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Käsekuchen

Käsekuchen

Diese leckere Süßspeise darf auf keinen Fall fehlen: Käsekuchen sind unter vielen Namen bekannt. Ob Quarkkuchen, Cheesecake, Quarktorte oder wie die Österreicher sagen, Topfentorte – all diese Rezepte beruhen auf demselben Grundrezept.

Der Klassiker unter den Kuchen

Ein klassischer Käsekuchen besteht aus einem Boden aus Mürbeteig, der dann mit einer Masse aus Quark, Frischkäse, Eiern, Milch und Zucker bestrichen wird. Der Käsekuchen wird in der Regel gebacken und entwickelt so seine einzigartige Konsistenz. Es gibt allerdings zahlreiche Variationen, die auf das Backen verzichten. Rezepte für sogenannte No bake Cheesecakes verzichten dann allerdings auf die Zugabe der Eier zur Quarkmasse. Viele Käsekuchen werden auch mit Früchten zubereitet. Besonders beliebt sind Pfirsiche, Mandarinen oder Kirschen, aber auch Beerenfrüchte wie Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren machen sich gut im Käsekuchen. Rezepte für fruchtige Quarkkuchen gibt es viele, da der Kreativität hier wirklich keine Grenzen gesetzt sind. 

Wo kommt Käsekuchen her?

Da es so viele Rezepte für unterschiedliche Arten des Käsekuchens gibt, stellt sich die Frage nach dem Ursprung. Anders als man vielleicht zunächst vermuten mag, kommt der Käsekuchen eigentlich aus dem antiken Griechenland. Von dort gelangte das Rezept ins antike Rom. Erste deutschsprachige Rezepte wurden im späten 16. Jahrhundert dokumentiert.

Worin liegt der Unterschied zwischen Käsekuchen und Cheesecake?

In den USA wurden die typischen europäischen Rezepte für Käsekuchen abgewandelt und gewannen als American Cheesecakes internationale Beliebtheit. Besonders bekannt ist beispielsweise der New York Cheesecake. Allgemein sind Käsekuchen mit einem Boden aus Kekskrümeln in den USA besonders beliebt. Beim Rezept für einen amerikanischen Strawberry Cheesecake wird der fertige Kuchen mit einer Schicht aus passierten Erdbeeren bestrichen. Im Grunde unterscheiden sich die Rezepte nur durch Kleinigkeiten. Zum einen kann die Art des Bodens unterschiedlich sein, zum anderen wird in Deutschland eher zu Quark gegriffen, in den USA hingegen zu Frischkäse. Im Grunde werden die beiden Rezepte allerdings nahezu als Synonyme verstanden. Wenn man es allerdings genau nimmt, kann man durch die unterschiedlichen Bezeichnungen die regionale Herkunft andeuten.

Käsekuchen: Wie backen ihn die Experten?

Darauf kann man eigentlich keine pauschale Antwort geben, denn es gibt unzählige Rezepte. Je nach Rezept ändern sich die Bestandteile, die Zubereitungsart und auch die Garzeit. Für einen klassischen Quarkkuchen wird jedoch zunächst ein Boden aus Mürbe- oder Hefeteig, also einem Knetteig, hergestellt, worauf dann die eigentliche Käse-Quarkcreme gegeben wird.

Verhindern, dass Käsekuchen zusammenfällt, lässt es sich durch einen einfachen Trick. Nehmen Sie den Kuchen nach der Hälfte der im Rezept angegeben Backzeit aus dem Ofen und fahren Sie mit einem Messer an dem Rand der Form entlang. Gönnen Sie dem Kuchen danach etwa fünf Minuten Ruhe, bevor Sie ihn wieder in den Backofen stellen. Durch diesen simplen Trick gleichen sich die Temperaturen im Inneren des Kuchens und am äußeren Rand einander an. So fällt der Kuchen nach dem Backen nicht in sich zusammen. Ein eingefallener Kuchen ist zwar trotzdem lecker, aber das Auge isst bekanntlich mit. 

Warum wird Käsekuchen auch im Wasserbad gebacken?

