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Gleich vorweg: Wer den aktuellen Trend Steinzeitdiät, genannt Paleo, in seinen Alltag integrieren will, braucht ein wenig Organisationstalent und ganz viel Planung. Mit diesen Tipps von Paleo-Frühstück bis Paleo-Abendessen gelingt der Genuss jedoch ohne Stress.

Steinzeitdiät – wie anfangen?

Grundsätzlich sollte man sich bei Interesse an einer Ernährungsumstellung wie Paleo erst einmal Wissen anlesen, was eigentlich alles erlaubt ist - und was nicht.

Bei der Steinzeitdiät gehören Bio-Fleisch, Bio-Fisch (z.B. von REWE Bio), Eier in bester Qualität, einige Urgetreide, pflanzliche Fette sowie wild wachsende Kräuter zu den erlaubten Lebensmitteln. Obst und Gemüse sind ebenfalls erlaubt, solange sie möglichst ursprünglich sind.

Und was darf man bei Paleo nicht essen? Darauf gibt es eine recht konkrete Antwort: keine Fertigprodukte, keinen Zucker, kein Brot, keine Wurstwaren und kein Industrieessen. Das bedeutet: Die Mahlzeiten müssen gut geplant und vor allem am heimischen Herd vorbereitet werden.

Die Paleo-Diät zum Frühstück: Mixer marsch!

Müsli im Glas

Obwohl die Ernährungspyramide bei der Steinzeitdiät hauptsächlich aus Fleisch und Fisch besteht, sollte der tägliche Speiseplan davon nicht dominiert werden. Insbesondere nicht das Frühstück.

Der Tag beginnt am besten mit einem gesunden Mix aus Früchten wie Avocado und Banane, dazu ein wenig Spinat und ein Klecks Mandelmilch. Das Ganze kommt in den Mixer – und fertig ist der Steinzeitdiät konforme Frühstücks-Smoothie.

Wer am vorangegangenen Abend Zeit hat, kann sich auch ein Porridge aus Kokosmilch, Leinsamen und Mandeln vorbereiten (für die ganze Woche!).

Paleo-Mittagessen: Lunch am Schreibtisch

Spätestens beim Mittagessen zeigt sich, wie gut die Vorbereitung geklappt hat. Denn die Kantine gibt nicht viel her. Wer am Abend zuvor aber Zoodles vorbereitet oder Süßkartoffelpommes in den Ofen geschoben hat, der wird sich über das mitgebrachte Paleo-Mittagessen sehr freuen.

Salate sind prima, sollten aber nur mit einer selbst gemachten Vinaigrette aus Essig, hochwertigem Pflanzenfett und Kräutern genossen werden. Sonst ist es nicht Paleo!

Paleo-Abendessen: endlich Fleisch!

Abends führt nichts mehr an einem guten Stück Fleisch oder Fisch vorbei. Als Sättigungsbeilagen dienen in der Steinzeiternährung Knollengemüse und Blattsalate. Nudeln sind verboten, Reis und Kartoffeln nur in kleinen Portionen erlaubt. Ein Süßkartoffelcurry ist ebenfalls nicht zu verachten. Das kann – in rauen Mengen zubereitet – gleich noch die halbe Woche beim Lunch schmecken.

Steinzeitdiät: Wie viele Mahlzeiten am Tag?

Schneidebrett mit Gemüse

Das Thema Snacks ist in der Paleo-Welt simpel gelöst: Schließlich sind Nüsse und Früchte sowieso die besten Zwischenmahlzeiten.

Was die Anzahl der Mahlzeiten angeht, sollte man auch bei der Steinzeitdiät auf seinen Magen hören. Wird man zwischen den Hauptmahlzeiten hungrig, ist ein Snack erlaubt. Als Faustformel für den Snack gilt eine halbe Handvoll Nüsse oder Obst. Ob dabei nun fünf oder sechs Mahlzeiten herauskommen, ist aufgrund der guten Nährstoffdichte eigentlich egal.

Und was, wenn doch kein Herd in der Nähe ist oder die Zeit zum Einkaufen zu knapp war? Dann bringt der REWE Lieferservice alle Zutaten für die Steinzeiternährung in der Rohkostvariante ins Haus.

Übrigens: Handwerkliche Bäcker oder Fleischer bieten meist viele Produkte ohne Zusätze oder aus Urgetreide an. Das entspricht durchaus auch der Paleo-Ernährung.