst, schau, was du weglassen oder ersetzen kannst.

Schritt 3: Restliche Mahlzeiten planen

Die meisten kochen für mittags oder abends, für die übrigen Mahlzeiten bleibt die Küche kalt. Was brauchst du dafür? Müsli, (Pflanzen-)Milch, Obst, Joghurt, Aufschnitt und Brot werden bei fast jedem Einkauf benötigt und sollten demnach unbedingt mit auf die Einkaufsliste. Wenn das jede Woche der Fall ist, kannst du dir auch einen Vordruck mit deinen Standard-Lebensmitteln erstellen, die du dann einfach nur durch die übrigen Produkte ergänzen musst.

Falls du zeitlich ein bisschen flexibel bist, kaufst du am entspanntesten dann ein, wenn die anderen es nicht tun. Sprich: Dienstags und mittwochs ist in vielen Supermärkten vergleichsweise wenig los. Dahingegen erledigen viele donnerstags, freitags und samstags ihren Wochenendeinkauf und füllen montags ihre Vorräte wieder auf.

Die besten Zeitspar-Tipps rund ums Einkaufen

1. Gib deiner Einkaufsliste Struktur, indem du alle Lebensmittel einer Warengruppe untereinander notierst. Diese liegen auch im Supermarkt in einem Regal bzw. nah beieinander, sodass du dir unnötiges hin und her laufen sparen kannst.

2. Bau deine Einkaufsliste analog dem Supermarkt auf. Sprich: Obst und Gemüse gibt es meist direkt hinter dem Eingang. Stehen Äpfel, Tomaten und Co. dementsprechend oben auf deinem Zettel, kannst du dich Stück für Stück durcharbeiten.

3. Falls man in deinem Supermarkt das Obst und Gemüse selber abwiegen muss, suche dir am besten erst alles zusammen und wiege es dann in einem Rutsch ab, statt nacheinander. So stehst du ggf. nur einmal an.

4. An der Kasse ist nicht immer die kürzeste Schlange auch die schnellste. Wirf einen kurzen Blick auf die Einkaufswagen deiner Miteinkäufer und beurteile dann, in welcher Reihe du am wenigsten warten musst.

5. Während du in der Kassenschlage wartest, kannst du dich perfekt aufs Bezahlen vorbereiten. Krame dein Portemonnaie aus der Tasche, schau ob du lieber bar oder mit Karte zahlen möchtest und halte ggf. deine PAYBACK-Karte bereit.

Noch mehr Tipps für einen entspannteren Einkauf

1. Brot statt Brötchen:

Damit du nicht jeden Tag zum Bäcker musst, kaufe lieber Brot, wovon du locker mehrere Tage essen kannst. Falls es doch zu viel ist, lassen sich Reste super scheibenweise einfrieren und bei Bedarf auftoasten.

2. Simpel statt kompliziert

Je mehr Zutaten du brauchst, desto aufwändiger wird der Einkauf. Entscheide dich unter der Woche am besten für einfache Gerichte, die mit qualitativ guten Zutaten trotzdem richtig lecker schmecken. Wer sich kulinarisch austoben möchte, kann das am Wochenende trotzdem tun.

3. Robust statt schnell verderblich

Lebensmittel wie Äpfel, Kartoffeln, Kohl oder Zwiebeln lassen sich wunderbar über längere Zeit lagern. Kopfsalat oder Himbeeren machen wortwörtlich oft schon nach ein bis zwei Tagen schlapp. Setze demnach auf robustere Obst- und Gemüsesorten, wenn du deinen Einkauf für die nächsten Tage planst. 

4. Kreativ werden statt wegwerfen

Einen Essensplan zu haben ist super, dennoch spricht nichts dagegen davon auch mal abzuweichen. Zum Beispiel wenn unerwartet Reste bleiben. Prädestiniert dafür sind Reis oder Nudeln – wer kennt es nicht. Super geeignet, um diese sinnvoll und lecker loszuwerden, sind Pfannengerichte, Aufläufe oder Bowls. 

5. Abwechslungsreich statt eintönig

Wer mit Plan, statt intuitiv einkauft, neigt vielleicht dazu, oft das Gleiche zu kaufen. Hat sich eine Lebensmittelgruppe für sinnvoll auf deinem Einkaufszettel etabliert, kannst du trotzdem jedes Mal zu unterschiedlichen Sorten greifen. Zum Beispiel beim Brot, bei den Nudeln oder beim Brotaufstrich. So vermeidest du Langeweile in deinem Speiseplan und kannst dennoch leckere, neue Produkte entdecken.

6. Realistisch statt mit Idealvorstellung

In der Theorie lässt sich der perfekte, gesunde Einkaufskorb prima zusammenstellen. In der Realität kennen wir es alle: Früher oder später kommt die Lust auf Schokolade, Chips oder andere kleine Sünden, die eigentlich nicht eingeplant waren. Wer auf Dauer nicht darauf verzichten möchte, sollte diese Eventualitäten einplanen und beim Einkauf nicht zu hart mit sich sein. Das schützt vor Heißhungerattacken und ungeplanten Spontaneinkäufen.

Am meisten Zeit sparst du natürlich, wenn du alle Lebensmittel direkt online bestellst und dir ganz bequem vor die Haustür liefern lässt.

Footer Rewe