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Fermentiertes Gemüse

Gesund und lecker: Warum fermentiertes Gemüse voll im Trend liegt

Sauerkraut kennen wir alle. Dass es sich dabei um ein fermentiertes Lebensmittel handelt, weiß längst nicht jeder. Hier erfahren Sie mehr über den großen Trend des Fermentierens.

Was braucht man zum Fermentieren?

Einmachgläser

Im Prinzip kann man jedes Gemüse fermentieren. Besser geeignet sind jedoch Sorten mit härterer Konsistenz - also lieber Möhren statt Tomaten. Das Gemüse wird durch das Fermentieren haltbarer und verändert sich in Textur und Geschmack. Zum Fermentieren werden folgende Utensilien gebraucht:

  • Gemüse (gut geeignet sind z. B. Weißkohl, Möhren oder Kürbis)
  • Messer und Schneidebrett oder einen Gemüsehobel
  • eine große Schüssel
  • Salz
  • Wasser
  • ein großes Einmachglas
  • Gewichte zum Beschweren

 

Wie funktioniert das Fermentieren?

  • Gemüse klein schneiden (z. B. in Streifen, reiben, raspeln oder hobeln) und in einer Schüssel fest zusammendrücken, so dass der Saft austritt.
  • Wasser zugeben, bis das Gemüse gerade bedeckt ist. Pro Kilo Gemüse etwa 1 TL Salz zugeben.
  • Gemüse in ein Einmachglas füllen, nach oben sollten einige Zentimeter Platz bleiben. Gefäß beschweren und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  • das Gemüse beginnt sofort zu fermentieren. Wann es "fertig" ist hängt von Ihrem Geschmack ab. 2-3 Tage sind meist ein guter Richtwert. Hat es die gewünschte Säure erreicht, kann es im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Was passiert beim Fermentieren?

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Beim Fermentieren findet der Prozess der Milchsäuregärung statt: Natürliche Bakterien und Mikroorganismen, die sich auf dem Gemüse befinden, vermehren sich. Der ph-Wert sinkt und es entsteht ein saures Milieu. Die im Gemüse enthaltenen Kohlenhydrate werden in Milchsäure umgewandelt, welche als natürlicher Konservierungsschutz wirkt und das Gemüse vor dem Verderben schützt.

Warum ist fermentiertes Gemüse so toll?

  • Der Verzehr von Fermentiertem sorgt dafür, dass sich mehr nützliche Bakterien im Darm vermehren - sogenannte Probiotika. Sie fördern die Verdauung und sorgen für eine gesunde Darmflora.
  • Fermentiertes Gemüse bleibt monatelang frisch.
  • Fermentiertes Gemüse ist besonders nährstoffreich. Es wird bei der Zubereitung nicht erhitzt, dadurch bleiben viele Nährstoffe erhalten.

Wie kann man fermentiertes Gemüse verfeinern?

Fermentiertes Gemüse

Das fermentierte Gemüse allein schmeckt schon besonders, dennoch kann man mit ein paar etxra Aromen für eine noch interessantere Note sorgen:

  • geben Sie Knoblauch und/oder Zwiebeln zum Ferment
  • sorgen Sie durch Ingwer und/oder Chili für eine schöne scharfe Note
  • fügen Sie Gewürze wie Kümmel, Pfefferkörner oder auch frische Kräuter hinzu

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