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Weingut in Österreich

Wein aus Österreich: Köstlich in rot und weiß!

Österreich war lange Zeit eine römische Provinz und da die Römer ohne ihren Wein nicht leben wollten, förderten sie den Weinbau in Österreich. Das lag auch nahe, denn das Klima und die Beschaffenheit der Böden in dem Alpenland sind für die Weinproduktion wie geschaffen. Heute wird besonders im Süden und im Osten von Österreich Wein angebaut, auf Weingütern z. B. im Burgenland, der Steiermark oder um Wien herum. Lesen Sie hier mehr über Blaufränkisch, Zweigelt und Grüner Veltliner.

Weinproduktion in Österreich

Rdk Sterreich Weinkeller Rdk Aim

Weißwein oder lieber Rotwein? In Österreich wird deutlich mehr Weißwein angebaut und getrunken als Rotwein. Ca. 65 % der Jahresproduktion an Wein werden aus hellen Trauben gekeltert, auf Rotwein entfallen nur ca. 35 %. Bei beiden Weinsorten spielen besonders heimische Trauben eine große Rolle, wie beispielsweise die Grüner Veltliner oder die Blauer Zweigelt. Aber auch Rebsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon, Riesling, Sauvignon Blanc oder Pinot Noir werden von den österreichischen Winzern gerne angebaut. Dabei verbleibt ein Großteil der Weinproduktion im eigenen Land, denn die Österreicher wissen ihren eigenen Wein sehr zu schätzen. Aber auch in Deutschland wird der Wein - besonders der Weißwein - aus unserem Nachbarland immer beliebter, sodass er heute in vielen Märkten angeboten wird.

Entdecken Sie hier Weine aus Österreich bei den Weinfreunden. 

Die bekanntesten Weine aus Österreich

Grüner Veltliner

Die helle Traube wird häuft auch als österreichische Nationalrebe angesehen, da sie fast ausschließlich in Österreich angebaut wird und dort den Großteil der Rebläche einnimmt. Besonders in Niederösterreich, im nördlichen Weinviertel und im Kamptal sind das Klima und die Beschaffenheit der Böden optimal für den Anbau der Grünen Veltliner Traube. Der Wein aus den großen, grünen Trauben schmeckt frisch und besticht durch intensive Aromen, entweder fruchtig, z. B. Zitrus, Pfirsich oder Birne, oder mineralisch, z. B. weißer Pfeffer, Tabak oder Bohnenkraut. 

Welschriesling

Der Welschriesling ist mit dem in Deutschland vorwiegend angebauten Rhein-Riesling nicht direkt verwandt. Während der Rhein-Riesling auch in nördlichen Lagen gut gedeiht, bevorzugt der Welschriesling das mittel- und südeuropäische Klima und bringt besonders hohe Erträge bei wenig Niederschlag. Die Weine sind eher leicht, spritzig und duften zart nach grünen Äpfeln. Er wird hauptsächlich auf Weingütern in Niederösterreich und im Burgenland angebaut. 

Müller Thurgau

Die helle Traube, die ursprünglich aus dem schweizer Kanton Thurgau stammt, wird in Österreich hauptsächlich im Burgenland angebaut. Die Weine schmecken zart und blumig, oft mit einer leichten Muskatnote. Im Handel wird sie auch unter dem Namen Rivaner verkauft. 

Blauer Zweigelt

Die blaue Traube wurde 1922 in St. Laurent von dem Professor Zweigelt gezüchtet und steht für kräftige und vollmundige Rotweine. Heute ist sie die flächenmäßig bedeutendste Rebsorte für Rotwein in Österreich.

Blaufränkisch

Die Rebsorte Blaufränkisch ist auch unter den Namen Lemberger oder Blauer Limberger bekannt. Die Rotweine aus der Blaufränkisch-Traube sind entweder Verschnitte mit Cabernet Sauvignon, Merlot, Trollinger oder Spätburgunder, aber auch sortenreine Blaufränkisch Rotweine sind auf dem Markt. Sie zeichnen sich durch ein kräftiges und fruchtiges Bukett aus, mit Geschmacksnoten von roten Beeren und Kirsche. 

Blauer Portugieser

Die Rotweine aus der Rebsorte Blauer Portugieser sind relativ säurearm und mild, bei einem geringen Tannin-Anteil, was sie zu einem guten Begleiter auch für leichte Küche macht. Sie müssen nicht lange reifen und sind meist schon im Frühjahr nach der Ernte trinkbar.