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Was wäre ein echtes italienisches Menü ohne Käse? Wie bei vielen ihrer Spezialitäten nehmen es die Bewohner des Stiefelstaats auch beim Käse ganz genau. Das heißt, dass die meisten Käsesorten nach strengen Richtlinien hergestellt werden und sich durch einen ganz eigenen Geschmack auszeichnen.

Mozzarella

Mozzarella: mild & weich

Als Antipasti-Klassiker steht Tomate-Mozzarella auf praktisch jeder italienischen Speisekarte. Echter italienischer Mozzarella wird aus Büffelmilch hergestellt und stammt aus Kampanien. Es gibt aber natürlich auch Mozzarella aus Kuhmilch, der vergleichsweise günstig ist. Da Mozzarella nur rund drei Monate reift, ist er eigentlich ein Frischkäse. Die fest-weiche Struktur mit dem angenehm milchigen Aroma und passt zu Pizza und Pasta, schmeckt kalt und warm. Er sollte möglichst schnell gegessen werden und hält sich im Kühlschrank nur wenige Tage.

Parmesan

Parmesan: aromatisch & salzig

Der Hartkäse Parmesan wird aus Kuhmilch hergestellt und passt mit seinem aromatisch-salzigen Aroma zu vielen italienischen Gerichten. Der herkunftsgeschützte "Parmigiano Reggiano" aus Parma oder Modena wird in einem aufwendigen Verfahren gekäst und reift mindestens zwölf Monate. Sehr lecker ist Parmesan, wenn er in kleine Blättchen gehobelt wird, statt vollständig gerieben zu werden. Probieren Sie's mal aus! Auch pur mit frischen Feigen ist er ein Hochgenuss.

Grana Padano

Grana Padano: zum Verwechseln ähnlich

Parmesan und Grana Padano werden gerne vertauscht, denn sie sind sich in ihrer Konsistenz und im Geschmack recht ähnlich. Kenner finden allerdings, dass ein Grana, der nur in der Po-Ebene hergestellt werden darf, noch einen Tick mehr salziges Aroma mitbringt. Üblicherweise reift er für mindestens neun Monate.

Gorgonzola

Gorgonzola: ziemlich intensiv

Unter den kräftigen Weichkäsesorten aus Italien führt der Gorgonzola als Blauschimmelkäse die Bekanntheitsliste an. Es gibt ihn als milde (dolce) oder überaus kräftige (piccante) Variante. Echter Gorgonzola stammt aus der Lombardei oder dem Piemont. Am besten passt er zu einem kräftigen Rotwein und harmoniert dank einer leichten Grundsüße perfekt mit Früchten wie Birnen oder säuerlichen Äpfeln. Auch in Soßen für Pasta gibt Gorgonzola den richtigen Kick. Aber Vorsicht: Wer zu viel nimmt, wird vom Aroma schnell erschlagen.

Ricotta

Ricotta: mild & frisch

Ricotta zählt zu den Frischkäse-Sorten, ist jedoch meist etwas fester. Er wird aus Süßmolke der Schafs- oder Kuhmilch hergestellt. Der milde, vergleichsweise fettarme Käse wird meist zu einer salzigen Variante weiterverarbeitet oder kommt als "tipo dolce", als ungereifter und ungesalzener, süßlicher Käse in den Handel. Ricotta ist eine köstliche Alternative zu normalem Frischkäse – zum Beispiel auf einer Pizza, zu frischem Gemüse, Antipasti oder ofenfrischem Brot.

Mascarpone

Mascarpone: cremig & üppig

Die cremige Doppelrahm-Leckerei auf Sahnebasis kommt überall dort zum Einsatz, wo es süß wird. Tiramisu oder Cremes erhalten durch die milde Mascarpone ihre weiche Geschmeidigkeit auf der Zunge. Ein Leichtgewicht ist sie dadurch natürlich nicht, aber dennoch unfassbar lecker!

 

Käse trifft Wein

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