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Wenn wir ein Gemüse mit Halloween verbinden, dann ist es ganz klar der Kürbis. Zum Glück kann er gut und gerne auch außerhalb des 31. Oktobers auf unseren Tellern landen, denn er ist nicht nur super lecker, sondern auch gesund. Hier erfahren Sie mehr über den Herbstliebling.

Butternutkürbis

Ein Gemüse - viele unterschiedliche Sorten

Der Kürbis gehört zur Familie der Kürbisgewächse – wie ebenfalls Zucchini, Melonen und Gurken. Es gibt circa 800 unterschiedliche Kürbissorten, aber nicht alle sind essbar. Viele Sorten sind Zierkürbisse, die sich ausschließlich zu Dekorationszwecken eignen.

Vor allem der Hokkaido-Kürbis landet oftmals auf unseren Tellern – in Form von Suppe, als Risotto-Beigabe oder als Schmorgemüse. Sein kräftiger, leicht nussiger Geschmack und seine geringe Größe machen ihn zum Favoriten unter den Kürbissen. Sein großer Vorteil: Ihn zu schälen, ist überflüssig.

Auf der Beliebtheitsskala folgt ihm der birnenförmige Butternut. Er hat eine blass-orange bis hellgelbe Farbe und weiches, butterartiges Fruchtfleisch. Der Butternut-Kürbis ist extrem aromatisch und eignet sich für alle herzhaften Gerichte.

Süßspeisen, wie beispielsweise Kuchen, Eingemachtes oder Desserts, lassen sich perfekt aus dem klassischen Halloween-Kürbis, dem Gelben Zentner und dem Muskat-Kürbis zubereiten.

Einkauf und Lagerung

Kürbis ist mittlerweile das gesamte Jahr über erhältlich, aber die eigentliche Kürbissaison aus regionalem Anbau beginnt bei uns in Deutschland im Spätsommer und zieht sich bis in den Winter hinein.
Beim Kauf ist zu beachten, dass der Stiel hart und unversehrt ist und der Kürbis keine Makel oder Druckstellen hat. Um zu prüfen, ob der Kürbis reif ist, macht man den sogenannten Klopftest. Klopft man mit dem Finger auf den Kürbis und es klingt hohl, hat der Kürbis den richtigen Reifegrad.
Intakte Kürbisse halten sich mehrere Monate lang. Die exakte Dauer hängt von der jeweiligen Sorte ab. Bewahren Sie ihn aber an einem kühlen und trockenen Ort auf! Optimal ist eine Temperatur zwischen 12 und 15 Grad. Angeschnittene Kürbisse verarbeiten Sie besser schnell, da sie sich im Kühlschrank nicht lange halten.

Gesundes Soulfood

Dass Soulfood nicht gleich eine Kalorienbombe sein muss, beweist der Kürbis! Seine cremig, sanfte Konsistenz macht ihn auf jeden Fall zum Wohlfühl-Essen, dennoch ist er ein echtes Leichtgewicht und bringt eine ganze Menge Vitamine und Mineralstoffe ins Spiel. Ob als Suppe, aus dem Ofen oder gebraten, essen Sie den orangenen Freund gerne rauf und runter.

So verarbeitet man Kürbis

Der Hokkaido ist der pflegeleichteste unter den Kürbissen - er muss nicht geschält werden. Dafür sollte das Waschen und Putzen umso gründlicher ausfallen. Alle anderen essbaren Sorten werden geschält und dann am besten halbiert, um die Kerne zu entfernen. Wie es dann weitergehen soll, hängt ganz vom Rezept Ihrer Wahl ab. Übrigens, wer den Genuss regionaler, saisonaler Kürbisse auf das ganze Jahr ausweiten möchte, der kann das Kürbisfleisch wunderbar zu Pürree einkochen und anschließend einfrieren.

Für Kürbis-Profis: Die Kerne trocknen

Die Kürbiskerne wegzuwerfen, wäre eigentlich zu schade. Als knuspriges Salat- oder Müsli-Topping sind sie nämlich einfach der Kracher!

So geht's:

Rubbeln Sie die Kerne ab und reinigen Sie sie in einem Sieb unter fließendem Wasser. Alle restlichen Fleischfäden müssen entfernt werden. Reiben Sie die Kerne im Anschluss trocken oder tupfen Sie diese mit Küchenpapier ab. Optimal trocknen Sie Kürbiskerne im Backofen. Heizen Sie den Ofen auf 180 bis 200 Grad vor. Legen Sie die Kürbiskerne auf ein Backblech: Die Kerne dürfen sich nicht überlagern und benötigen genügend Abstand voneinander, sodass sie gleichmäßig trocknen. Die Kürbiskerne brauchen etwa 20 Minuten. Nach ca. 10 Minuten Backzeit drehen Sie die Kürbiskerne mit dem Pfannenwender um.

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