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Die Diagnose Histaminintoleranz ist für viele ein Schock und mit vielen Fragen verbunden. Was darf ich noch essen und trinken? Darf ich noch unbeschwert in Restaurants gehen? Muss ich einen Koffer voller Lebensmittel mit in den Urlaub nehmen? – Bei diesen und anderen Fragen hilft es, sich gründlich über die Histaminabbau-Störung zu informieren. Sie werden schnell feststellen, dass die Ernährungsumstellung zwar hart, der Alltag nach ein paar Wochen aber gut zu meistern ist.

Tipps für den Einkauf

Einkaufskorb

Frische ist Trumpf! Das ist das Motto für alle, die unter Histaminunverträglichkeit leiden. Füllen Sie Ihren Einkaufswagen ausschließlich mit frischen, unverarbeiteten und nicht fermentierten Produkten. Das sind hauptsächlich:

  • Frisches Fleisch
  • Frischer Fisch
  • Obst und Gemüse
  • Brot und Getreideprodukte ohne Hefe
  • Frische Milchprodukte, wie beispielsweise pasteurisierte Milch, Butter, Quark, Joghurt und junger Käse

Alles, was länger gelagert, gereift, eingelegt oder in einer anderen Form haltbar gemacht wurde, ist tabu – vor allem Fertiggerichte, Konserven, Fast Food, geräucherte Fisch- und Fleischprodukte und Hartkäse. Da Alkohol viel Histamin enthält, ist es ratsam, komplett auf alkoholische Getränke, wie zum Beispiel Wein, Bier, Sekt und Spirituosen, zu verzichten.

Mit Histaminun-verträglichkeit im Restaurant – was bestelle ich?

Während die meisten Menschen sich in der heimischen Küche schnell an die Umstellung auf histaminarme Speisen gewöhnen, geraten sie im Restaurant rasch an ihre Grenzen. Man kann dort schließlich nicht einfach in der Küche nachschauen, ob alles frisch zubereitet wird. Um Beschwerden im Restaurant zu vermeiden, sollte man:

  • im Detail wissen, was man verträgt,
  • ausschließlich gute Restaurants aufsuchen, in denen viel Wert auf Frische gelegt wird, und
  • Soßen abbestellen und stattdessen eigene Dressings mitnehmen.

Gerichte, die sich bei Histaminintoleranz gut im Restaurant bestellen lassen, sind gegrilltes Fleisch, gegrillter Fisch oder Nudelgerichte mit frischen Soßen (ohne Tomaten). Als Beilagen eignen sich Reis, Kartoffeln, Salat ohne Dressing und frisches Gemüse.

Den Urlaub trotz Histaminintoleranz genießen

Für den Urlaub gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für den Restaurantbesuch – vor allem, wenn man sich für einen Hotelurlaub entschieden hat. In diesem Fall ist es empfehlenswert, sich vorab im Hotel zu informieren, wie mit verschiedenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten umgegangen wird.

Selbstversorger haben es an der Stelle leichter, da es praktisch überall frische Lebensmittel gibt. Zusätzlich ist es ein schönes und interessantes Erlebnis, über Märkte und durch Lebensmittelgeschäfte zu bummeln und sich leckere Mahlzeiten eigenständig zusammenzustellen.