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Riesling, Chardonnay, Merlot, Shiraz – wer vor dem Weinregal steht und nicht sofort in der Lage ist, die Namen der Weine einem Weinanbaugebiet zuzuordnen, hat keinen Grund zum Schämen.

Er ist garantiert nicht der Einzige. Weltweit baut man insgesamt rund 2500 Rebsorten an. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind aber nicht mehr als einhundert.

Rebsorte & Weinanbaugebiet

Für die Qualität und das Aroma eines Weines sind unterschiedliche Faktoren verantwortlich. Die Hauptfaktoren sind die Rebsorte (Traubensorte) und das Weinanbaugebiet. Hinzu kommen der Gärungsprozess und die Lagerung des Weines.

Die Lage eines Weinberges zur Sonne, die Beschaffenheit des Bodens und das Klima beeinflussen das Wachstum der Reben und demzufolge den Geschmack der Trauben.

Die wesentlichen weißen Rebsorten

Riesling
Die ausgesprochen fruchtige Traube gedeiht vor allem in kühleren Anbauregionen - Deutschland ist eines der Hauptanbaugebiete für Riesling. Viele Weinberge gibt es beispielsweise in Rheinhessen und im Weinanbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer.

Chardonnay
Wie man am Namen erkennen kann, stammt die Chardonnay-Traube aus Frankreich, genauer gesagt dem französischen Burgund. Der berühmteste Chardonnay ist der Chablis.

Sauvignon Blanc
Ebenfalls aus Frankreich kommt die Rebsorte Sauvignon Blanc. Vom französischen Loire Tal trat die aromatische Traube ihren Siegeszug bis in die entlegensten Gegenden der Welt an. Die Traube baut man heute zum Beispiel erfolgreich in Neuseeland an.

Grauburgunder
Grauer Burgunder, Pinot Gris, Pinot Grigio – eine Traube, viele Namen. Wie die Bezeichnungen unterscheidet sich ebenso der Geschmack des aus dieser Rebsorte gekelterten Weins: Der deutsche "Ruländer" ist lieblich, der ebenfalls deutsche Grauburgunder trocken, der italienische Pinot Grigio blumig und der französische Pinot Gris leicht rauchig.

Trebbiano
Die Trebbiano – oder Trebbiano Toscano – stammt aus Italien, wo sie zu den meistangebauten Rebsorten zählt. Viele Weißweine aus der Toskana, aus Umbrien, den Abruzzen und dem Latium keltert man aus Trebbiano-Trauben.

Die wesentlichen roten Rebsorten

Cabernet Sauvignon
Die aus Frankreich stammende Traube ist die weltweit am meisten angebaute Rebsorte. Jedes namhafte Weingut pflegt die Cabernet-Trauben auf seinen Weinbergen, da der Cabernet kräftige, feine Aromen besitzt. Charakteristisch ist der Geschmack von Schwarzer Johannisbeere.

Pinot Noir
In Frankreich baut man die edle Pinot Noir-Traube im Burgund an, in Deutschland als Spätburgunder in Baden und in der Pfalz. Der aus dieser Traube entstehende trockene Rotwein schmeckt fruchtig und samtig.

Merlot
Diese ursprünglich aus Frankreich kommende Rebsorte baut man heute ebenfalls in Italien, in der Schweiz, in Kalifornien, in Australien und in Chile an. Oftmals werden die ertragreichen Merlot-Trauben mit anderen Rebsorten, wie Sangiovese oder Cabernet Sauvignon, verschnitten.

Tempranillo
Die wichtigste rote Rebsorte Spaniens verarbeitet man zu einem kräftigen, fruchtigen Rotwein. Die Tempranillo-Traube findet man in den Anbaugebieten Rioja, Mancha, Navarra, Ribera del Duero oder Penedes.

Shiraz
Ausgesprochen edle Weine keltert man aus der Rebsorte Shiraz oder Syrah in Frankreich, Südafrika und Australien. Das Hauptanbaugebiet des Weins mit dem würzigen Beerenaroma liegt an der Rhone. Diese Traube gilt neben der Cabernet Sauvignon als wichtigste Rebsorte Frankreichs.

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