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Dibbellabbes

Die 7 lustigsten regionalen Rezeptnamen

Hoppel Poppel, Dibbelabbes oder Himmel un Äad: wie bitte? Wenn man nicht gerade in Berlin, im Saarland oder im Rheinland wohnt, denkt man an alles mögliche, wenn man diese 3 Begriffe hört, aber nicht an ein leckeres Essen! Wir verraten dir 7 regionale Spezialitäten, mit ziemlich ungewöhnlichen Namen. Hättest du gewusst, was sich dahinter versteckt?

Nr. 1: Hoppel Poppel

Bei Hoppel Poppel denkt der ein oder andere garantiert an hoppelnde Häschen –die haben mit diesem Berliner Klassiker jedoch wenig zu tun. Bei dem Omelett handelt es sich um ein Gericht aus "popeligen" Resten, die mit einem "Hops" in der Pfanne landen.

Nr. 2: Dibbelabbes

Kartoffel-Fans ist Dibbelabbes sicher ein Begriff, alle anderen können damit vermutlich wenig anfangen, wenn sie nicht gerade im Rheinland, Saarland, Hunsrück oder an der Mosel wohnen. Schade, den leckeren Kartoffelkuchen solltest du wirklich mal probieren!

Nr. 3: Beamtenstippe

Bei Beamtenstippe handelt es sich nicht um die Reste aus der Kantine der Stadtverwaltung, sondern um eine würzige Hacksoße, die wunderbar zu Kartoffeln schmeckt. Das Gericht stammt noch aus DDR-Zeiten und galt lange als Arme-Leute-Essen.

Nr. 4: Schnüsch

Aus dem Garten in den Topf: Beim Schleswig-Holsteinischen-Klassiker Schnüsch handelt es sich um einen Eintopf oder eine Suppe mit reichlich frischem Gemüse. Eben allem, was der heimische Garten so hergibt.

Nr. 5: Himmel un Ääd

Beim Lieblingsgericht vieler Rheinländer ist der Name aus den im Rezept enthaltenen Zutaten entstanden. Ursprünglich handelte es sich dabei um Kartoffelpüree (Kartoffeln wachsen im Boden und stehen für die Erde) und Apfelmus (Äpfel wachsen am Baum und damit quasi im Himmel). Mittlerweile wird der Klassiker auch gern mit gebratener Blutwurst serviert.

Nr. 6: Tüften un Plum

Kartoffeln (Tüften) treffen Pflaumen (Plum) und daraus wird in Mecklenburg-Vorpommern eine sehr leckere Kartoffelsuppe! Lass dich nicht vom lustigen Namen irritieren, probier dieses Rezept unbedingt mal aus, wenn du gern Suppe isst.

Nr. 7: Leipziger Lerchen

Mit Vögeln hat die Regio-Spezialität aus Leipzig zum Glück nichts mehr zu tun. Der Name stammt noch aus einer Zeit, in der Lerchen an Festtagen gern zu Pasteten verarbeitet wurden. Im 19. Jahrhundert wurde der Vogelfang verboten und seitdem werden Leipziger Lerchen mit einer süße Mischung aus Marzipan und Marmelade gefüllt.