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Tomaten, Möhren und Gurken stehen in Deutschland an der Spitze der Beliebtheitsskala. Doch sie bekommen Konkurrenz: Alte Gemüsesorten wie Pastinaken, Petersilienwurzeln und Mairüben erobern sich ihren Platz in deutschen Küchen zurück.

Alte Gemüsesorten feiern ihr Comeback

Wer sich in der Gemüseabteilung des Supermarkts oder auf dem Markt umschaut, entdeckt neben Paprika und Tomaten lange, weiße Wurzeln, dicke, violette Knollen oder zylinderförmige, cremefarbene Karotten. Was exotisch und neu wirkt, sind in Wirklichkeit alte, vergessene Gemüsesorten, die gerade ihr Comeback feiern.

Pastinaken, Mairübchen oder Petersilienwurzeln sind nur einige Beispiele für alte Gemüsesorten, die gerade wieder angesagt sind.

Warum sind alte Gemüsesorten gerade so beliebt?

alte Gemüsesorten

Der Wendepunkt für alte Gemüsesorten kam mit dem Trend zu Gemüse aus regionalem und biologischem Anbau. Statt zu Buschbohnen aus Kenia oder zu Gurken aus Südafrika greifen viele Verbraucher heute zu saisonalem und regionalem Obst und Gemüse.

Das veränderte Kaufverhalten machte kleineren Betrieben Mut, alte Gemüsesorten erneut anzubauen und anzubieten. Verstärkt wurde dieser Trend durch Fernsehköche und berühmte Chefs, die Rüben, Mangold oder bunte Kartoffeln erneut salonfähig machten.

Gute Gründe, um öfter alte Gemüsesorten zu kaufen, gibt es viele:

  • Geschmackliche Vielfalt: Alte Gemüsesorten begeistern mit vielschichtigen Aromen und inspirieren zu neuen Rezepten.
  • Gesundheit: Die meisten Gemüsesorten enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe.
  • Abwechslung: Wer alte Gemüsesorten kauft, sorgt für Abwechslung und gewährleistet, dass Kinder das Gemüse ihrer Urgroßeltern kennenlernen und schätzen.
  • Preis: Alte Gemüsesorten aus regionalem Anbau werden während der Saison günstig angeboten, zum Beispiel auch in Ihrem REWE Markt von REWE Regional.

Tipps für Einkauf, Lagerung und Verarbeitung

alte Gemüsesorten

Alte Gemüsesorten haben jedoch noch einen weiteren Vorteil: Sie lassen sich gut lagern und vielseitig verarbeiten. Steckrüben und Pastinaken halten sich an einem kühlen und trockenen Ort mehrere Monate lang. Das gilt für zahlreiche Knollen- und Wurzelgemüse.

Beim Einkauf sollten Sie auf das Grün achten. Wenn es knackig wirkt, sind auch die Wurzeln und Knollen frisch. Lose verkauftes Gemüse ist Plastikpackungen in jedem Fall vorzuziehen.

Vor der Zubereitung von Wurzel- und Knollengemüse schält man es dünn oder schabt es gründlich ab. Anschließend kocht, dünstet, bäckt oder püriert man es, wobei der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind.

Köstliche Rezeptideen für alte Gemüsesorten