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Deftige Vegane Bratkartoffeln

Nachhaltige Ernährung

Du möchtest deinen Alltag gerne nachhaltiger gestalten? Prima! Dann bist du hier genau richtig. Denn in puncto Ernährung gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte, die du auf deinem Weg in Richtung eines umweltbewussteren Lebens gehen kannst. Angefangen bei der Essensplanung, über den Einkauf bis hin zur Zubereitung – erfahre hier, wie du deinen ökologischen Fußabdruck mit einfachen Schritten optimieren, aber trotzdem lecker und gesund essen kannst.

Was bedeutet es eigentlich, sich nachhaltig zu ernähren?

Spargel im tiefsten Winter, täglich zig Tassen Kaffee aus der Kapselmaschine und planloses einkaufen, sodass am Ende der Woche der halbe Inhalt des Kühlschranks verdorben ist – das wäre natürlich alles andere als nachhaltig. Ein strikter Zero Waste Lifestyle, rigoros saisonal und regional einkaufen oder besser noch, alles selber anbauen, wäre das andere Extrem. Wünschenswert, aber in unserer heutigen Welt zugegebenermaßen für die meisten von uns ziemlich unrealistisch. Die Balance: Ein Bewusstsein für eine nachhaltigere Ernährung bei den Menschen schaffen und dadurch anhand kleiner Veränderungen im Alltag viel Positives erreichen. Weniger Plastikmüll, energiesparende Haushaltsgeräte oder weniger überschüssige Lebensmittel, die am Ende in der Tonne landen. Laut Definition bedeutet nachhaltige Ernährung: 
Nachhaltige Ernährungsweisen haben geringe Auswirkungen auf die Umwelt, tragen zur Lebensmittel- und Ernährungssicherung bei und ermöglichen heutigen und zukünftigen Generationen ein gesundes Leben. Sie schützen und respektieren die biologische Vielfalt und die Ökosysteme, sie sind kulturell angepasst, verfügbar, ökonomisch gerecht und bezahlbar, ernährungsphysiologisch angemessen, sicher und gesund, und verbessern gleichzeitig die natürlichen und menschlichen Lebensgrundlagen.

So viel zur Theorie. Wie du diese in der Praxis umsetzt, erfährst du hier.

Warum ist es so wichtig sich nachhaltiger zu ernähren?

Unsere moderne Ernährung kommt mit ökologischen Folgen daher: Viele Forschungsarbeiten haben sich damit auseinander gesetzt und im Zuge dessen die sogenannten "Grenzen der Erde" definiert. Vier dieser neun Grenzen sind bereits überschritten. Dazu zählen der Klimawandel, die Biodiversität, die Landnutzung und die Stickstoff- und Phosphorkreisläufe. Durch Faktoren wie chemische Düngemittel oder die Erzeugung klimawirksamer Gase bei der Lebensmittelerzeugung ist das Ernährungssystem maßgeblich daran beteiligt. 
Sowohl politische Rahmenbedingungen, als auch das Engagement jedes einzelnen sind aktuell mehr denn je gefragt, um weitere ökologische Folgen einzudämmen. Trag auch du mit einer nachhaltigeren Ernährung dazu bei!

5 Tipps für eine nachhaltige Ernährung

1. Lass Fleisch eine Ausnahme in deiner Ernährung sein

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche täglich rund 250 Gramm Fleisch. Viel zu viel, nicht nur im Sinne der Gesundheit, sondern vor allem aus ökologischer Perspektive. Für die immense Fleischproduktion sind riesige Anbauflächen für die Futtermittel der Tiere notwendig. Sowohl deren Intensivbewirtschaftung, als auch die Tiere selbst, erzeugen hohe Mengen Treibhausgas. Würden diese Flächen direkt für pflanzliche Nahrungsmittel verwendet, wäre die Nutzung deutlich effektiver.
Falls du nicht komplett auf Fleisch verzichten möchtest, solltest du deinen Konsum auf jeden Fall stark reduzieren. Gönn dir lieber ein oder maximal zwei Mal pro Woche ein Stück hochwertiges Fleisch, statt täglich zu minderwertiger Qualität aus Massentierhaltung zu greifen. Davon profitieren die Umwelt und auch deine Gesundheit. Auf Basis von Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten lassen sich so viele leckere Gerichte zubereiten, die genauso sättigen und richtig gut schmecken. Stöber gerne durch unsere vegetarischen Rezepte und probier dich durch.

