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Karotten

Wer hätte das gedacht: Karotten - auch Möhren genannt - belegen beim Ranking der Lieblingsgemüsesorten der Deutschen Platz zwei hinter den Tomaten. Die orangefarbene Rübe ist aber auch ein echter Tausendsassa in der Küche. Sie schmeckt roh und gegart, passt zu so gut wie allen anderen Gemüsesorten und ist das ganze Jahr über verfügbar.

Die unterschiedlichen Karottenarten

Karotten Möhren

Mit Karotten wird meist die Farbe Orange verbunden. Dabei gibt es auch gelbe, weiße und sogar lilafarbene Sorten. Während es sich bei dem gelben und violetten Wurzelgemüse eher um Raritäten im täglichen Angebot der Supermärkte handelt, finden Sie die orangefarbene Variante überall und zu jeder Zeit. Die Karottensaison dauert das gesamte Jahr. Beliebte Sorten sind:

  • Fingerkarotten: Diese oftmals als Bundmöhren bezeichneten Karotten erntet man jung. Sie haben ein zartes und mildes Aroma. Die bis zu zehn Zentimeter langen Wurzeln kauft man mit ihrem Grün im Bund. Saison haben sie im Frühjahr und im Sommer.
  • Pariser Karotten: Ebenfalls als Bund findet man die kleinen runden Pariser Karotten. Sie haben eine Länge von bis zu vier Zentimetern und eignen sich vor allem für Konserven und für Fertiggerichte.
  • Waschmöhren: Ab dem Sommer erobern die Waschmöhren den Gemüsemarkt. Sie haben eine leicht zylindrische Form und werden vor dem Verkauf von ihrem Grün befreit und vorgewaschen. Aus diesem Grund nennt man sie Waschmöhren.
  • Herbst- und Winterkarotten: Bei den Winterkarotten handelt es sich entweder um Lagergemüse aus dem Sommer oder um Karotten, die man im September sät und im Frühjahr erntet.

Gut zu wissen: REWE Regional bietet viele Karottensorten aus Deutschland an.

Nährstoffe – sind Karotten gesund?

Bekannt sind Karotten vor allem, weil sie gut für die Augen sein sollen. Verantwortlich für diesen Effekt ist der sekundäre Pflanzenstoff Betacarotin, der den Möhren die orange Farbe gibt und im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann. Da Vitamin A fettlöslich ist, sollten Karotten immer mit ein wenig Fett zubereitet werden.

Darüber hinaus enthalten Möhren viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe und sind mit nur 26 kcal pro 100 g sehr kalorienarm.

Aufbewahrung – wie werden Karotten gelagert?

Karotten Möhrensuppe

Karotten bleiben nach dem Einkauf recht lange frisch und können deswegen gut gelagert werden. Der ideale Aufbewahrungsort ist das Gemüsefach des Kühlschranks oder ein Platz im kühlen Keller.

Nach dem Kauf sollte das Grün entfernt werden, da es den Wurzeln Feuchtigkeit und damit Frische entzieht. Waschen sollte man Möhren dagegen vor dem Lagern nicht, da das die Schimmelbildung fördern kann.

Fingermöhren halten sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank oder im kühlen Keller, Waschmöhren bleiben bis zu vier Wochen und Wintermöhren sogar mehrere Monate lang frisch.

Tipp: Mohrrüben kann man gut einfrieren. Schneiden Sie die Karotten in Stücke und blanchieren Sie das Gemüse kurz. So bleibt die Farbe erhalten.

Typische Gerichte mit Karotten

Karotten Möhrensalat

Karotten können Sie roh, gekocht, blanchiert, gedünstet und gebacken genießen. Beliebte Gerichte mit Karotten sind: