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Karneval und Fasching

Karneval 2018: Der Zeitplan

Von der Weiberfastnacht bis Aschermittwoch

Jeden November beginnt am 11.11. die Karnevalsaison von Neuem, wenn das Prinzenpaar oder das Dreigestirn vorgestellt werden. Besonders in den sogenannten Karnevalhochburgen laufen die Vorbereitungen dann auf Hochtouren. Den Ablauf des Karnevals für 2018 finden Sie hier.

Der Karneval als deutscher Brauch

Besonders das Rheinland, Köln, Düsseldorf oder Mainz sind für ihre ausgelassenen Faschingsfeierlichkeiten und langen Traditionen rund um das Fest bekannt. In anderen Teilen des Landes kennt man den Karneval besser unter den Namen Fasnacht oder Fasching. Die Bräuche gehen meist bis ins Mittelalter zurück. Bereits damals gab es die ersten Karnevalsumzüge.

Im Rheinland sind die Umzüge ein Höhepunkt der Feierlichkeiten. Lange Züge voller bunter Wägen und verkleideter Menschen sind hier gar nicht mehr wegzudenken. Mehrere Stunden lang ziehen diese Mottowagen durch die Stadt. Doch während die Kostüme hier eher lustig und fröhlich sind, sieht es bei der südlichen Fasnacht ein wenig anders aus.

Hier ziehen die Menschen mit Masken durch die Straßen, die einem wirklich das Fürchten lehren können. Hässliche Hexen mit ihren Besen gehören dabei zu den typischen Kostümierungen. Überall sind laute Glocken zu hören. Auch dieser Brauch ist bereits sehr alt. Früher sollten mit Lärm und den Masken der Winter und seine bösen Geister, die die Ernte bedrohten, vertrieben werden. Zugleich wollte man damit die guten Frühlingsgeister erwecken. Zwar glaubt heute kaum mehr jemand an diese mystischen Geister, doch der Brauch ist geblieben und bereitet Faschingsfans jedes Jahr neue Freude.

Die Weiberfastnacht und der Beginn des Straßenkarnevals

Mit dem Weiberfasching beginnt am Donnerstag vor dem Aschermittwoch der Straßenkarneval. In anderen Regionen ist dieser besondere Tag auch unter den Namen Fettdonnerstag, Wieverfastelovend oder Weiberfasnet bekannt. Die Tradition ist auf die Beueler Wäscherinnen aus Bonn zurückzuführen. Diese stürmten im Jahr 1824 das Rathaus, um sich ihren Platz im ansonsten männlich dominierten Karneval zu erobern. Noch heute hat der Sturm auf das Rathaus im Rheinland und Westfalen eine bedeutende Tradition.

Weiberfastnacht ist in vielen Teilen Deutschlands ein inoffizieller Feiertag, da meist ab Mittag nicht mehr gearbeitet wird. Offiziell beginnen die Faschingsfeierlichkeiten um 11:11 Uhr. An diesem Tag finden allerdings noch keine Umzüge statt. Stattdessen wird kostümiert in Bars und Kneipen gefeiert. Ein Brauch des Weiberfaschings ist es, den Männern die Krawatten als Symbol ihrer Männlichkeit abzuschneiden und sie danach mit einem Küsschen zu entschädigen.

 

In diesem Jahr fällt Weiberfastnacht auf den 08. Februar.

Köln

Rosenmontag: Der Höhepunkt des rheinischen Karnevals

Die prächtigen Umzüge am Rosenmontag sind für viele Karnevalfans das absolute Highlight der Saison. Daher bekommen viele Arbeitnehmer in den Faschingshochburgen wie Köln an diesem Tag frei, auch wenn es sich dabei nicht um einen offiziellen Feiertag handelt. Der Rosenmontagsumzug wird in Köln bereits seit 1823 gefeiert und ist heute nicht mehr von Fasching wegzudenken. Mit kostümierten Fußgruppen, Reitern und Festwagen mit einem Motto wird an diesem Tag auf den Kölner Straßen einiges geboten. Das lassen sich auch die zahlreichen Zuschauer nicht entgehen. Dabei werden tonnenweise Süßigkeiten, Blumen, Stoffpuppen oder andere kleine Geschenke, die Kamellen, in die Menge geworfen.

Früher startete der Umzug traditionell am Rosenmontag um 11:11 Uhr, da jedoch einige der Teilnehmer das Ziel erst am Abend erreichten, beginnt er heute oftmals schon um 10 Uhr.

Der Termin des Rosenmontags ist stets genau 48 Tage vor Ostern. 2018 ist dies der 12. Februar.

Konfetti

Fastnachtsdienstag: Der letzte Karnevalstag

Der letzte Tag des Karnevals liegt vor dem Aschermittwoch und ist auch als Karnevalsdienstag oder Veilchendienstag bekannt. In einigen Regionen ist er der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Zudem finden um Mitternacht zahlreiche Rituale statt, um das Faschingsende zu bezeugen. Neben den traditionellen Umzügen steht dabei auch die Nubbelverbrennung im Mittelpunkt. Dabei wird eine verkleidete, mannsgroße Strohpuppe verbrennt oder als Symbol für den Tod des Karnevals begraben. Für viele ist dies auch noch einmal die letzte Möglichkeit, sich vor der 40-tägigen Fastenzeit die Bäuche vollzuschlagen.

2018 ist der Fastnachtsdienstag am 13. Februar.

Aschermittwoch: Der Beginn der Fastenzeit

Die Karnevalszeit endet mit dem Aschermittwoch, dem Tag nach dem Fastnachtsdienstag. Dieser stellt außerdem den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern dar. Der Begriff stammt dabei von dem Brauch, in der Heiligen Messe die Asche eines, im Jahr zuvor verbrannten, Palmenzweiges zu segnen. Die Asche steht dabei als Symbol für Vergänglichkeit, Buße und Reue. Am Aschermittwoch soll, laut der Bibel, auch der Teufel aus dem Himmel verbannt worden sein. Noch heute ist es in katholischen Gottesdiensten Tradition, mit der gesegneten Asche ein Kreuz auf die Stirn der Gläubigen zu malen.

2018 fällt der Aschermittwoch auf den 14. Februar.

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