Warum Käsekuchen im Wasserbad hergestellt wird, ist leicht erklärt. Durch diese Garmethode, bei der die Kuchenform in einem Bräter oder einem tiefen Blech mit kochendem Wasser im Ofen steht, wird der Kuchen besonders gleichmäßig gegart und es entstehen keine Risse. Diese Art der Zubereitung ist vergleichbar mit der Herstellung eines Soufflees.

Welches Öl ist richtig für Käsekuchen?

Oft liest man in Rezepten, dass Öl zur Käsekuchenmasse gegeben werden soll. Welches Öl im Käsekuchen am besten ist, ist letzten Endes Geschmackssache. Empfohlen werden allerdings geschmacksneutrale Öle wie Sonnenblumenöl. Olivenöl beispielsweise schmeckt intensiver und würde den Geschmack des Kuchens verfälschen. Eine dominante Olivenölnote im Käsekuchen ist alles andere als lecker. Daher werden Sie wohl kaum ein Rezept finden, welches explizit Olivenöl als Zutat vorschlägt.

Käsekuchen ohne Boden

In No Bake Varianten wird kein klassischer Boden, sondern meist ein Boden aus Kekskrümeln verwendet. Dazu werden Kekskrümel mit zerlassener Butter vermengt und gut festgedrückt. Die Butter sorgt für eine gute Bindung der Kekskrümel.

Wer lieber Käsekuchen ganz ohne Boden isst, kann diesen ganz leicht selbst herstellen. Diese Rezepte verzichten einfach auf einen separaten Boden. Die Käse-Quarkmasse wird direkt in eine Backform gegeben und gebacken. Um dem Kuchen mehr Stabilität zu verleihen, verwenden solche Rezepte beispielsweise Gries. Zu den Vorzügen des Käsekuchens ohne Boden gehört unter anderem, dass dieser besonders saftig und somit besonders lecker ist.

Käsekuchen vom Blech

Meistens wird Käsekuchen in Springformen gebacken. Allerdings kann man auch leckere Käsekuchen auf dem Backblech zubereiten. Die Zubereitungsart ist im Grunde nicht anders als in einer Springform.

Zunächst bildet ein Teig die Basis. Dies kann ein Mürbeteig oder auch ein Hefeteig, beziehungsweise Knetteig, sein. Nachdem der Teig auf dem Backblech ausgerollt wurde, kann die Käsemasse auf den Boden gegeben werden. Einige Rezepte empfehlen, den Boden zuvor abzubacken. Achten Sie darauf, dass das Backblech tief genug ist, damit die Creme nicht beim Backen über den Rand läuft. Falls Sie ein Rezept haben, welches normalerweise für eine Springform ausgelegt ist, sollten Sie bedenken, dass ein Backblech anderer Maße hat und der Mürbeteig für den Boden eventuell nicht ausreicht. Vervielfachen Sie die Angaben im Rezept einfach, um gegebenenfalls mehr Teig herzustellen.

Eine besonders bekannte Variante des Käsekuchens vom Blech ist der Spiegeleikuchen, der inzwischen fast schon als Klassiker durchgeht. Bei diesem Kuchen werden Pfirsichhälften mit der Schnittfläche nach unten auf die Quarkmasse gegeben. Durch die Farbgebung erinnert der Pfirsich auf der weißlichen Creme an ein Spiegelei. Der Kuchen wird nach dem Backen häufig mit Tortenguss überzogen. Dieser Schritt ist allerdings optional. Die Kuchenstücke werden meist rechteckig zugeschnitten. Eine besondere Note erhalten die Kuchenstücke, wenn sie unregelmäßig geschnitten werden und somit noch mehr an die Form eines Spiegeleis erinnern. Beide Formen sind selbstverständlich gleich lecker, doch durch die Spiegeleiform können Sie zusätzlich noch Eindruck machen.

Low Carb Käsekuchen

Da Rezepte in der Regel für den Boden des Käsekuchens auf Mehl und Zucker zurückgreifen, enthält dieser recht viele Kohlenhydrate. Die meisten Low Carb Rezepte verzichten daher einfach auf den Boden und backen die Quarkmasse allein. Durch die Zugabe von aromatisiertem Eiweißpulver und Süßstoff, wird der Kuchen trotzdem süß, aromatisch und vor allem lecker. Wer möchte, kann auch Zimt und Früchte hinzugeben, um den Low Carb Käsekuchen noch leckerer zu machen.

Man stellt sich bei der Herstellung eines Low Carb Käsekuchens vielleicht die Frage, welches Mehl für Käsekuchen ideal ist. Muss es wirklich das kohlenhydratreiche Mehl aus Weizen sein? Die Antwort ist ein klares nein – Sie können auch Low Carb Mehlsorten verwenden. Denkbar sind beispielsweise Mandelmehl, Sojamehl oder Süßlupinenmehl. Diese Mehlsorten zeichnen sich durch deutlich weniger Kohlenhydrate aus. Rezepte mit alternativen Mehlsorten gibt es viele. Lecker sind diese Rezepte selbstverständlich auch. Durch die Zugabe von Mandelmehl etwa verändert sich der Geschmack zwar leicht, aber ein nussiges Aroma macht sich in fast jedem Rezept für Käsekuchen gut. 

Käsekuchen für Diabetiker

Diese Variante sollte nicht nur mit Süßstoff zubereitet werden. Es ist in diesem Fall besser, nur wenig Zucker zu verwenden. Wird beispielsweise auf den Boden verzichtet, entfällt schon ein Teil der Zuckermenge pro Stück. Wird die Creme nun auch noch mit weniger Zucker als im Rezept angegeben zubereitet, kann der Käsekuchen auch von Diabetikern verzehrt werden.

Veganer Käsekuchen

Eier, Butter, Quark, Frischkäse, Sahne – keine dieser traditionellen Bestandteile der Füllung eines Käsekuchens ist vegan. Allerdings können auch köstliche vegane Käsekuchen zubereitet werden, indem diese tierischen Zutaten ausgetauscht und durch vegane Alternativen ersetzt werden.

Für die Zubereitung des Bodens können zunächst die gängigen Zutaten durch Alternativen ersetzt werden. Verwenden Sie vegane Margarine anstelle von Butter. Auf die Eier kann unter Umständen ganz verzichtet werden. Sobald Sie eine vegane Grundlage für Ihren Käsekuchen gefunden haben, können Sie auf verschiedene Varianten einer veganen Füllung zurückgreifen.

Beispielsweise können Sie Quark, Joghurt und Frischkäse durch Produkte auf Soja- oder Lupinenbasis verwenden. Diese Produkte lassen sich ebenso verwenden wie reguläre Milchprodukte. Allerdings kann sich die Garzeit unter Umständen etwas verändern. Behalten Sie den Kuchen während des Backens daher genau im Auge. Falls Sie den Effekt von Eischnee nachahmen möchten, da dieser die Käsekuchenmasse besonders fluffig werden lässt, können Sie stattdessen Wasser steifschlagen, in welchem zuvor Kichererbsen eingelegt wurden. Diese Masse, welche an Eischnee erinnert, wird auch als Aquafaba bezeichnet.

Eine weitere Alternative ist eine Füllung des Käsekuchens auf Tofubasis. Dazu werden Seiden- und Naturtofu mit weiteren Komponenten wie Zucker, Zitronensaft, Vanille und Speisestärke vermengt und mit einem Pürierstab oder Standmixer sehr fein püriert. Falls die Leistung des Mixers nicht stark genug ist, wird die Masse durch ein feines Sieb gestrichen, damit absolut keine Tofustückchen mehr zu spüren sind. Dadurch erhält die Masse eine Konsistenz, die an Pudding erinnert. Den Zucker können Sie auf Wunsch auch durch Agavendicksaft ersetzen.

Sie können auch eine vegane Masse aus eingelegten Cashewkernen und weiteren Zutaten wie Ahornsirup, Kokoscreme und Kokosöl herstellen, indem Sie alles zusammen pürieren bis die Masse eine geschmeidige Konsistenz erreicht hat. Diese Masse eignet sich hervorragend für einen veganen No bake Käsekuchen, da sie bei einem solchen Rezept nicht gebacken werden muss. 

