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Die ersten Asiaten, die in Deutschland Restaurants eröffneten, waren in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts die Chinesen. Auch wenn die Gerichte mit den unaussprechlichen Namen nicht wirklich der Realität auf Chinas Tellern entsprachen, waren sie bei den Deutschen schnell beliebt. Lange Zeit hatten die Chinesen, die eigentlich oft auch Vietnamesen waren, das Monopol der asiatischen Küche inne – bis 1963 das erste japanische Restaurant in Düsseldorf aufmachte.

In den folgenden Jahrzehnten folgten den Pionieren aus Düsseldorf zahlreiche Sushi-Bars, Thailänder, Vietnamesen und Inder. Heute sind die asiatischen Restaurants ein fester Bestandteil der kulinarischen Szene jeder mittelgroßen Stadt, und auch an den heimischen Herden haben die asiatischen Kochtraditionen längst Einzug gehalten.

Chinesische Regionalküche

Dumplings

In China leben 1,37 Milliarden Menschen. Das Land hat eine Fläche von 9 571 302 km². Es liegt also auf der Hand, dass es nicht die eine chinesische Küche gibt, sondern zahlreiche regionale Küchen, die sich z. T. sehr stark voneinander unterscheiden. Zu den im Ausland bekanntesten und beliebtesten chinesischen Kochtraditionen zählen folgende Küchen:

  •  Yue
  •  Chuan
  •  Lu
  •  Min
  •  Su
  •  Zhe
  •  Xiang
  •  Hui

Die kantonesische Yue-Küche wird in vielen deutschen Chinarestaurants angeboten: Sie zeichnet sich durch ihre milden, süßen Aromen und eine üppige Verwendung von Soßen aus. Typische Zutaten sind Soja, Reiswein, Zucker, Sesamöl, Frühlingszwiebeln und Fleisch.

Scharf und würzig hingegen sind die Chuan- und die Xiang-Küche: In ihnen finden Zutaten wie Pfeffer, Chili, Teesamen-Öl und Sojasoße Verwendung. Leckere Teigwaren wie Maultaschen und Nudeln bietet vor allem die Lu-Küche.

Gemein ist allen regionalen Küchen Chinas der Verzicht auf Milchprodukte. Der Grund dafür liegt in der Laktoseintoleranz weiter Teile der Bevölkerung. Dass in China auch Katzen und Hunde gegessen werden, stimmt zwar, aber viel, viel häufiger landet Schweine-, Huhn-, Rind- und Entenfleisch auf den Tellern. Nur im Süden und im Nordosten Chinas ist der Verzehr von Haustieren noch üblich.

Die japanische Küche

Misosuppe

Die wichtigsten Bestandteile der japanischen Küche sind Reis, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte. Kein Wunder also, dass sie als eine der gesündesten Ernährungsweisen der Welt gilt.

Der Verzehr von Fleisch war in Japan lange Zeit verboten. Deshalb findet man auch heute nur sehr wenige traditionelle Fleischgerichte auf Japans Tellern. Typisch für die japanische Küche ist der sparsame Umgang mit Gewürzen und Öl. Der Eigengeschmack der Zutaten steht im Vordergrund. Neben Fisch und Meeresfrüchten landen auch Meerespflanzen wie Algen oder Seegurken in Japans Kochtöpfen. Vieles wird roh oder nur kurz gegart verzehrt.

Das im Westen mittlerweile so beliebte Sushi kommt in Japan nicht jeden Tag auf den Teller, sondern wird meist zu besonderen Anlässen serviert. Zur Alltagsküche gehören hingegen vor allem Suppen. Die bekannteste Suppe ist die Miso-Suppe.

Eine weitere Spezialität der japanischen Küche ist Tempura, in Teig gebackene Meeresfrüchte, Fisch- und Gemüsestückchen, die mit einem feinen Dip serviert werden.

In Japan gibt es keine Ein-Teller-Gerichte und keine feste Menü-Reihenfolge. Ein Essen besteht immer mindestens aus fünf verschiedenen kleinen Gerichten, die in Schälchen serviert werden.

Die Küche Thailands

Curry

Auch in Thailand ist der Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel. Besonders beliebt ist der langkörnige Jasminreis. Neben Reis essen die Thailänder auch viel Nudeln: Gebraten, in der Suppe, als Rolle oder als Salat tauchen Reis-, Weizen- und Glasnudeln in zahlreichen thailändischen Gerichten auf, wie z. B. in Limonen-Geschnetzeltes auf Reisnudeln oder in Sommerrollen mit Ingwer-Garnelen. Diese können Sie mit unseren Rezepten auch ganz einfach nachkochen.

Typische Gewürze der thailändischen Küche sind Ingwer, Currypaste, Zitronengras, Koriander, Knoblauch, Basilikum, Fischsoße und Tamarinde. Zu den beliebtesten thailändischen Spezialitäten zählen Thai-Currys, Suppen, Wan Tans und Frühlingsrollen. Zum Nachtisch wird in Thailand in der Regel Obst serviert: Exotische Früchte wie Durian, Jackfrucht, Pitaya oder Drachenfrüchte sind in Europa aber eher unbekannt.

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