2. Bevorzuge Bio-Produkte

Im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft verursacht die ökologische wesentlich geringere Mengen an Treibhausgasen. Es wird auf synthetische Düngemittel und Pestizide verzichtet, sodass die Boden- und Grundwasserqualität besser ist. Außerdem sind letzten Endes natürlich auch unsere Lebensmittel weniger damit belastet.
Im REWE Bio Sortiment findest du von Obst und Gemüse über Milchprodukte bis hin zu Süßigkeiten eine riesige Auswahl, mit der du deine Ernährung nicht nur besonders lecker, sondern auch ein ganzes Stück nachhaltiger gestalten kannst. 

3. Kaufe regional und saisonal ein

Extreme Transportwege und viel Energie für Treib- und Lagerhäuser sind notwendig, damit wir hierzulande zu jeder Jahreszeit das volle Sortiment von exotischen Obst- und Gemüsesorten kaufen können. Das Wissen darüber, welche Sorten wann in Deutschland Saison haben, ist bei vielen gar nicht mehr vorhanden. Dabei schmeckt regionales Obst und Gemüse deutlich besser, schließlich kann es aufgrund der kurzen Transportwege voll ausreifen. Ein schöner Saisonkalender in der Küche macht nicht nur optisch einiges her, er ruft dir außerdem tagtäglich in Erinnerung, ob du beim Einkaufen mit gutem Gewissen zu den Erdbeeren greifen kannst oder ob die Spargelsaison schon im vollen Gang ist.

4. Plane deine Einkäufe

Riesige Mengen von Lebensmitteln landen tagtäglich in der Tonne. Nicht nur in der Gastronomie oder im Einzelhandel, auch bei uns zuhause. Sicherlich kennst du solche Situationen: In der hintersten Ecke des Kühlschranks versteckt sich ein angebrochener Joghurt, den du erst entdeckst, wenn es schon zu spät ist. Oder du bist spontan zum Essen verabredet und isst doch nicht von dem großen Salat, den du dir vorbereitet hattest. 
Deine Einkäufe und Mahlzeiten im Voraus zu planen, hilft nicht nur dabei Lebensmittelabfälle zu vermeiden, sondern spart nebenbei noch jede Menge Geld. Nimm dir an ein oder zwei Tagen pro Woche etwas Zeit und überlege dir wann du was kochen möchtest und an welchen Tagen zu auswärts isst. Auf Grundlage dessen schreibst du dir eine Einkaufsliste – Spontankäufe führen häufig dazu, dass wir uns im Supermarkt verführen lassen und viel zu viel kaufen. Bist du eher ein spontaner Typ, der heute noch nicht weiß was morgen ansteht? Dann greif lieber zu Obst- und Gemüsesorten, die sowieso ein paar Tage länger aufbewahrt werden können. Möhren oder Zucchini bleiben beispielsweise viel länger frisch als Blattsalat, der schon nach wenigen Tagen die Blätter hängen lässt. Auf Fleisch und Fisch kannst du an solchen ungewissen Tagen besser verzichten. Statt ein ganzes Brot zu kaufen, sind Brötchen eine bessere Alternative.

5. Koche klimafreundlich

Unsere Küchengeräte schlucken beim Kochen jede Menge Energie. Um diese möglichst gering zu halten, solltest du Nudeln, Reis und Co. nie ohne Deckel kochen. Die Herdplatten sollten, wenn möglich, nicht größer als der Topfbodendurchmesser sein, auch dadurch geht sonst unnötig Energie verloren. Hast du einen Dampfkochtopf zuhause? Prima! Bei Hülsenfrüchten oder Eintöpfen, also allem, was gerne etwas mehr Zeit auf der Herdplatte verbringen darf, sparst du dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Energie.
Eigentlich logisch, aber auch nicht immer bedacht: Platziere deinen Kühlschrank, wenn möglich, weit weg vom Herd oder anderen Wärmequellen. A propos Kühlschrank – rund 7°C reichen schon aus, um die Lebensmittel zuverlässig frisch zu halten. So kalt muss es gar nicht sein.

Und zu guter Letzt: Planst du in neue Elektrogeräte zu investieren, solltest du dabei natürlich die Effizienzklassen im Auge behalten.

Du willst lieber langsam starten? Dann beginne doch damit dein Frühstück nachhaltiger zu gestalten!

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