Japanischer Käsekuchen

Die japanische Variante des Käsekuchens ist seit einiger Zeit zum echten Food-Trend aufgestiegen. Dieser Kuchen zeichnet sich durch seine extrem fluffige Konsistenz aus. Manche beschreiben sie als Konsistenz von Zuckerwatte. Durch die Konsistenz wird der Kuchen besonders lecker. Das Rezept für den Kuchen kommt mit nur drei Komponenten aus, nämlich Eier, weiße Schokolade und Frischkäse.

Die Eier werden zunächst getrennt. Das Eiweiß wird steif geschlagen. Die weiße Schokolade wird über einem Wasserbad geschmolzen. Sobald die Schokolade etwas runtergekühlt ist, wird der Frischkäse hinzugeben und gut vermischt. Danach werden die Eigelbe zur Creme hinzugefügt und ebenfalls gut verrührt. Anschließend wird ganz vorsichtig der Eischnee unter die Masse gehoben. Am besten in kleineren Portionen. So kann der Eischnee die Masse am besten auflockern. Sobald der Teig fertig ist, wird dieser in eine mit gefettetem Backpapier ausgelegte Springform gegeben.
Daraufhin wird die Springform einige Male auf die Arbeitsfläche fallen gelassen, sodass große Luftblasen aus dem Teig verschwinden. Die Springform wird nun auf ein tiefes Backblech gestellt. Das Backblech wird mit heißem Wasser gefüllt, in welchem der Käsekuchen dann gart.

Der japanische Käsekuchen wird laut Rezept für jeweils 15 Minuten bei unterschiedlichen Temperaturen gebacken. Nachdem der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, kann er mit Puderzucker bestreut serviert werden. 

Käsekuchen mit Mandarinen

Bei dem Gedanken an fruchtigen Quarkkuchen, fällt vielen Menschen zuerst Quarkkuchen mit Mandarinen ein. Diese Kombination ist gerade in Deutschland sehr beliebt und ein wahrer Käsekuchenklassiker. Die Mandarinen bringen eine gewisse Säure mit und machen den Kuchen sehr saftig. Wenn Sie bei der Herstellung eines Käsekuchens mit Mandarinen, einen Teil der Mandarinen unter die Quarkmasse geben und den Rest auf den Kuchen legen, wird der Kuchen durch die kräftige orange Farbe auch optisch ansprechend.

Anders als Käsekuchen ohne Früchte, eignet sich ein Käsekuchen mit Mandarinen nicht zum Einfrieren. Wo Käsekuchen aufbewahren, fragt man sich nach dem Backen womöglich. Käsekuchen halten sich, insofern sie gut, also luftdicht, verpackt sind, durchaus einige Tage im Kühlschrank. Zum Einfrieren eignen sich nur Käsekuchen ohne Früchte. 

Käsekuchen mit Kirschen

Eine weitere beliebte Frucht im Käsekuchen sind Kirschen. Ähnlich wie Mandarinen sind Kirschen leicht säuerlich und ergänzen das Käsekuchenrezept somit perfekt. Durch das tiefe Rot der Kirschen, wird der Käsekuchen zum farblichen Highlight. Daher gibt es sehr viele Rezepte für diese Kombination, die sowohl lecker als auch schön anzusehen ist.

Gerade Käsekuchen mit Kirschen werden oft mit einer Schicht Streusel bedeckt. Die Herstellung ist dabei denkbar einfach, denn derselbe Teig, der für den Boden verwendet wird, kann bei vielen Rezepten auch für die Streusel benutzt werden. Bevor die Streusel auf den Kuchen gegeben werden, wird der Kuchen zunächst kurz gebacken, damit die Streusel nicht in der noch flüssigen Creme versinken. Sobald der Kuchen leicht fest geworden ist, können die Streusel auf den Kuchen gegeben werden und mitbacken. 

Käsekuchen Rezepte: Probieren Sie diese leckeren Varianten!

Probieren Sie auch unsere vielfältigen Käsekuchen Rezepte. Jedes Rezept ist individuell und einmalig lecker. Da jedes Rezept einzigartig ist, lässt sich keine allgemeingültige Angabe dazu machen, welche Temperatur für Käsekuchen ideal ist. In all unseren Rezepten finden Sie jedoch die spezifische Temperaturangabe und Backzeit:

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