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Die koreanische Küche ist vielfältig und lecker. Besonders Kimchi hat ihr zu großer Beliebtheit verholfen, denn er verleiht vielen koreanischen Gerichten ihren typischen Geschmack. Andere Speisen ähneln chinesischen, vietnamesischen oder japanischen Gerichten sehr stark. Lesen Sie hier mehr über die koreanische Küche und entdecken Sie leckere Rezepte.

Koreanische Reisgerichte

Reis ist das absolute Grundnahrungsmittel in Korea und die wichtigste Kohlenhydratquelle. Gekochter Reis heißt auf koreanisch "bap". Oft wird schlichter gekochter Reis mit anderen Zutaten wie Hirse, Bohnen oder anderem Gemüse serviert. Eines der beliebtesten koreanischen Reisgerichte ist Bibimbap: eine Schale mit Reis, viel gebratenem oder gedünstetem Gemüse und gebratenem Rindfleisch. Nicht fehlen darf ein rohes Eigelb oder ein Spiegelei in der Mitte der Schale. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch richtig lecker!

Bibimbap - Koreanisches Reisgericht

Rezept Bibimbap — Koreanisches Reisgericht

Zutaten für 2 Portionen:

400 g Rinderhüftsteak

6 EL Sojasoße

1 TL Chilipaste

200 g Chinakohl

2 Möhren

0,5 Gurke

100 g Sojasprossen

4 Radieschen

4 Frühlingszwiebeln

2 EL Sesam

1 EL Öl

1 Tasse Sushireis

30 g Shiitake Pilze

2 sehr frische Eier

Zubereitung:

1. Rindfleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Mit Sojasoße und Chilipaste in eine Schüssel geben und mind. 1 Std. marinieren lassen.

2. Chinakohl waschen, in Streifen schneiden und blanchieren. Gurke und Möhren schälen und in Streifen schneiden. Sojasprossen, Frühlingszwiebeln und Radieschen waschen. Frühlingszwiebeln und Radieschen in Scheiben schneiden.

3. Sesam in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Reis in ausreichend Wasser kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Pilze ebenfalls kurz anbraten.

4. Reis auf zwei Schüsseln verteilen und Fleisch und Gemüse im Kreis angeordnet verteilen. Zuletzt die Eier trennen und jeweils 1 Eigelb in die Mitte legen. Alternativ Spiegeleier braten und sie in die Mitte legen. Mit Sesam garnieren und sofort servieren.

Koreanische Suppen

Die Koreaner lieben Suppen und Eintöpfe. Ob heiß im Winter oder kalt im Sommer, Suppen gehören auf den koreanischen Speiseplan. Besonders bekannt ist "Kimchi-Jjigae", ein Eintopf mit Kimchi, Fleisch oder Meeresfrüchten. Zum Geburtstag essen die Koreaner gerne "Miyeokguk", eine Seetangsuppe, die Glück bringen soll. Im Sommer kommt man kaum um eine köstliche "Mul-Naengmyeon" herum — eine kalte Fleischbrühe mit Buchweizennudeln, Gurken, Ei und scharfem Kimchi. Diese Suppe wird mit Eiswürfeln serviert, sodass sie richtig schön kalt ist.

Kimchi — Das koreanische Nationalgericht

Kimchi ist eine typisch koreanische Spezialität und wird seit Jahrtausenden zubereitet. Heutzutage genießt man ihn als Beilage zu fast jedem koreanischen Gericht. Er wird aus Chinakohl, Möhren und anderem Gemüse zubereitet und über einige Wochen fermentiert. Ähnlich wie unser Sauerkraut, liefert Kimchi auch im Winter wertvolle Vitamine. Die Zubereitung unterscheidet sich je nach Region. Traditionell legt man Chinakohl für einige Stunden in Salzwasser ein und vermischt ihn anschließend mit verschiedenem kleingeschnittenen Gemüse — z. B. Rettich, Knoblauch, Ingwer und anderem Gemüse der Saison. Anschließend wird er mit Chilipulver und in einigen Regionen auch mit Fischsoße gewürzt. Dann füllt man das Ganze in einen Tontopf und beschwert den Deckel mit einem Stein. Nach einigen Tagen bekommt Kimchi durch die Milchsäuregärung den typischen säuerlichen Geschmack. Je länger er fermentiert, desto saurer wird er. Im Herbst stellen viele koreanische Familien ihren eigenen Winterkimchi her, den sie in großen Tongefäßen im Garten oder auf dem Balkon lagern. Im Sommer schmeckt frischer, nicht fermentierter Kimchi besonders lecker zu Grillgerichten.

Gimbap — Koreanisches Sushi

Gimbap ist eine Art koreanisches Sushi, das japanischen Maki sehr ähnelt. Allerdings unterscheidet es sich leicht vom japanischen Sushi, da die Füllung meist aus mehreren Zutaten und nicht aus rohem Fisch besteht. Neben Fisch wird Gimbap auch gerne mit Rindfleisch oder Tofu gefüllt. Den Reis würzen die Koreaner nur mit Sesamöl und Salz. Außerdem genießt man die Röllchen nicht wie in Japan mit Wasabi oder Sojasoße, sondern natürlich mit einer Portion Kimchi, dem würzig eingelegten Chinakohl.

Koreanische Tischmanieren

1. Eine Einladung zum Essen sollte man niemals ablehnen. Das wäre sehr unhöflich.

2. Die Sitzordnung wird durch das Alter und die Rangordnung bestimmt. Der Ranghöchste sitzt am weitesten von der Tür entfernt und mit Blick zur Tür, der jüngste sitzt an der Tür.

3. In Korea sollte man nicht vor dem Ältesten mit dem Essen beginnen und auch nicht früher fertig werden. Passen Sie Ihr Esstempo am besten an das des Ältesten an.

4. Man isst mit Stäbchen. Nur für Suppe gibt es einen Löffel.

5. Sollte man sich die Nase putzen müssen, geht man dazu auf die Toilette.

Gogigui — Koreanisches Barbecue

Grillen ist in ganz Korea beliebt und genau das Richtige für gesellige Stunden am Wochenende. Koreanisches Barbecue wird auch hierzulande immer beliebter und mausert sich zu einem wahren Food-Trend. Kein Wunder, denn würzig mariniertes Fleisch, das über dem Feuer zubereitet wird, ist einfach wahnsinnig lecker. Das Fleisch wird in dünne Scheiben geschnitten und meist auf einem Tischgrill zubereitet. Eines der bekanntesten Gerichte ist Bulgogi — marinierte Rindfleischstreifen, die bei großer Hitze auf dem Grill zubereitet werden. Neben Rindfleisch grillen Koreaner auch gerne Schweinebauch oder Meeresfrüchte. Typisch für das koreanische Barbecue sind viele Beilagen, wie kleine Pfannkuchen, Glasnudelsalat, Algensalat, Süßkartoffelpommes und natürlich Kimchi.

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